Sonntag, 30. März 2008

Endlich mal wieder - 10 Kilometer Vol. 5

Gestern stand endlich mal wieder mein nächster 10 KM-Lauf an. Die Temperaturen sind seit Freitag doch deutlich angenehmer und gestern waren die Bedingungen geradezu überragend: kühl und sonnig. Das erste Mal konnte ich jetzt auch ohne Mütze und Handschuhe laufen, was die ganze Sache deutlich angenehmer gemacht hat. Seit gestern kann ich auch mit Bestimmtheit sagen, dass es der Eintracht kein Pech bringt wenn ich am Tag des Spiels laufe. Aber damit genug zum Thema Eintracht; schließlich ist das hier kein Eintracht-Blog; die Funktion übernimmt jener hier: http://frankfurtmainiacs.blogspot.com/

Da ich es inzwischen als ziemlich langweilig empfinde, immer nur nach der Pulsuhr zu laufen, beschloss ich gestern mal, von meiner 75%HFmax-Regel abzuschweifen und einfach so schnell/langsam zu laufen, wie ich gerade Lust habe. Von daher ist mein Pulswert dieses Mal als eher sekundär zu betrachten.

Der Lauf an sich war eigentlich ziemlich unspektakulär. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis mir die Strecke zu langweilig wird. Bisher bin ich aber noch sehr zufrieden. Dennoch werde ich bei meinem nächsten Lauf vielleicht mal meine Digicam mitnehmen um ein paar rasante "on-board"-Videos zu drehen. Mal sehen ob ich dazu dann in der Stimmung bin!

Gestern Abend kam dann noch hoher Besuch aus Basel; Thomas hatte Freigang, sodass wir ein paar Drinks in Baden einnehmen konnten. Bei dieser Gelegenheit habe ich ihn dann auch in meine Marathon-Pläne eingeweiht; somit wissen nun also schon 3 Leute aus der Firma bescheid. Naja, es haben alle versprochen, dicht zu halten.

Nach meinem gestrigen Lauf habe ich beschlossen, für die nächsten 6 Tage sämtlichen trainingsfreien Tage zu streichen. Ich muss wohl ein bisschen mehr tun, wenn ich langsam (aber sicher) fit werden will. Daher werde ich nun jeden Tag „irgendwas“ machen. Ich laufe so oft es geht und an den Tagen dazwischen muss halt das Schwimmbad herhalten. Mal sehen ob sich dann bessere Trainingsfortschritte abzeichnen…

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Lauf 5:
Zeit: 1:15 Stunden
Avr- HF: 165 / min
Geschw.: 8,00 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: 1:24 Stunden (-10,7 %)
Avr. HF: 160 / min (+3,1 %)
Geschw.: 7,14 km/h (+12,0%)

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (-9,6 %)
Avr. HF: 157 / min (+5,1 %)
Geschw.: 7,23 km/h (+10,7%)

Donnerstag, 27. März 2008

Nebenbeschäftigung Schwimmen

Satz mit X: „Das war wohl nix!“. Nun ja, war schon ein eher erbärmlicher Auftritt den die Eidgenossen da gestern abgeliefert haben. Und ausgerechnet gestern Mittag habe ich um einen Kasten gewettet, dass die Schweizer die Gruppenphase überstehen. Hätte ich heute nicht noch mal gemacht, aber vielleicht kann ich die Wette ja bei BWIN absichern! Ja, ist ja gut: ich lass es sein!

Aber gut: Klatsche hin, Klatsche her. Ich muss mich schließlich auf meinen eigenen sportlichen Werdegang konzentrieren. Um bei diesem Arktis-Wetter nicht ganz untätig zu sein, beschloss ich mal wieder schwimmen zu gehen. Zu diesem Zweck verließ ich schon um 17 Uhr das Büro und fuhr zum Schwimmbad nach Nussbaumen (das Kaff heißt wirklich so!).

Das ist im Übrigen auch das Schwimmbad, an dem mir einst diese geisteskranke Irre in mein Auto gefahren ist (oder war es umgekehrt?). Ich sag nur: „ZWEIMAL!!!!“ Naja, die Bekloppte war heute nicht auf dem Parkplatz am Start; daher hat mein Auto den Trip auch gut überstanden; soviel kann ich schon mal vorwegnehmen!

Bevor es losgehen konnte, hab ich schnell noch mal die Baderegeln auswendig gelernt. Diese hier ist meine absolute Lieblingsregel:

Oh Mann, dieser ganze Schweiz-Aufenthalt wäre echt halb so schlimm, wenn die hier unten ein halbwegs normales Deutsch reden (und schreiben) würden! „Gartenbad“ bedeutet im übrigen einfach nur „Freibad“. Hier noch ein paar Stilblüten:

So, genug lustig gemacht über das Bergvolk. Jetzt zurück zu meinen sportlichen Aktivitäten. Mein Schwimmtraining bestand aus dem 1000 Meter langen abspulen von 25-Meter-Bahnen. Das ist zwar nicht die ganz große Herausforderung, hat mir für heute aber vollkommen gereicht. Festzustellen ist, dass Schwimmen doch deutlich angenehmer für Knochen und Gelenke ist – welch Überraschung.

Als ich dann nach 25:51 Minuten unter tosendem Beifall und lautstarken „Goldfisch, Goldfisch“-Sprechchören der Zuschauer aus dem Wasser stieg, war ich allerdings ziemlich ausgepumpt. Trotzdem hat es mal wieder großen Spaß gemacht, sodass ich morgen vermutlich wieder schwimmen gehen werde!

Mittwoch, 26. März 2008

Witterungsbedingte Pause

Seit ich wieder zurück in der Schweiz bin, habe ich sportlich NOCH WENIGER gemacht, als letzte Woche. Mit anderen Worten: GARNICHTS! Der Grund liegt schlicht und ergreifend am Wetter. Ach ja, der nächste, der behauptet, es gebe kein schlechtes Wetter, es gebe nur falsche Kleidung: der fängt ´se!

Es ist nunmehr seit 3 Tagen mehr oder weniger ohne Unterbrechung am schneien; was vor allem deshalb sehr ärgerlich ist, da ich ausgerechnet dieses Wochenende meine Robben-Keule in Seeheim vergessen habe! Naja, an Laufen ist aufgrund des Schnees nicht zu denken. Zwar bleibt er nur sehr wenig liegen und sobald es mal für ein paar Stunden nicht schneit; taut alles weg. Trotzdem ist es mir am Wald und auf den Feldern zu risikovoll zu laufen. Mal davon abgesehen, dass ich auch nicht laufen würde, wenn es NICHT schnein würde. Denn hier hat auch temperaturmässig der sibirische Winter eingesetzt. Schon der morgendliche Fußmarsch vom Parkplatz zum Büro ist eine Zumutung. Da ist von Outdoor-Aktivitäten bei meiner sommerlichen Sportbekleidung schon garnicht zu denken... Und zum Thema, es gibt kein falsches Wetter, blablabla. Ich würde gerne mal wissen, welche Kleidung bei diesem Wetter vorgesehen ist. Ein Eskimo-Schlafsack? Zu guter letzt bin ich Dienstag und heute eh erst um 7 aus dem Büro gekommen; da war es dann schlichtweg schon zu dunkel zum Laufen. Am Sonntag ist Zeitumstellung; von da an ist die Ausrede dann auch hinfällig!

Naja, als Ersatzprogramm werde ich morgen (mal davon ausgehend, dass die Temperaturen bis morgen nicht gerade um 8-10 Grad Celsius steigen) mal wieder ins Hallenbad gehen. Ist nicht nur eine gute Möglichkeit trotz Kälte Sport zu treiben, sondern auch noch viel knochen- und kneischonender als Laufen.

A propos Knie. Ich habe mich mal in bester "Sherlock Holmes"-Manier Recherchen über meine Knieschmerzen angestellt und bin zum Ergebnis gekommen, dass meine braunen Lederschuhe schuld sind. Wird sich jetzt die nächsten Tage zeigen, ob das stimmt. Dummerweise bekomme ich von den Schuhen, die ich heute anhatte, Fersenschmerzen. Wie würde RTL II dazu sagen: EIN TEUFELSKREIS!!!

Naja, wenns gut läuft, werde ich morgen dann mal einen kleinen Bericht über meine Fähigkeiten zu Wasser veröffentlichen. So, gleich geht der grosse Kick los! Auf das meine kleine Wahlheimat euren "dütschen" Snobs mal hübsch die Grenzen aufzeigt - HOPP SCHYWZ!!!

Sonntag, 23. März 2008

Zusammenfassung KW 12

Nicht zuletzt aus Formatierung-Gründen habe ich in den letzten Tagen darauf verzichtet, hier weitere Berichte zu veröffentlichen. Dazu kam, dass auch aus Trainings-Sicht nicht allzu viel zu berichten war. Ich habe tatsächlich im kompletten Heimaturlaub nicht einen einzigen seriösen Lauf zu Stande gebracht. Sporttechnisch gab es seit Montag eigentlich nur folgendes zu vermelden:

Mittwoch:

Eigentlich wollte ich am Mittwoch mal wieder beim guten alten TV Jugenheim zum Badminton auflaufen. Leider waren gegen 17 Uhr nur postpubertäre Kinder am Start. Also bin ich Heim, um meine Seeheimer Laufroute auszumessen und dann auch zu laufen. Nach circa 70 Metern war diese Idee aber gestorben, da ich kurz davor war, das Fahrrad meines Vaters einfach in den Wald zu schmeissen. Ist ein sehr gewöhnungsbedürftiges Gefährt… Der Plan „Laufen“ wurde also wieder gestrichen. Stattdessen ging es zurück nach Jugenheim in die Halle; aber immer noch nur Kinder am Start. Leicht gereizt entschied ich dann, doch in Seeheim im Wald zu laufen, auch wenn ich keine 10km-Strecke ausgemessen hatte. Der auf dem Heimweg einsetzende Hagel liess mich dann aber nicht nur verzweifeln, sondern auch zum Entschluss kommen, dass ich an diesem Mittwoch mal wieder keinen Sport machen würde.

Freitag:

Am Freitag stand dann wieder Badminton auf dem Plan; und diesmal klappte es dann auch. So kam es dann also am Freitag in Jugenheim zum Showdown zwischen Markus und mir. Wobei Showdown sich grossartig anhört, und dieses Match alles andere als grossartig war. Mit 0:5 Sätzen hat mich der Kölner Türke abgefertigt. Das war ziemlich demütigend. Aber so bitter das auch ist; ich werde keine fadenscheinigen Ausreden suchen, um diese Niederlage zu erklären; auch wenn es natürlich am Material lag!!!

Sonntag:

Heute gegen 8.20 Uhr wurde ich dann physisch misshandelt. Erst kam der kleine Glatzkopf (auf Andreas Arm) in mein Zimmer um mich zu wecken. Danach wurde ich einem etwa 45minütigen Waldlauf unterzogen. Denn als wäre laufen am frühen Morgen nicht schon schlimm genug; war auch auch noch Drill-Sergeant Marc mit von der Partie. Für eine Zeit, in der ich mich normalerweise in der Tiefschlafphase befinde, waren Zeit und Puls eigentlich ganz akzeptabel. Die Distanz dürfte so 6,5 Kilometer betragen haben. Nach dem Frühstück durfte ich dann endlich meine Kompressions-Strümpfe („Wow – ich war SOOO überrascht!“) entgegen nehmen. Zudem bekam ich von Andrea einen „Mulifunktions-Getränke-und-sonstiges-Halter-Gürtel“. Dieses Equipment werde ich dann bei nächster Gelegenheit mal näher vorstellen. Auf jeden Fall setzt mich meine Ausrüstung langsam aber sicher unter Druck, zumindest eine einigermaßen akzeptable Leistung abzuliefern. Da gibt’s dann leider keine Ausreden wie beim Badminton! Auf dem Heimweg Richtung Schweiz habe ich dann noch einen kleinen Zwischenhalt in Freiburg an der Uniklinik gemacht. Echt beschämend wie die Staatsanwaltschaft hier vorgegangen ist. Ehrenwerte Sportmediziner werden hier der Kriminalität beschuldigt. Naja, ich bin nur kurz rein und hab meine Blutbeutel abgeholt. Liegen jetzt bei mir im Kühlschrank. Blöd nur, dass ich mir meine vielen roten Blutkörperchen nun selbst verabreichen muss. Da ich mir niemals selbst die Nadel setzen könnte, werde ich sie vermutlich einfach trinken! Prost!

Morgen wäre Laufen geplant, je nachdem was meine Beine dazu meinen!

Dienstag, 18. März 2008

Urlaub = Entspannung - Keine Zeit für Sport

So, kurzzeitig unterbreche ich mal meinen Urlaub, um mich wieder mal meinem Blog zu widmen. In den letzten Tagen ist eigentlich nicht allzuviel Spannendes passiert. Daher gab es keinen Grund, hier alles vollzuspammen.

Der Samstag war FANtastisch, dank der glorreichen Frankfurter Fußballhelden. Nun ja, eine mittelgute Mannschaft hätte es in Karlsruhe aber nicht geschafft, das Spiel bis zum Ende hin offen zu halten. Selbst der KFC Uerdingen hätte wohl spätestens nach 70 Minuten mit 0:3 in Karlsruhe geführt. So war es "nur" ein 0:1, aber Auswärtssieg ist Auswärtssieg und es gibt einfach nur wenige Sachen im Leben, die überragender sind als mit circa 5000 gleichgesinnten Frankfurtern auswärts ein Fußballspiel zu besuchen. Unterstützung kam zudem von den Mannheimern, die niveaumässig bestens in unseren Block passen! Als einzig offene Frage bleibt, warum Fußballfans nicht vermummt sein dürfen, Polizisten hingegen sehr wohl. Ich bin dankbar für jede Info hierzu!

Am Sonntag ist kaum was passiert. An Sport war nach meinem Samstag-Lauf eh nicht zu denken. Gestern war ich dann in Mannheim um beim Engelhorn neue Laufschuhe zu kaufen. Nach intensiver Laufanalyse auf der 25 Meter langen Teststrecke (die ist wirklich cool), hatte ich dann auch ziemlich schnell ein Paar gefunden. Meine kurz später eintreffende Mutter ließ sich dann nicht nehmen, mir noch hochprofessionelle "Kompressions-Socken" zu kaufen. Soviel übrigens zum Thema dieses Jahr schenken wir uns zu Ostern nichts. Naja, die Strümpfe werde ich bei Gelegenheit mal genauer vorstellen. Die haben es nämlich echt drauf; sagt der Verkäufer. 5% Leistungssteigerung sind ja schonmal ein Wort. Mal gucken wieviel ich jetzt überhaupt noch zum Marathonlauf selbst beitragen muss! Aber von den Strümpfen weiß ich im Moment noch garnix; die bekomme ich erst zu Ostern. Dann werde ich ganz überrascht sein!

Da ich morgen mal wieder meinem alten Badminton-Verein einen Besuch abstatten möchte, werde ich heute übrigens auch nicht laufen. Sonst bin ich morgen wieder zu müde. Voraussichtlich werde ich also erst am Freitag das nächste Mal meine 10 Kilometer rennen. Dafür, dass ich mal geplant hatte, währende dem Urlaub richtig zu klotzen ist das schon alles ein bißchen wenig bisher...

So, das war mal das wichtigste der letzen und nächsten Tage. Ich werde wohl nach meinem Lauf am Freitag hier mal ein Update geben - schaun mer mal...

Greetz 4565

Übrigens: ich wette jetzt schonmal 5 Euro darauf, dass dieser Post komplett anders aussehen wird, als meine bisherigen. Vor allem in Bezug auf Zeilenabstand. Vom Formatierungsfaktor ist dieser Blog echt zum kotzen! EDIT: WETTE GEWONNEN! Werde meine Urlaubs-Posts sobald ich in der Schweiz bin, vernünftig formatieren!

Samstag, 15. März 2008

Back in black - 10 Kilometer Vol. 4

Manch einer mag sich wundern, über den Titel dieses Posts. Was zum Teufel hat mein Marathon-Training mit „back in black“ zu tun. Nun – EINIGES!!! Der Sinn ergibt sich natürlich einerseits aus meinem feschen Laufoutfit, dass sich komplett in Schwarz hält (zumindest jetzt im Winter wo ich mit langen Klamotten laufe). Hose schwarz, Jacke schwarz, Handschuhe schwarz, Mütze schwarz, Schuhe NICHT schwarz (auf der Sohle aber schon). Das ist auch einer der Gründe, warum ich unmöglich bei Dunkelheit trainieren könnte. Wahrscheinlich würde ich es nicht überleben; schließlich enthält meine Route fast 3 Kilometer auf der Schnellstrasse zwischen Villigen und Riniken!

Der Titel hat aber nicht nur damit zu tun, dass wieder heute zu früher Stunde, ein zwei Meter langes, schwarzes Etwas über irgendwelche gottverlassenen Felder in Riniken geschlurft ist. Der Titel erfasst viel mehr das Thema der heutigen „Mottofahrt“ nach Karlsruhe.

Wie es bei mir nun mal so ist, habe ich praktisch den gesamten Lauf nur an diesen heutigen Kick gedacht. Ich bin sowas von heiß, dass ich mich zügeln musste, heute nicht schon um 6 Uhr morgens aufzustehen und direkt loszufahren.

Warum erzähle ich das alles? Ganz einfach: weil die Lauferei sich langsam aber sicher zu einer Routine entwickelt. Das ist überhaupt nicht negativ gemeint; im Gegenteil: ich bin froh darüber. Dennoch bietet der heutige Lauf aber eben nicht die Fülle an Eindrücken und Erlebnissen, die ich jetzt unbedingt hier im Blog loswerden müsste. Mal davon abgesehen, dass ich beim passieren des Ortsausgangs von Rüfenach (etwa Kilometer 8) plötzlich Hunger auf Kuchen bekam! Wie Ihr seht. Alles nicht so spannend…

Meine Zeit war schwach, meine Herzfrequenz auch. Allerdings auch nichts worüber man sich jetzt schwarz („back in black“ – da schließt sich der Kreis) ärgern müsste. Unterm Strich bleibt festzustellen, dass mein Kreislauf wohl noch nicht für frühmorgendliche Läufe ausgelegt ist. Immerhin bin ich gelaufen - auch wenn Fortschritte für das bloße Auge nicht zu erkennen sind... Mit Spannung erwarte ich das Befinden meiner Beine heute Abend. Bisher habe ich nach meinen Läufen ja immer relaxt, mal gucken wie sich „3 Stunden im Block stehen“ auswirken.

Dazu übrigens noch was: wenn wir heute nicht MINDESTENS einen Punkt holt, werde ich NIE WIEDER vor einem Spiel der Eintracht laufen gehen. Nach dem unverdienten 1:1 gegen Bochum letzte Woche, müsste ich dann nämlich davon ausgehen, dass mein Laufen vor dem Spiel der Eintracht Pech bringt. Nur gut, dass ich nicht abergläubisch bin…

So, ich muss los. Die A5 wartet auf mich.

AUSWÄRTSIEG, AUSWÄRTSSIEG!!!

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Lauf 4:
Zeit: 1:24 Stunden
Avr- HF: 160 / min
Geschw.: 7,14 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: 1:15 Stunden (+12,0%)
Avr. HF:163 / min (-1,8%)
Geschw.: 8,00 km/h (-10,7%)

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (+1,2%)
Avr. HF: 157 / min (+1,9%)
Geschw.: 7,23 km/h (-1,2%)

Freitag, 14. März 2008

Trainingslager I

Nach zwei Wochen Höhentraining in Riniken (387 m.ü.NN) dürfte ich genug rote Blutkörperchen gebildet haben um mich vorerst wieder dem Training auf normalen Höhen zu widmen. Daher werde ich von morgen an ein einwöchiges Tiefentrainingslager in Seeheim (224 m.ü.NN) absolvieren.

Die Heimfahrt nutze ich noch, um dem Gastspiel der 11 hessischen Götterkicker in Karlsruhe beizuwohnen. Von da aus geht es dann in die Heimat, wo mein Training ab Montag wieder seinen normalen Lauf nehmen wird. Am Sonntag stehen erstmal wieder „administrative“ Dinge, wie z.B. Strecke ausmessen, an.

Bevor es zu den Badensern nach Kallsruh´ geht, wird morgen zum vorerst letzten Mal in Riniken gelaufen. Vorausgesetzt ich schaffe es, vor 9 Uhr aus dem Bett zu kommen. Da bin ich allerdings relativ guter Dinge! Über das (wahrscheinlich desaströse) Laufergebnis werde ich dann morgen hier noch berichten - wiederum vorausgesetzt die Zeit reicht dazu!

Heute gibt es nochmal ne Runde Krafttraining - wie gesagt: über den Begriff müssen wir nicht diskutieren. Aber wie soll ich es sonst nennen? Gestern habe ich nichts gemacht, daher kann ich das Laufen morgen schon garnicht mehr erwarten.

Nun, einige von Euch werde ich schon morgen Mittag antreffen (CU 13.32 KA HBF), auf den Rest freue ich mich dann in den nächsten Tagen. Sollte schon mal drin sein, das ein oder andere Bier zu verhaften! Wir werden sehen…

Mittwoch, 12. März 2008

Es gibt kein schlechtes Wetter - 10 Kilometer Vol. 3

Heute stand mein dritter Lauf über 10 Kilometer an. Nach dem Zweiten konnte es ja nur besser werden. Meinen Körper war mittlerweile auch wieder mehr oder weniger einsatzfähig. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Firma Novartis. Denn mit einer dreitägigen Voltaren-Kur habe ich den Großteil meiner muskulären Probleme beseitigen können. Das Zeug ist wirklich fantastisch – sobald ich das nächste Mal in Deutschland bin, werde ich mich mit einer Leichtathletik-Verein-Jahresration dieser Ware eindecken. Sicher ist sicher… Denn hier unten werde ich das Zeug bestimmt NICHT mehr kaufen. Habe mir letzte Woche in der Apotheke eine Tube geholt: 20,60 Franken! WHAT??? Aber wie gesagt: absolutes Wundermittel. Wenn man bedenkt, dass ich zwischenzeitlich Schmerzen hatte, als würde mir jemand mit ’nem rostigen Nagel im offenen Knie rumrühren, ging es mir heute wieder geradezu blendend!

Den heutigen Lauf absolvierte ich nicht alleine, sondern in Begleitung von Kirsten. Allerdings war das eine Gesellschaft, auf die ich gut und gerne hätte verzichten können. Denn bei Kirsten handelte es sich leider nicht um eine attraktive Personal Trainerin, sondern um das neueste Sturmtief, dass Ihr Deutschen (bzw. eigentlich die Schotten) uns in die Schweiz runter geschickt habt.

Die Bedingungen zum Laufen waren mehr als widrig. Schon im Büro ahnte ich, was auf mich zukommen würde. Es hat zwischen 11 und 15 Uhr permanent geregnet, wobei „Regen“ ein sehr netter Begriff dafür ist. Ab 15 Uhr gab es hin und wieder mal 15minütige Pausen; dann aber jeweils wieder sturzbachartige Regenfälle.

Als ich das Büro verließ war es am nieseln, als ich zu Hause war, hatte es aufgehört zu regnen. Also beeilte ich mich und lief sofort los. Was mir beim Laufen auffällt ist, dass ich erhebliches Verbesserungspotential in meiner Atemtechnik habe. Dazu werde ich dann aber den Robin noch mal anhauen müssen. Allerdings frühestens Ende der Woche, weil der Junge bis morgen noch Klausuren schreibt. Na ja, was sag ich Klausuren. Es geht um Fußball – sowas läuft bei mir unter Freizeit, aber okay…

Anbei nutze ich die Möglichkeit dem Robin alles Gute zu wünschen. Wäre nett wenn Ihr Euch dem anschließt und ihm morgen die Daumen drückt. Sicherheitshalber mal den ganzen Tag. Und wenn wir schon mal bei guten Wünschen sind, dann gleich auch mal gute Besserung an die Conny, die die ganze Woche krank geschrieben ist! Letztendlich eine konsequente Weiterführung der pädagogischen Arbeitszeit. Wenn man nachmittags frei hat, kann man eigentlich auch gleich ganz zu Hause bleiben! Aber das habe ich nicht gesagt – das war… äh… der Fabian! So, nun zurück zum Thema:

Nach 15 Minuten Laufen war immer noch kein Regen zu vermelden. Ich wollte grade damit anfangen, mich dafür zu feiern, dass ich dem Wetterbericht zum Trotz laufen gegangen bin, doch da ging es auch schon los….

LECK MICH AM ARSCH war das asozial!!! Es fing an mit Nieseln. Ich wollte grade anfangen zu lachen, als es dann richtig losging. Der Regen ist nur so runtergeschossen. Nach 3/8 Sekunden war ich schon klatschnass. Nach 3 Minuten Dauer-Prasselregen dachte ich das erste Mal darüber nach, es für heute gut sein zu lassen! Als die Klamotten komplett mit Wasser vollgezogen waren, fing der Wind an, wobei auch Wind ein putziger Ausdruck dafür ist. Ich glaube schon mit der ersten Windböe hatte ich mir Erfrierungen dritten Grades zugezogen.

Inzwischen hatte ich aber beschlossen, nicht aufzugeben, sondern weiterzulaufen. Allerdings war es weiter die Hölle. Egal in welche Richtung ich lief, der Wind schien permanent mitzuwechseln und klatschte mir den Regen permanent ins Gesicht. Alleine dadurch bekamt ich ständige Aggressionsattacken die meinen Puls hochschnellen ließen. Also entschied ich mich, diesen Lauf „aus der Wertung“ zu nehmen und meinen Puls von nun an zu ignorieren! Entsprechend erhöhte ich mein Tempo, um diese Tortour möglichst schnell hinter mich zu bringen. Der Regen wurde später leichter und etwa einen Kilometer vor meiner Wohnung hörte er auf.

Als ich zu Hause ankam, war ich immer noch vollständig durchnässt und unterkühlt. Meine Zeit war sogar auch ziemlich passabel; allerdings natürlich nicht unter gleichzeitiger Berücksichtigung meines Pulses.

Der Autor meines Marathon-Buches lässt sich in einem der Kapitel zu folgendem Satz hinreißen: „Es gibt kein schlechtes Jogging-Wetter, es gibt nur ungeeignete Laufbekleidung!“. Manchmal kann der Typ mit seinen markanten Klugscheißer- Sprüchen echt nerven. Aber à propos Klugscheißer-Sprüche: Unter Umständen empfiehlt es sich, hier in nächster Zeit mal die Kommentare zu lesen. Denn vermutlich wird der Gauleiter Giertz wieder die Geschichten auspacken wie er damals beim Bund 40km-Märsche mit 90 Kilo Gepäck gemacht hat. Das ganze bei 40 Grad Celsius im Schatten und gleichzeitigem Eisregen. Die Marschgeschwindigkeit war 18 km/h und das obwohl die Kameraden sogar (um Sprit zu sparen) abwechselnd ganze Leopard II getragen haben!

Wie dem auch sei. Seit heute bin ich der Meinung, dass es sehr wohl falsches Laufwetter gibt; heute durfte ich es erleben. Würde mich mal interessieren, welche Laufausrüstung für Orkantiefe vorgesehen ist. Bin für jede Art von Info offen…

Der Abschluss der Einheit bestand aus einem heißes Bad, gefolgt von 10 Minuten Stretching. Jetzt folgt noch meine Voltaren-Kur und dann ist es für heute geschafft! Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Das Laufen hat im Nachhinein auch Spaß gemacht (wobei dieses „Nachhinein“ erst irgendwann in der Badewanne losging). Zeit war gut, Puls war schlecht. Also unterm Strich akzeptabel! Nächster Lauf ist am Samstag Vormittag.

Greetz 4565

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Lauf 3:
Zeit: 1:15 Stunden
Avr- HF: 163 / min
Geschw.: 8,00 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: 1:30 Stunden (-16,7 %)
Avr. HF: 155 / min (+5,2 %)
Geschw.: 6,67 km/h (+20,0%)

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (-9,6 %)
Avr. HF: 157 / min (+3,8 %)
Geschw.: 7,23 km/h (+10,7%)

Dienstag, 11. März 2008

4565

So, auf der Starterliste des "Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon 2008" hätte ich es schonmal geschafft. Seit heute tauche ich dort als (zu meiner Überraschung) einziger Gröpler auf. Auffällig ist, dass es einige "Grögers" gibt, die mitlaufen; 9 an der Zahl. Da muss irgendwo ein Nest sein...

Meine Starternummer ist die 4565, was für mich einfach zu merken ist, da das meinem wöchentlichen Nettolohn entspricht. Aber Ernst beiseite: es ist wirklich ein erhabenes Gefühl, dass meine Anmeldung jetzt in Stein (bzw. HTML) gemeißelt ist:

Die 4565 gefällt mir so gut, dass ich in Zukunft bitte nurnoch als "4565" oder wahlweise "Nummer 4565" angesprochen werden möchte. Wäre nett, wenn Ihr das alle einrichten könntet! Habe heute schon checken wollen, ob noch: 4565@ch.abb.com als Emailadresse in meiner Firma verfügbar ist, aber da ich es ja in Bezug auf meine Kollegen für mich behalten will, habe ich es dann doch gelassen!

So, ich fasse mich kurz: in 30 Sekunden ist Anpfiff in Mailand. Sportlich habe ich mich heute nicht betätigt und werde das wohl auch am Rest des Abends nicht tun. Morgen wird wieder gelaufen; mal sehen in welcher Zeit sich die 10 Kilometer dann anlassen!

Liebe Grüße

4565

Montag, 10. März 2008

Road to Frankfurt - Part I

Eigentlich hatte ich angedacht, für mein heutiges Krafttraining wieder den Fitnessraum meines Arbeitgebers zu nutzen. Als ich aber mit der Arbeit fertig war, war mir gar nicht mehr danach, auch meine Freizeit in den heiligen Hallen der Firma zu verbringen. Also absolvierte ich das „Krafttraining“ in meiner Wohnung. Das Wort „Krafttraining“ ist vielleicht ein bisschen übertrieben; wenn man bedenkt, wie üppig mein Angebot an privaten Fitnessgeräten ist. Hier mal mein Versuch, sämtliche Teile auf ein Foto zu quetschen:

Allerdings haben mich auch diese beiden Hanteln schon einigermassen gefordert! Krafttraining für den Marathon besteht eigentlich primär aus Übungen für Arme und Oberkörper. Denn man muss natürlich in der Lage sein, während der rund 42 Kilometer auch die Arme entsprechend mitzubewegen. Das war für mich bei meinen 10 Kilometerläufen schon recht anstrengend; zumal ich in der Vergangenheit mit einer falschen Armhaltung gelaufen bin.

Mein „Krafttraining“ bestand also aus Übungen für Arm-, Brust-, Rücken- und Bauchmuskulatur die insgesamt rund 40 Minuten dauerten. Ich weiss nicht mehr genau, ab wann es anstrengend wurde, aber am Ende war ich ziemlich kaputt!

Heute hatte ich aber nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen organisatorischen Teil auf der „Pendenzenliste“. Im Rahmen meiner Marathon-Vorbereitung muss ich diverse Einheiten unter Wettkampfbedingungen laufen. Dazu gehört mindestens ein Wettkampf über 10 Kilometer und mindestens ein Halbmarathon.

Ich habe für mich beschlossen, in diesen Läufen auf absolute Qualität zu achten und nur die besten und prestigeträchtigsten Läufe zu absolvieren um somit schon in den Testläufen auf die Crème de la Crème der Laufelite zu treffen. Als absoluter Leckerbissen in der deutschen Laufszene gilt der „Willi-Nickel-Stadtlauf“ in Pfungstadt (einem Nachbarort meiner deutschen Heimat). Am 14. Juni 2008 steht der „9. Willi-Nickel-Stadtlauf“ an und ich werde dabei sein. Die Startgebühr beträgt ganz 6 Euro – inklusive einem T-Shirt (da kann mir dann keiner erzählen, dass die nicht von indischen Kindern genäht wurden). Wer sich erst nach dem Meldeschluss (12. Juni 2008) anmeldet, zahlt allerdings 2 Euro mehr (oh-ha).

Die Distanz beträgt 8.400 Meter und passt damit blendend in meine geplanten Trainingsfortschritte. Der Lauf beginnt um 17.00 Uhr. Das bedeutet: wenn ich schnell genug bin, kann ich um 18 Uhr pünktlich zum Anpfiff von Schweden – Spanien (Gruppe D) vor einem glühenden Grill im Bangert oder ersatzweise der Odenwaldstrasse sitzen und mir halbliterweise eisgekühltes Bier und den ein oder anderen Brocken Fleisch genehmigen.

Jetzt brauch übrigens kein unqualifizierter Kommentar zum Thema Ernährungsprogramm kommen. Über das Thema bin ich mir noch nicht 100%ig einig. Ich werde es aber in den nächsten Wochen dann auch mal hier zur Sprache bringen...

Aber à propos unqualifiziert: vielleicht findet sich ja noch die ein oder andere Person aus z.B. Weiterstadt, Seeheim oder Mannheim, die sich ebenfalls (nicht?) die Blösse gibt und die 8,4 Kilometer des „9. Pfungstädter Willi-Nickel-Stadtlaufes“ mitläuft. Ich bin für jeden (schlechter trainierten) Mitläufer dankbar!!!

Sonntag, 9. März 2008

Koordination

“Fan von Eintracht Frankfurt zu sein bedeutet, seine Ansprüche längst auf Null heruntergeschraubt zu haben, und trotzdem Wochenende für Wochenende aufs Neue enttäuscht zu werden”. Am gestrigen Samstag hat die Mannschaft mal wieder die Chance genutzt, ein AUSRUFEZEICHEN hinter diese Weisheit zu setzen. Als wäre das Training am Samstag nicht schon schlimm genug gewesen, hat die West-Pest aus Bochum doch tatsächlich noch einen Punkt aus Frankfurt mitgenommen. Der Tag war mal wieder gelaufen…

Während des Spiels erhielt ich allerdings den Anruf eines Kollegen. Der hatte in seinem Keller eine grössere Menge Bier lokalisiert und eingekesselt. Nun rief er an um mit mir das weitere Vorgehen abzuklären. In solchen Notfällen spüre ich meine soziale Verantwortung zu helfen; entsprechend sass ich kurz später im Auto um Thomas und Laura in Basel-Muttenz einen Besuch abzustatten.

Mal wieder war es schwer zu verbergen, dass ich derzeit Sport treibe; meine Bewegungsabläufe waren gestern Abend so filigran, als hätte man mir die Kniegelenke einbetoniert! Es hat aber niemand Misstrauen geschürt; ich hatte nämlich schon vorab (wirklich) behauptet, dass ich einen leichten Hexenschuss hätte. Manchmal bin ich echt ein Genie…

Da der Abend sich ein wenig in die Länge zog, begann mein heutiger Tag zu verhältnismässig nachgerückter Stunde. Was aber auch nicht schlimm war; so stand doch heute nur ein bisschen „Koordination“ auf dem Programm.

Die 5 motorischen Grundeigenschaften eines Marathon-Läufers sind: Schnelligkeit, Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft und Koordination (zufällige Reihenfolge!). Koordination ist nichts anderes als das Zusammenspiel von Gehirn, Nerven und Muskulatur; dazu zählen die Fähigkeiten für Gleichgewicht, Rhythmus, Koppelung, Differenzierung, Orientierung und Reaktion“. Eigentlich sollte man kurze Koordinationsübungen vor jedem Training machen. Da ich mich mit dem Thema bisher noch nicht beschäftigt hatte, habe ich den heutigen Ruhetag für das Einstudieren einiger Koordinationsübungen genutzt.

Eigentlich wollte ich zu diesem Zweck auf den Sportplatz in Riniken. Von dem Gedanken nahm ich aber Abstand, da ich die Befürchtung hatte, der F-Jugend des FC Riniken auf dem Platz zu begegnen und mich KOMPLETT der Lächerlichkeit preiszugeben. Also verlegte ich das Training in meine Wohnung. Das war allerdings von den Rahmenbedingungen nicht perfekt – falls ich so was noch mal mache, lasse ich mich dabei doch lieber von kleinen Fünfjährigen auslachen. Wie auch immer: den Mittag verbrachte ich also mit Hüpf- und Hinkeleinlagen in meiner Wohnung – was auch nicht gerade eine überragende, motorische Figur abgab! Erfreulich war, dass meine ganze Muskulatur heute schon auf dem Niveau war, dass sie nach meinem letzen Lauf erst nach 3 Tagen erreicht hatte. Vielleicht macht mein Körper ja doch ein paar Fortschritte!

Den Rest vom heutigen Nachmittag widmete ich zunächst meiner Spielsucht bei BWIN. Dazu übrigens eine kurze Information: Spielsucht ist nur negativ wenn man verliert; wenn man gewinnt geht’s eigentlich! Gegen 16 Uhr bekam ich dann einen Anruf von Dejan mit der Information: „Ich habe noch jede Menge Bier zu Hause“. Das ist WIRKLICH KEIN WITZ. Als ich gefühlte 3 Sekunden später im Auto auf dem Weg zu ihm war, machte ich mir dann doch mal Gedanken über meine Aussenwirkung im Büro. Schon etwas beängstigend, wenn man anscheinend das Image eines Alkoholikers hat; hab so ne Einladung noch nie bekommen; und jetzt gleich 2 Stück innerhalb von 24 Stunden. Auch interessant: Kaum finde ich mich mit dem Gedanken ab, in der Schweiz nicht vermittelbar zu sein und beginne ein zeitintensives Hobby – schon kommen überall Leute aus ihren Löchern gekrochen und laden mich ein! Anyway, stört mich keineswegs…

Morgen steht Krafttraining auf dem Plan; ach was freu ich mich darauf!

Samstag, 8. März 2008

Der erste kleine Frust - 10 Kilometer Vol. 2

Nach meiner dreitägigen Ruhepause stand heute also mein zweiter Lauf über 10 Kilometer (!!!) an. Schonmal vorab: es war enttäuschend! Gegen 9 Uhr fiel ich aus dem Bett und machte mich gegen 9.30 Uhr auf die Socken um 1:23 Stunden als derzeit bestehende Riniken-Weltwochenbestzeit zu schlagen.

Dummerweise hatte auch das „Kommando Wintereinbruch“ seine zweite Aktion des Jahres 2008 auf den heutigen Tag gelegt! Es lag erstmals Schnee – allerdings so wenig, dass die Laufbedingungen nicht eingeschränkt waren… Nichtsdestotrotz zog ich es heute vor, mich etwas wärmer anzuziehen als am Dienstag. Eingepackt wie ein sibirischer Eislochangler verließ ich meine Wohnung.

Die ersten 2 Kilometer waren noch einigermaßen angenehm. Danach waren meine Muskeln aber wieder auf dem Niveau von vorgestern. Waren heute irgendwie ziemlich schwer die Beine und vor allem mein linker Oberschenkel konnte mal gar nicht. Entsprechend habe ich mein Tempo ein wenig reduzieren müssen – von da an machten die Muskeln widerwillig mit…

Eigentlich lief alles ganz gut. Zumindest bis ich an meiner 5km-Marke (also genau der Hälfte) das erste Mal auf meine Laufzeit sah. 45:45 Minuten war ich bereits gelaufen. Das würde bedeuten, dass ich bei gleichem Tempo eine Gesamtzeit von etwa 1:32 erlaufen würde – also 9 Minuten langsamer als am Dienstag. Zwar habe ich bewusst das Tempo gedrückt, insbesondere um meinen Puls tiefer zu halten. Allerdings war mein Bestreben natürlich, dass die Puls-Senkung prozentual höher ausfallen würde, als meine Zeit-Erhöhung. Das war aber nicht der Fall, da ich meinen Puls gegenüber Dienstag sicher nicht um 10% gesenkt hatte.

Ich wurde etwas nervös und erhöhte das Tempo – damit aber auch logischerweise meinen Puls. Also versuchte ich einfach mein ganz normales Level zu laufen, ohne meine Zeit weiter zu berücksichtigen.

Auf den letzten 3-4 Kilometern fing ich dann mit der Ursachenforschung für meine schlechte Leistung an. Anders gesagt: ich suchte nach passablen Ausreden um diese Katastrophe zu erklären. Da wäre zum einen, dass ich offensichtlich doch noch nicht regeneriert war; ich also das nächste Mal mindestens 3 Tage (wenn nicht sogar 4 Tage) zu Erholung einplanen würde. Ich merkte auch, dass Laufen direkt nach dem Aufstehen nichts für mich ist – wahrscheinlich war mein Organismus einfach noch nicht bereit für die volle Ladung Sport am frühen Morgen. Zuletzt fiel mir noch ein, dass ich ohne Frühstück aus dem Haus gegangen war, mir also möglicherweise wichtige Energien fehlten. Zwar frühstücke ich nie; normalerweise laufe ich aber auch nicht zum wach werden 10 Kilometer.

Aber wie gesagt: das sind alles Ausreden und die reichen leider nicht aus um über ein enttäuschendes Ergebnis hinwegzutäuschen. Meine Gesamtlaufzeit am Ende war 1:30 Stunden; mein durchschnittlicher Puls bei 155. Unter dem Strich also eine deutliche Verschlechterung zum ersten Lauf!

Meine Euphorie ist erst einmal dahin, als positives Fazit bleibt eigentlich nur noch, dass es schlechter wirklich nicht mehr werden kann. Ich kann nur hoffen, dass mir die Eintracht heute nicht noch den Rest gibt. Wäre schon echt die Krönung wenn mir zum zweiten Mal innerhalb von 4 Tagen blau-weisse, arbeitslose Berg(und Nokia-)arbeiter den Tag versauen.

Mein Stretching-Programm für heute habe ich soeben auch absolviert. Ab sofort steht also Regeneration an. Morgen auch – evtl. verbunden mit ein paar Koordinationsübungen. Schaun wir mal ob morgen so lustig bin…

_____________________________________________

Lauf 2:
Zeit: 1:30 Stunden
Avr- HF: 155 / min
Geschw.: 6,67 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (+8,4 %)
Avr. HF: 157 / min (-1,3 %)
Geschw.: 7,23 km/h (-7,8%)

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (+8,4 %)
Avr. HF: 157 / min (-1,3 %)
Geschw.: 7,23 km/h (-7,8%)

Freitag, 7. März 2008

10 Kilometer - aber SOWAS von 10 Kilometer!!!

Auch heute war mein Muskelkater vom Dienstags-Training noch nicht ganz abgeklungen. Deshalb beschloss ich, meinen Lauf von Freitag auf Samstag zu verschieben. Obwohl die Wissenschaft tatsächlich bis heute noch nicht genau weiß, was ein Muskelkater eigentlich ist, so ist sie sich doch einig, dass auf keinen Fall „darauf- oder darüber“ trainiert werden sollte.

Ja, Fabian: du hast Recht. Mimimimimi…. :-)

Da von Laufen also abzuraten war, zog ich meine Strecken-Ausmess-Aktion um einen Tag nach vorn und absolvierte sie bereits heute. Dazu verliess ich das Büro heute sogar schon um 15.30 Uhr. Ist echt ein komisches Gefühl und ich glaube, das war so ziemlich die unproduktivste Arbeitswoche meiner jungen Karriere. Schon etwas ärgerlich, diese genau auf einen Monatsabschluss zu legen, aber irgendwie ist derzeit bei mir die Luft raus. Ich dürfte diese Woche mit Ach und Krach auf 30 Stunden gekommen sein – wenn´s hochkommt….

Zu Hause angekommen stand als erstes das erneute Ausmessen meines Vorderrades an. Hier konnte ich gleich zum Anfang einen Teilerfolg melden: ich habe den Radumfang nicht zu groß vermessen – im Gegenteil. Tatsächlich ist er sogar ein paar Millimeter größer . Dann ging ich zum praktischen Teil über…

Radfahren ist im Gegensatz zum Laufen echt ein angenehmer Job – zumindest sofern man die gleiche Distanz fährt. Auffällig ist, dass ich eindeutig zu wenig Rad fahre. Sitzfleisch habe ich vermutlich seit meiner Zivi-Zeit (damals bin ich zumindest noch ansatzweise regelmäßig Rad gefahren) nicht mehr. So habe ich doch tatsächlich nach dieser kleinen 10km-Tour von letztem Samstag immer noch asoziale Schmerzen am ... äh…. also auf jeden Fall habe ich asoziale Schmerzen!

Ja, Fabian: ist ja gut JETZT!!!

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Ich habe mit tatsächlich verrechnet – allerdings nur um rund 20 Meter (also 0,2%). Was natürlich auch daran liegen könnte, dass ich heute Ideallinie gefahren bin. Aber egal. Ich bin also am Dienstag bereits 10 Kilometer gefahren und werde dies auch in der Zukunft tun…

Nach der Radtour ging es dann zum gemütlichen Teil des Abends über. Bei Muskelkater ist die Empfehlung, ein heisses Bad zu nehmen. Darum lies ich mich nicht zweimal bitten und jetzt fühlen sich meine Muskeln blenden an! Dem morgigen Lauf steht also nichts mehr im Wege…

Donnerstag, 6. März 2008

Die Tage danach...

So, mein letzter Eintrag ist schon ziemlich lange her. Der ein oder andere kennt sicher schon garnicht mehr meine Stimme! Dass ich gestern nicht nur einen sport- sondern auch einen blog-technischen Ruhetag genommen habe, war eigentlich nicht geplant. Schuld sind die blau-weissen aus der Nähe von Herne, wegen denen ich erst um halb eins zu Hause war. Aber alles der Reihe nach:

Nicht, dass es für mich neu wäre, dass zu einem erfolgreichen Training auch Regeneration in Form von Ruhetagen oder leichter Bewegung gehört, aber seit gestern weiß ich, wie sehr ein menschlicher Körper manchmal Regeneration nötig hat!

Offensichtlich war der Lauf am Dienstag doch ein bisschen zu viel für meinen komplett untrainierten Körper. Ich habe mir mal wieder selbst bewiesen, dass ich mich auf dem Nullpunkt jeglicher menschlichen Fitness befinde. Der ganze gestrige Tag war rein von Knie- und Wadenschmerzen geprägt. Ob das nur die generelle Belastung war, oder ob der hohe (harte) Asphaltanteil meiner Strecke eine größere Mitschuld hat, muss ich in den nächsten Tagen und Wochen mal beobachten.

In jedem Fall habe ich gestern eine ziemlich peinliche Figur abgegeben. Vom Bett zur Dusche habe ich gefühlte 5 Minuten gebraucht. Dabei habe ich mich wie jemand bewegt, der aufsteht und losläuft, obwohl ihm beide Beine eingeschlafen sind. Ich habe gleichgewichtsverlagernde Haken geschlagen wie es die Raumbreite meines Schlafzimmers zuließ…

Die Treppen runter zum Auto und die Treppen rauf ins Büro waren auch eine ganz, ganz jämmerliche Vorstellung. Vor allem im Büro musste ich mich zusammenreißen, da ich mein Vorhaben auf keinen Fall kommunizieren möchte. Lediglich meine Controlling-Kollegen wissen bescheid. Aber die hätten sich natürlich auch schon sehr gewundert, wenn ich ohne jede Begründung plötzlich jeden zweiten Tag schon um 5 Uhr abhause…

Aber zurück zum Thema:

Meinen Ruhetag habe ich gestern also dringend gebraucht und entsprechen genossen! Schon mittags war mir aber klar, dass ich auch den heutigen Donnerstag noch zum regenerieren brauchen würde. Da Ben mich mittlerweile aber fürs Wochenende wieder ausgeladen hat, bleibe ich guten Gewissens in der Schweiz und kann entsprechend am morgigen Freitag wieder laufen…

So weit so schlecht – aber der unangenehmste Teil des Tages sollte noch kommen. Eigentlich hätte dieser gestrige Ruhetag ja ganz unspektakulär ablaufen können. EIGENTLICH…

Dejan hatte Logistik & Controlling zu einem kleinen Umtrunk zu sich nach Hause eingeladen. Und da wir wussten, dass wir so jung nicht mehr zusammenkommen blieben einige Leute noch zum Fußballgucken. Der Abend endete spät und aus sportlicher Sicht enttäuschend. Die arbeitslosen Bergarbeiter sind eine Runde weiter und den entscheidenden Elfmeter hat das kleine Frankfurter Ghettokind gemacht. Spätestens jetzt, war der Abend also gelaufen.

Negativ getoppt wurde er nur noch von meiner Heimfahrt von Dejan: ein Teil meiner Laufstrecke liegt auf der Strasse, die ich auf dem Heimweg nehmen musste. Das war eigentlich nicht schlecht; konnte ich doch so mit dem Auto (also geeichtem Tachometer) checken, ob die Strecke wirklich so lang ist, wie von mir ausgemessen. Der geneigte Leser ahnt es schon: PUSTEKUCHEN! Sozusagen ein GAI (größter anzunehmender Irrtum). Wenn ich meine (befürchtete) Abweichung für dieses Stück hochrechne, dann könnte es sein, dass meine Route nicht 10 Kilometer lang ist, sondern nur etwa 8,8 Kilometer. Das wäre eine Katastrophe, mal davon abgesehen, dass die Werte, mit denen ich gestern noch sehr zufrieden war, damit völlig neu (und zwar negativ) einzuordnen wären.

Derzeit ist für mich schwer zu beurteilen, ob ich wirklich eine zu kurze Strecke ausgemessen habe, oder ob der Straßenteil, den ich gestern abgefahren bin, auch in meinen Berechnungen nur 2,2 Kilometer lang war. Dummerweise habe ich in meinen Aufzeichnungen keine kilometergenauen Streckenpunkte. Wie auch immer, da gibt es nur eine Möglichkeit…

Ich werde also am Samstag nochmals meinen Radumfang ausmessen, die Reifen komplett aufpumpen und die Strecke abfahren müssen. Ich kann nur hoffen, dass ich zumindest annähernd an die ursprünglichen 10 Kilometer komme. Aber dazu dann am Samstag mehr…

Dienstag, 4. März 2008

Dann beginnt es also...

Heute stand die erste Laufeinheit über 10 Kilometer auf meinem Trainingsplan. Dafür sah mein Plan vor, morgens schon um halb 7 im Büro aufzuschlagen, um zumindest annähernd auf mein Acht-Stunden-Büro-Pensum zu kommen. Feierabend wollte ich nämlich schon um 15:30 Uhr machen. Schliesslich wollte ich meine Lauf-Premiere nicht bei Dunkelheit veranstalten.

Als problematisch erwies sich das veränderte Raum-Zeit- Kontinuum, wenn man im Bett liegt (Fabian hat dazu ein paar interessante, wissenschaftliche Ansätze erarbeitet). Als ich dann gegen 7 Uhr das erste Mal aufgewacht bin, herrschte draussen ein Wetter, bei dem sich selbst Fräulein Smilla nicht aus den Federn gequält hätte. Das war ein regelrechter Schneesturm. Meine Logik: wenn Schnee liegt, kann ich nicht laufen. Also brauche ich auch nicht schon um 15:30 Uhr Feierabend machen. Nochmals also: ich brauche nicht jetzt schon aufstehen. Erst als ich dann gegen 8 Uhr die Garage verlassen habe, musste ich feststellen, dass der Schnee gar nicht liegen blieb – VERDAMMT!!!

Also schnell im Büro die paar verbleibenden Stunden abgespult (wollte erst gar nicht meine Jacke ausziehen) und pünktlich um viertel vor 4 das Büro verlassen. Um 16:05 trat ich dann, tatsächlich hochmotiviert, raus in die kalte März-Luft. Eine Frage: wieso haben wir eigentlich einen Februar mit tropischen Temperaturen und kaum will ich anfangen zu trainieren, schauen „Emma“ und diverse Schneestürme in Riniken vorbei? Bevor jetzt irgendwer wirklich diese Frage beantworten will, sei festzustellen: THERE IS NO GLOBAL WARMING! Basta!!!!

Nun gut, zurück zum Training. Bekanntlich sollte ich heute mit einem HFmax von 70-75% laufen; also einem Wert zwischen 140 und 150. Das war leider nicht möglich! Ich weiss nicht warum, aber schon nachdem ich mich umgezogen hatte, hatte ich einen Puls von 150. Nachdem ich die Treppen runtergelaufen bin, einen von 160.

Also bin ich losgelaufen; praktisch wirklich im Geh-Tempo. Das war vielleicht peinlich. Die Leute gucken einen halt mal so was von bescheuert an, wenn man zwar „läuft“ aber trotzdem nicht schneller ist, als Fußgänger. Da kann sich dann auf den Waldwegen schon mal der Überholvorgang von Fußgängern mehrere Minuten hinziehen – Gott sei Dank kam aber kein Gegenverkehr!!!

Also: trotz meines Schneckentempos wollte der Puls nicht unter die 155. Ich war ziemlich am Verzweifeln, entschloss dann aber einfach mit 160 als Maximun weiterzulaufen. Alles andere wäre total albern gewesen.

Nun, von da an lief das Laufen eigentlich sehr ereignisarm. Schon nach etwa einem Kilometer taten meine Beine und Knie weh; allerdings waren das keine Schmerzen im Sinne einer Verletzung, sonder sie waren wohl einfach noch nicht ganz regeneriert vom Wochenende! Also kein Drama. Eventuell werde ich mir aber anfangs zwei Ruhetage gönnen; also nur an jedem dritten Tag laufen! Weiterhin sei festzustellen, dass ich eindeutig zu kalt angezogen war. Sollte ich am Donnerstag laufen werde ich das sicherlich mit langer Hose und vor allem Handschuhen machen! Zuletzt hatte ich ziemlich genau ab Kilometer 5 eine asoziale Blase am rechten Fuss; vermutlich verursacht vom verrutschten Socken. Ich liess mich von diesen ganzen Wehwehchen aber nicht ablenken und hielt bis zum Ende hin durch.

Mein Puls stieg und fiel permanent mit dem Gefälle der Strecke. Ging es bergauf, stieg der Puls bis auf 167, ging es bergab, fiel er bis auf 140 runter! Auf ebenen Flächen war er bei etwa 155. Festzustellen war auch, dass sich mein Puls nach etwa 30 Minuten Lauf erkennbar abfiel – vermutlich da ich ab da meinen Rhythmus gefunden hatte! Ebenso spielt eine Rolle, dass ich heute erstmals in meinem Leben „nach Pulsuhr“ gelaufen bin und es anfangs doch sehr schwer zu verstehen ist, warum und wie der Puls auf verschiedene Faktoren reagiert. Nächstes Mal wird da sicherlich schon aussagekräftiger werden… By the way: es ist wirklich interessant, wie der Körper mit rein wissenschaftlichen Werten zu belegen ist. Gemäß meines Buches sollte in diesem aeroben Bereich (70-75% des HFmax) jederzeit möglich sein, eine Unterhaltung zu führen. Und tatsächlich war ich kaum mal außer Atem und war sogar in der Lage mit mir selbst Gespräche zu führen (die aber nicht allzu ergiebig waren…).

Am Ende des Laufes hatte ich eine durschnittliche Herzfrequenz von 157. Mit dieser bin ich überhaupt nicht zufrieden, wie ich aber inzwischen festgestellt habe, gibt es da verschiedenste Einflüsse, die diesen Wert beeinträchtigen. Dazu gehört: Training mit nicht vollständig auskuriertem Körper – JA! Zu kalt oder zu warm angezogen – JA! Sonstige Beeinträchtigungen wie z.B. kleinere Verletzungen – JA! Stress im Berufs- oder Privatleben – NÖÖÖÖ! Anyway: alle diese Punkte führen zu einer Erhöhung des Puls und wären für mich absolut nachvollziehbare Erklärungen für den schlechten Wert. Warten wir mal ab, wie sich das nächste Training anlässt…

Der ganze Lauf hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, meine Route gefällt mir und mit meiner gelaufenen Zeit war ich letztendlich auch zufrieden. Die 10 Kilometer im (fast) aeroben Bereich haben mich 1 Stunde und 23 Minuten gekostet (genauer gibt es die Uhr leider nicht her). Das ist zwar gnadenlos langsam, aber deutlich schneller als ich befürchtet habe (hatte zwischenzeitlich mit 2 Stunden gerechnet) und wie erwähnt: das war BEWUSST kein Wettkampftempo.

Dennoch zum Vergleich:

Meinen Marathon möchte ich in 4 Stunden laufen. 42,195 km in 4:00 Stunden bedeuten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,55 km/h bzw. 5:41 Minuten Zeit die mir pro Kilometer zur Verfügung stehen!

Als Vorraussetzung für einen Marathon in 4:00 Stunden gilt, 10´000 Meter in 54 Minuten laufen zu können – wohlgemerkt im Wettkampftempo! So gesehen kann man meine 1:22 natürlich nicht mit den 54 Minuten vergleichen. Es kommt aber der Tag, an dem ich die 10 KM in Wettkampftempo laufe, dann werde ich sehen wo ich wirklich stehe…

Als positives Fazit bleibt:

-> ich bin in der Lage, 1:23 Stunden am Stück zu joggen!

-> die Herzfrequenz ist den Umständen entsprechend als zufriedenstellend zu bewerten

-> die 1:23 Stunden sind erheblich schneller als meine erste Annahme/Befürchtung

-> es hat Spaß gemacht und ich freue mich schon auf meinen nächsten Lauf

Eine Stunde nach Lauf stand dann noch das Stretching an – jetzt bin ich für heute aber fertig mit meiner Muskelqual. Morgen ist wieder Ruhetag; auch schön!

Lauf 1:
Zeit: 1:23 Stunden
Avr- HF: 157 / min
Geschw.: 7,23 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
Geschw.: - / -

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
Geschw.: - / -

Montag, 3. März 2008

From Marathon to Athens

Laut einer Umfrage des Stern wissen 10% der Deutschen nicht, was an Weihnachten gefeiert wird. Nun sollte man nicht unbedingt alles glauben, was der Stern den lieben, langen Tag so alles schreibt, aber glauben wir es einfach mal! Wenn also 10% der Deutschen nicht den Hintergrund von Weihnachten kennen, wie viele werden dann über den vom Marathon bescheid wissen? Bevor ich hier jetzt aber eine Pisa-Diskussion lostrete, verliere ich lieber ein paar Worte über die Geschichte des Marathon:

Im Jahre 490 vor Christus fand in einem kleinen Ort westlich von Athen die berühmte Schlacht zwischen Athenern und Persern statt. Die Soldaten der attischen Demokratie konnten der zahlenmäßigen Übermacht der Perser standhalten und die Schlacht für sich entscheiden. Der Name dieses historischen Ortes war (und ist) Marathon.

Soviel zu den Fakten. So traurig es auch ist, aber dies ist leider alles, was historisch belegbar und entsprechend anerkannt ist. Da dies aber nicht erklärt, warum heute hunderttausende Menschen jährlich 42,195 Kilometer unter Wettkampbedingungen laufen, ist dieser kleine geschichtliche Ausflug nicht von allzu großem Nutzen. Um in diesem Punkt weiter zu kommen, muss man sich (wie sollte es auch anders sein) ein wenig der griechischen Mythologie widmen.

Die Mythen und Legenden helfen dann auch schnell weiter auf der Suche nach der Entstehung des Marathon-Laufes. So soll damals der griechischen Kämpfer Pheidippides nach der gewonnenen Schlacht den Weg von Marathon nach Athen gelaufen sein, um dort den Sieg über die Perser zu verkünden. Als er ankam, war er nur noch in der Lage ein letztes „Nike, Nike“ auszustoßen, bevor er tot zusammenbrach und zum Volksheld wurde!

Ganz unbestritten ist diese Geschichte zwar nicht, (so existieren einige verschiedene Versionen) im Grossen und Ganzen ist dies aber die herrschende Meinung – warum sollte ich also nun an ihr rütteln? Der Grund für diese Heldensage rührt wohl daher, dass Historiker damals nicht nur Geschichts- sondern auch Geschichtenerzähler waren. In diesem konkreten Fall war es der Historiker Plutarch, der die Legende des ersten Marathon ins Leben rief!

Die Entfernung von Marathon nach Athen beträgt ziemlich genau 40 km, also nicht die Distanz von 42.195 km, die heute offiziell als Marathon-Distanz anerkannt ist. Wie es zu dieser Distanz kam, ist ebenfalls nicht eindeutig geklärt. 1896 in Athen wurde der Marathonlauf olympische Disziplin und ist seitdem fester Bestandteil. Die Distanz wurde aber (weder bei olympischen Spielen, noch bei sonstigen Wettkämpfen) nicht geeicht. So wurde damals pauschal jeder Lauf zwischen circa 39 und 42 Kilometern als Marathonlauf bezeichnet.

Um nähere Hintergründe zu bekommen, muss man sich abermals einer Legende bedienen. Sie handelt von den olympischen Spiele in London 1908. Da angeblich eine Prinzessin von Schloss Windsor sowohl den Start als auch den Zieleinlauf direkt vom Schloss aus verfolgen wollte, musste eine genau passende Runde erstellt werden. Da die (bis dahin üblichen) 25,835 Meilen nicht genau reichten um direkt vor dem Balkon der Prinzessin anzukommen, wurde die Strecke kurzerhand um 385 Yards verlängert. Aus diesem Grund sollen angeblich auch heute noch einige angelsächsische Marathonläufer auf dem letzen Kilometer ein „God save the Queen“ ausstoßen! Wenige Jahre später wurde die 26,22-Meilen-Distanz (alias 42,195 km) dann offiziell als Marathon-Strecke festgelegt und seitdem bei allen offiziellen Wettkämpfen gelaufen!

Sonntag, 2. März 2008

Streckenprofil "Kleine Runde"

Meine Standard-Runde für die nächsten Wochen verläuft wie folgt:

Los geht natürlich an meiner Wohnung, die Hauptstrasse entlang bis Alt-Riniken, wo es dann runter an den Waldrand geht.

Den Waldweg laufe ich bis zur Schnellstrasse, die von Riniken nach Rüfenach führt. Dieser folge ich ein paar Meter, bevor ich den Weg über die Felder Richtung Remigen einschlage.

Dies mach ich solange, bis ich wiederum auf eine Schnellstrasse treffe; auf die zwischen Riniken und Remigen. Dieser folge ich wenige Meter, bis es wiederum über die Felder in Richtung Rüfenach geht.

Kurz vor der Ortschaft schlage ich einen weiteren Haken und laufe in Richtung der Strasse zwischen Remigen und Villigen zu.

Hier muss man ein kleines Treppchen runter, von wo es dann auf einen kleinen Weinberg zugeht.

Parallel zu diesem Weinberg laufe ich einige hundert Meter.

Kurz hinter einem Restaurant mit Zoo biege ich links in einen Waldweg nach Villigen ein.

Nach 300 Metern heisst es dann umdrehen und zurück zur Hauptstrasse. Von hier geht es dann auf der Schnellstrasse nach Rüfenach…

…und weiter in Richtung Riniken.

500 Meter vor Ortseingang Riniken biege ich zurück auf den Weg am Waldrand. Nach circa 400 Metern geht es nach rechts in den Ort, wo ich mich über diverse kleine Gässchen zu meiner Wohnung zurückquäle.

So, ich denke mal das Profil hat jetzt jeder im Kopf. Ihr habt jetzt Zeit zum Auswendig lernen – am Wochenende frage ich ab!!

Die Gesamtstrecke beträgt 10.170 Meter – so gesehen darf ich die letzten 170 Meter dann sogar gehen… WOW!!!

Diese rund 10 Kilometer werden also zu meinem „Wohnzimmer“ in den nächsten Monaten. Inwiefern noch Anpassungen vorzunehmen sind, bleibt abzuwarten. In jedem Fall gibt es unterwegs deutlich zu viele Bauernhöfe mit unangeleinten Hunden, die den Eindruck machten, als würden sie mich am liebsten vom Fahrrad ziehen und reissen. Scheiss kläffende Köter! Wer brauch eigentlich Hunde???

Meine "kleine" Runde

Heute stand das Ausmessen einer geeigneten Laufroute für meine zukünftigen Trainingseinheiten an. Die Voraussetzungen dafür waren wie folgt:

-> etwa 10 km lang

-> möglichst eben

-> Anteil an asphaltiertem Untergrund sollte nicht mehr als 30% betragen

Bis vor einer Woche hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich eine Laufstrecke von 10km mal als „kleine Runde“ bezeichnen würde. Doch die Zeiten haben sich geändert und ich weiss nicht ob ich darüber lachen oder weinen soll…

Der erste Punkt der drei Bedingungen war trotzdem grundsätzlich nicht das Problem; die anderen beiden hingegen schon. Da Riniken de facto auf einem Berg liegt, lässt sich keine Runde finden, die 10 km lang und zugleich eben ist. Es sei denn man sucht sich eine 1km-Strecke und läuft diese zehnmal, worauf ich aber keine Lust habe. Somit musste ich ein paar kleine Hügel in meine Route mit einbeziehen, es hielt sich für Rinikener Verhältnisse aber sehr in Grenzen. Der Asphalt-Anteil beträgt leider rund 60%, aber auch daran liess sich leider nichts ändern. Das ist zwar nicht so erfreulich für die Gelenke, aber früher oder später wird der Laufanteil auf hartem Boden sowieso erhöht.

Meine Laufrunde habe ich also heute mit dem Fahrrad ermittelt. Dabei sei festzustellen, dass ich schon am oberen Ende der Garagenauffahrt tief im anaeroben Bereich war. Auch die weitere Fahrt war einigermassen anstrengend, vor allem die letzten 3 Kilometer waren die Hölle, da Orkantief „Emma“ offensichtlich ihre kleiner Schwester (vermutlich „Frieda“) vorbeigeschickt und mich mit jeder Menge Gegenwind beglückt hat.

Als Fazit bleibt, dass die Route per Fahrrad für meinen Fitnesszustand schon eine Herausforderung war. Wie soll das also erst mit dem Laufen klappen? Nun ja, gelaufen bin ich die Strecke heute noch nicht, da mein Tag spät anfing und auch die ganze Fahrrad-Abfahr-Geschichte sich länger gezogen hat, als geplant. Morgen wird es im Büro spät, daher habe ich gönne ich mir noch mal einen Ruhetag. Erst am Dienstag werde ich die Strecke also erstmals zu Fuss bewältigen; und das mit 70-75% meines HFmax, also einem Wert zwischen 140 und 150.

Ich bin mir nicht sicher, wie lange das dauern wird, aber ich rechne mit dem Schlimmsten! Am Dienstag bin ich dann schlauer wie weit ich von den Mindestvoraussetzungen entfernt bin, die ich bis 12 Wochen vor Marathon vorweisen muss.

Samstag, 1. März 2008

Auf der Suche nach dem HFmax

Heute stand nunmehr die Ermittlung meines HFmax - also meiner maximales Herzfrequenz - auf dem Programm. Die maximale Herzfrequenz stellt die wichtigste Komponente im Marathon-Training dar. Wollte man das Marathon-Training als Bruchrechnung darstellen, so wäre der HFmax der Nenner. Denn die Herzfrequenz der Trainingseinheiten wird stets in Relation zum HFmax ausgedrückt! So sieht z.B. das GA1-Training (Grundlagenausdauer 1) vor, die Läufe mit einer Herzfrequenz von 70-75 % des HFmax zu absolvieren. GA2-Läufe, Schwellen- und Intervallläufe werden mit einem entsprechend höheren Prozentwert gelaufen.

Das Training findet somit zunächst allein unter Beachtung der Herzfrequenz statt. D.h. Trainingsstrecke und HF bleiben konstant, während sich mit voranschreitendem Trainingserfolg die Laufzeit verringern sollte.


Das Training, das ich morgen beginnen werde, sieht einen 10-km-Lauf mit einer Herzfrequenz von 70-75% meines HFmax vor. Ganz egal ob mein Lauftempo zum Ende hin stark abnimmt und einem Geh-Tempo gleichen würde; es zählt einzig und allein die Herzfrequenz!

Neben der Ermittlung des HFmax, sollte auch der persönliche Ruhepuls (man könnte auch sagen: der HFmin) herausgefunden werden. Dies ist ungleich angenehmer, da man sich dazu am besten hinlegt und gar nichts tut. Diesen Part habe ich also heute morgen vor dem Aufstehen gemacht. Einfach ein paar Minuten im Bett rumgelegen und voilá: schon hatte ich meinen Ruhepuls. Er beträgt 67 Schläge pro Minute. Das ist ein normaler Wert für einen erwachsenen, untrainierten Mensch!

Das Herausfinden des HFmax ist hingegen deutlich anstrengender. Es gibt eine Faustformel, die besagt dass vom Wert 220 das jeweilige Alter abzuziehen ist, um ihn zu erhalten. In meinem Fall wären das also: HFmax = 220-26 = 194.

Da es aber Sinn macht, den HFmax genau zu ermitteln, muss man sich schon etwas mehr anstrengen. Bestenfalls tut man dies unter ärztlicher Aufsicht; das habe ich aber nicht als notwendig erachtet. Zumal man den HFmax auch mit einfachen, technischen Hilfsmitteln herausfinden kann. Vereinfacht gesagt lässt sich die Ermittlungsmethode wie folgt beschreiben:

Man stellt sich auf ein Laufband und beginnt mit dem Laufen, während man in regelmäßigen Abständen die Belastung (also Geschwindigkeit) erhöht. Dies tut man so lange bis der Körper kapituliert und man bewusstlos zusammenbricht. Während dem Zusammenbrechen sollte dann noch ein Blick auf die Pulsuhr erhascht werden, um die angezeigte Herzfrequenz abzulesen. Nach dem Zusammenbrechen dann möglichst nicht mit dem Kopf auf einen stumpfen Gegenstand fallen, sonst könnte der Wert vergessen worden sein, bis man wieder bei Bewusstsein ist. Da aber jede normale Pulsuhr über einen Trainingsspeicher verfügt, wäre auch das kein Problem!

Nun, soweit wollte ich es trotzdem nicht kommen lassen. Normalerweise gibt einem der Körper ja auch gewisse Signale, wenn er im Begriff ist, seine Funktionen einzustellen. Man muss also nur rechtzeitig genug aufhören, bis dahin aber „alles“ aus dem Körper herausgeholt haben…

Gesagt, getan: heute morgen fuhr ich also mit dem Auto nach Turgi in das Fitnessstudio meines Arbeitgebers um es mir auf dem Laufband mal eine halbe Stunde richtig dreckig zu geben. Eigentlich wollte ich mit dem Rad fahren, aber Sturmtief Emma hat auch hier unten ihr Unwesen getrieben, somit war es selbst mit dem Auto schon unangenehm zu fahren. In Turgi angekommen reichten dann die 2 Minuten vom Auto zum Fitnessraum um einmal bis auf die Haut nass und beinahe vom Hof gefegt zu werden (ach ja: zum Geburtstag wünsche ich mir einen Schirm!!!).

Dann ging es ab aufs Laufband wo zunächst ein zehnminütigen Eintraben anstand. Danach erhöhte ich meine Laufgeschwindigkeit von anfangs 6,5 km/h alle 2 Minuten um 0,5 km/h. Mein Puls ging relativ schnell hoch auf 160, blieb dann allerdings verhältnismäßig lang im Bereich zwischen 160 und 170 Schlägen. Ich war schon leicht entsetzt, da die Anstrengung doch langsam bemerkbar wurde, sich an meinem Puls aber nicht viel änderte. Gemäß Faustformel sollte mein Puls 194 sein und jetzt mache ich bei 175 schlapp? Mit den nächsten beiden Tempoerhöhungen ging dann aber alles ziemlich schnell und ich nahm zufrieden zur Kenntnis, dass ich nun bei 193 rangierte. Allerdings bemerkte ich auch, wie mir langsam aber sicher schwindlig wurde und auch meine Beine (wortwörtlich) sauer wurden. Beim Puls von 199 schien der Wert dann endgültig zu stagnieren. Noch einmal erhöhte ich das Tempo und quälte mich ein wenig, bevor ich dann abbrach. In den letzten Sekunden des Tests kletterte die HF dann noch auf 200 und letztlich sogar auf 201.

Nachdem ich wieder einigermaßen atmen konnte, war ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Das Laufband zeigte einen HFmax von 201 ein, meine Pulsuhr kam nur auf 199. Ich entschied mich also für die goldene Mitte und legte den HFmax auf 200 fest. Das macht es nebenbei auch deutlich einfacher, die Trainingsläufe zu absolvieren. 70% von 200 lassen sich im Kopf doch etwas leichter bestimmen als z.B. 70% von 196.

Das ganze Training hat zwar nur etwas mehr als 25 Minuten gedauert, aber ich merke schon, dass die Sache für meinen Körper etwas ungewohnt ist. Eine Stunde nach dem Training stand dann 10 Minuten Stretching auf dem Programm: „Nach einer Belastung normalisiert Stretching den Spannungszustand der Muskulatur, wirkt einer Verkürzung der Muskulatur entgegen, begünstigt das Muskelwachstum, verkürzt die Regenerationszeit und vermindert die Verletzungsanfälligkeit“ Na holla die Waldfee – wenn das mal keine guten Gründe sind…

So, ich habe nun alles was ich brauche. FAST alles. Zuletzt fehlt mir lediglich noch die Standard-Trainingsrunde, die ich in den nächsten Monaten regelmäßig abspulen werde. Erst sobald ich auf dieser Runde eine Grundlage geschaffen habe, kann es in die heiße Phase gehen. Also morgen rauf aufs Fahrrad und los geht die Suche nach einer möglichst optimalen Trainingsrunde. Wenn das Wetter mitspielt, werde ich diese dann auch gleich das erste Mal laufen – aber das bleibt abzuwarten…