Was einen normalen Menschen dazu bewegen kann, freiwillig über 42 000 Meter unter Wettkampfbedingungen zu laufen, ist wohl wirklich schwer zu erklären. Bei mir lässt sich das Thema wohl am ehesten angehen, wenn man das Wort „normal“ einer sachlichen Analyse unterzieht. Aber da ich nun nicht alle Marathon-Läufer als abnormal bezeichnen will, muss es ja noch weitere Erklärungen geben.
Fakt ist: hätte mir vor 6 Monaten jemand gesagt, dass ich im Oktober 2008 einen Marathon laufen werde, hätte ich ihn ausgelacht. Was im übrigen auch die überwiegende Reaktion in meinem Umfeld war, als ich mein Vorhaben zur Sprache gebracht habe :-)
Was den Ausschlag gegeben hat, ist schwer zu sagen. Am Anfang stand eindeutig mein Wunsch mir selbst zu beweisen, dass ich es könnte, wenn ich nur wollte. Etwas anzugehen, dass in scheinbar unerreichbarer Entfernung ist, hat mich schon außerordentlich gereizt. Man sagt ja gerne, dass man mit reinem Willen alles erreichen kann. Ich bin zumindest der Meinung, dass das auf einen Marathon zutrifft. Weiterhin könnte ich es gut vertragen, das ein oder andere Kilo abzunehmen (Stichwort: Gammelfleisch!) Und da es mir mein Privatleben zeitlich erlaubt, täglich mehrere Stunden meine Knochen auf überhartem Asphalt zu ruinieren, wuchs die Idee in den letzen 3-4 Monaten langsam aber sicher heran. Ein Auge geworfen hatte ich dabei am ehesten auf den Zürich-Marathon im April 2009.
Letzte Woche ließ ich das erstmals in der näheren Familie verlauten und bekam von Andrea und Marc weitere Motivation. Marc als „alter Fuchs der Marathon-Lauf-Szene“ musste letztendlich nicht allzu große Überzeugungsarbeit leisten, um mich endgültig anzufixen… Den Erzählungen von Training, Lernfortschritt, Motivation und Zielerreichung konnte ich nicht widerstehen. Am Samstag, den 23. Februar 2008 gegen 21 Uhr war das Thema für mich damit fast beschlossene Sache. Nur am Termin 2009 kam Kritik von meinem persönlichen Marathon-Berater. Marathon im April bedeutet nun mal Haupttrainingszeit im Winter – bei Dunkelheit und Kälte. So ließ ich mich dann auch nach einigen Zweifeln für den Berlin-Marathon im September 2008 breitschlagen; auch wenn mir das plötzlich alles viel zu konkret und vor allem kurzfristig wurde. Aber auch beim Berlin-Marathon blieb es nicht, da Ende September große Teile des „4565 Supporters Club“ urlaubstechnisch im Ausland verweilen, unter anderem das jüngste Mitglied Ben. Das konnte ich natürlich so nicht akzeptieren, bin ich doch Respektsperson mit Vorbildsfunktion für den Kleinen…
Also fiel die Entscheidung auf den „Dresdner-Kleinwort Frankfurt Marathon“ am 26. Oktober 2008.
Auf der Zugfahrt zurück in die Schweiz habe ich dann das Marathon-Buch (vielen Dank, Andrea!) geradezu verschlungen und schon in der Nacht auf Montag von anaeroben Schwellen, ATP, HFmax, VO²max, Intervallläufen und Superkompensation geträumt. Aber zu diesen ganzen Begriffen dann im Lauf dieses Blogs mal mehr – alles zu seiner Zeit…
Alles was ich in dem Buch nicht verstanden hatte (was ne ganze Menge war – maßgeblich einige der oben erwähnten Begriffe), ließ ich mir dann am Montag Abend exklusiv von Robin erklären, der als Sport-LK´ler und Sport-Student der optimale Ansprechpartner war. Ihn hatte es geschäftlich nach Zürich verschlagen, wo er mir geduldig Rede und Antwort stand. Nun kenne ich mich auch einigermaßen gut mit den sportbiologischen (?) Hintergründen aus, also alles was Energieversorgung und –Verbrennung, aerobe und anaerobe Bereiche, sowie den generellen Aufbau von Kondition betrifft. Vielen Dank dafür, Robin!
Der Kölner Student ist damit ganz nebenbei in die Rolle meines sportmedizinisch/sportbiologischen Ansprechpartners gerutscht – ob es ihm passt oder nicht. Er übernimmt auch die komplette Verantwortung für mein gesundheitliches Wohlergehen – schließlich wäre es als Sportstudent seine ethische Pflicht und Verantwortung gewesen, mich davon abzuhalten. Er hat es nicht getan! Wie auch immer….
Ergo: Verkäufer von dubiosen, leistungssteigernden Mitteln wenden sich bitte an Robin; während Sponsorenanfragen direkt an meinen Marathon-Berater Marc zu richten sind.
Mein Buch sagt: „Keine Zeit gibt es nicht, das ist ein heiliger Grundsatz beim Marathontraining.“ Leider findet sich dieser Absatz nur im Marathon-Buch; in meinem Arbeitsvertrag suche ich ihn vergeblich. Und der Zeitraum meiner Haupttrainingszeit (August bis Oktober) ist erfahrungsgemäß kein allzu ruhiger im Controlling! Daher habe ich am Dienstag meinen Chef von meinem Vorhaben in Kenntnis gesetzt, der zwar skeptisch ob meiner Voraussetzungen war, aber ansonsten keine Einwände hatte.
Der Weg war frei und mein Wille stärker denn je!
Es kann losgehen....JETZT!!!
Fakt ist: hätte mir vor 6 Monaten jemand gesagt, dass ich im Oktober 2008 einen Marathon laufen werde, hätte ich ihn ausgelacht. Was im übrigen auch die überwiegende Reaktion in meinem Umfeld war, als ich mein Vorhaben zur Sprache gebracht habe :-)
Was den Ausschlag gegeben hat, ist schwer zu sagen. Am Anfang stand eindeutig mein Wunsch mir selbst zu beweisen, dass ich es könnte, wenn ich nur wollte. Etwas anzugehen, dass in scheinbar unerreichbarer Entfernung ist, hat mich schon außerordentlich gereizt. Man sagt ja gerne, dass man mit reinem Willen alles erreichen kann. Ich bin zumindest der Meinung, dass das auf einen Marathon zutrifft. Weiterhin könnte ich es gut vertragen, das ein oder andere Kilo abzunehmen (Stichwort: Gammelfleisch!) Und da es mir mein Privatleben zeitlich erlaubt, täglich mehrere Stunden meine Knochen auf überhartem Asphalt zu ruinieren, wuchs die Idee in den letzen 3-4 Monaten langsam aber sicher heran. Ein Auge geworfen hatte ich dabei am ehesten auf den Zürich-Marathon im April 2009.
Letzte Woche ließ ich das erstmals in der näheren Familie verlauten und bekam von Andrea und Marc weitere Motivation. Marc als „alter Fuchs der Marathon-Lauf-Szene“ musste letztendlich nicht allzu große Überzeugungsarbeit leisten, um mich endgültig anzufixen… Den Erzählungen von Training, Lernfortschritt, Motivation und Zielerreichung konnte ich nicht widerstehen. Am Samstag, den 23. Februar 2008 gegen 21 Uhr war das Thema für mich damit fast beschlossene Sache. Nur am Termin 2009 kam Kritik von meinem persönlichen Marathon-Berater. Marathon im April bedeutet nun mal Haupttrainingszeit im Winter – bei Dunkelheit und Kälte. So ließ ich mich dann auch nach einigen Zweifeln für den Berlin-Marathon im September 2008 breitschlagen; auch wenn mir das plötzlich alles viel zu konkret und vor allem kurzfristig wurde. Aber auch beim Berlin-Marathon blieb es nicht, da Ende September große Teile des „4565 Supporters Club“ urlaubstechnisch im Ausland verweilen, unter anderem das jüngste Mitglied Ben. Das konnte ich natürlich so nicht akzeptieren, bin ich doch Respektsperson mit Vorbildsfunktion für den Kleinen…
Also fiel die Entscheidung auf den „Dresdner-Kleinwort Frankfurt Marathon“ am 26. Oktober 2008.
Auf der Zugfahrt zurück in die Schweiz habe ich dann das Marathon-Buch (vielen Dank, Andrea!) geradezu verschlungen und schon in der Nacht auf Montag von anaeroben Schwellen, ATP, HFmax, VO²max, Intervallläufen und Superkompensation geträumt. Aber zu diesen ganzen Begriffen dann im Lauf dieses Blogs mal mehr – alles zu seiner Zeit…
Alles was ich in dem Buch nicht verstanden hatte (was ne ganze Menge war – maßgeblich einige der oben erwähnten Begriffe), ließ ich mir dann am Montag Abend exklusiv von Robin erklären, der als Sport-LK´ler und Sport-Student der optimale Ansprechpartner war. Ihn hatte es geschäftlich nach Zürich verschlagen, wo er mir geduldig Rede und Antwort stand. Nun kenne ich mich auch einigermaßen gut mit den sportbiologischen (?) Hintergründen aus, also alles was Energieversorgung und –Verbrennung, aerobe und anaerobe Bereiche, sowie den generellen Aufbau von Kondition betrifft. Vielen Dank dafür, Robin!
Der Kölner Student ist damit ganz nebenbei in die Rolle meines sportmedizinisch/sportbiologischen Ansprechpartners gerutscht – ob es ihm passt oder nicht. Er übernimmt auch die komplette Verantwortung für mein gesundheitliches Wohlergehen – schließlich wäre es als Sportstudent seine ethische Pflicht und Verantwortung gewesen, mich davon abzuhalten. Er hat es nicht getan! Wie auch immer….
Ergo: Verkäufer von dubiosen, leistungssteigernden Mitteln wenden sich bitte an Robin; während Sponsorenanfragen direkt an meinen Marathon-Berater Marc zu richten sind.
Mein Buch sagt: „Keine Zeit gibt es nicht, das ist ein heiliger Grundsatz beim Marathontraining.“ Leider findet sich dieser Absatz nur im Marathon-Buch; in meinem Arbeitsvertrag suche ich ihn vergeblich. Und der Zeitraum meiner Haupttrainingszeit (August bis Oktober) ist erfahrungsgemäß kein allzu ruhiger im Controlling! Daher habe ich am Dienstag meinen Chef von meinem Vorhaben in Kenntnis gesetzt, der zwar skeptisch ob meiner Voraussetzungen war, aber ansonsten keine Einwände hatte.
Der Weg war frei und mein Wille stärker denn je!
Es kann losgehen....JETZT!!!
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