Dienstag, 29. April 2008

Kicken II

Gestern lief aufgrund der E-Technik-Schulung gar nichts. Bin erst um 20.45 Uhr nach Hause gekommen – da war es schon dunkel. Ausserdem habe ich es dann endlich mal geschafft, dem Morris persönliche Glückwünsche zu seinem Geburtstag zu übermitteln. Okay, ich hatte ihm schon ne SMS an seinem Geburtstag geschickt, aber seitdem (21. April) waren auch schon wieder 7 Tage vergangen – echt peinlich. Anbei noch mal sorry fürs späte melden, Morris!!!

Die E-Technik-Schulung ist soweit eine Katastrophe. Das ist ein Basic-Kurs und man sollte meinen, dass dafür kein grösseres Fach-Wissen vorausgesetzt wird. Leider sind die Dozenten aber nicht in der Lage, sich in einen technischen Vollidioten reinzuversetzen. Das macht die Sache deutlich schwieriger. Letzen Mittwoch hatten wir die Lektionen „Leistungsschalter“ und „Atomkraftwerke“ wobei ich vom ersten Teil KEIN WORT verstanden habe (praktisch wirklich NICHT EIN EINZIGES). Der Part „Atomkraftwerke“ war hingegen sogar für mich verständlich. Gestern fing es dann mit „Wie ökologisch ist Energie“ eigentlich auch wieder ganz gut an; dann folgte aber „Elektronik“. TILT ERROR!!! Ich bin mit rauchendem Kopf rausgegangen und war froh mein Auto wieder gefunden zu haben. DAS ist einfach eine komplett andere Welt!!! Womit es morgen weitergeht, weiß ich grade gar nicht… Naja, ich werde es erleben…

Heute stand endlich mal wieder das ABB-Kicken auf dem Programm. Ich habe sogar mal geschafft, mit der Digicam ein kleines Filmchen zu machen. Allerdings liegt die Cam im Auto und ich habe jetzt keinen Bock noch mal in die Garage runter zu laufen. Nächstes Mal dann…

Pünktlich um 17.30 Uhr war ich parat und auf dem Platz. Leider trudelten (wie immer) die meisten Leute erst nach circa 20 Minuten ein. Los ging es mit einem 3-gegen-3, dass wir mit 7:5 relativ locker für uns entscheiden konnten. Dann kamen nochmals Leute nach und mit ihnen der Untergang…

Wohlgemerkt: der ABB-Kick soll Spaß machen und jeder soll sich daran beteiligen können. Allerdings plädiere ich seit heute dafür, dieses JEDER vielleicht etwas einzuschränken. Die Leute sollten nach Möglichkeit nicht ihre ersten Erfahrungen am Ball machen – aber okay… Die Teams wurden also aufgefüllt mit den absoluten Anti-Fußballern. Eigentlich nicht schlimm, wenn jeder seine Rolle akzeptieren würde. Taten sie aber nicht…

Es tut mir wirlich leid, aber manche Sachen verstehe ich einfach nicht. Ich verstehe nicht, wie Leute, die mit Ach und Krach unfallfrei einen Ball stoppen können, sich an sowas wie langen Eckbällen versuchen… Nebenbei: Die Frage habe ich mir auch bei der Eintracht schon öfters gestellt. Es war ein absoluter Grauss! Den Ball nicht über 2 Meter quer spielen können, aber lange 45-Bälle versuchen. Logo geht es immer noch um den Spaß, aber ich bin halt ein viel zu schlechter Verlierer, als dass ich das einfach akzeptieren könnte. Entsprechen wenig bemühte ich mich auch, meinen Unmut darüber zu verbergen. Naja, man kann es leider nicht mit Worten beschreiben, aber es war unfassbar!!! Und ich will festhalten: wir sind technisch und taktisch allesamt mehr oder weniger beschränkt! Aber man kann es eben auch übertreiben…

Nun, leider (oder Gott sei Dank?) war der Kick dann schon um 18.30 Uhr vorbei – da die Jugend vom FC Turgi den Platz brauchte. Ich habe den Trainer nur sagen hören, dass auf dem Platz, auf dem sie normalerweise trainieren, Matsch wäre. Ich ging also von einem verschlammten Platz aus, was aufgrund der morgendlichen Regengüsse auch durchaus denkbar gewesen wäre. Erst später erfuhr ich, dass nicht Matsch auf dem Spielfeld ist, sondern EIN „Match“. Das sind halt immer noch die Tücken des Schwyzertütsch. Gerade beim Fußball nehmen sie alle englischen Begriffe (Goal, Offside, Corner, Hands, Match…), sprechen sie aber eben „deutsch“ aus. Echt sehr verwirrend…

Als die Sache abgebrochen wurde, stand es 11:12 gegen uns. Erfreulich daran war nur, dass es zwei Minuten vorher noch 7:11 für den Feind gestanden hatte. Also: die moralischen Sieger waren wir….

Nach diesen gerade mal 30 Minuten kicken (dank Zuspätkommern) war ich zwar nicht müde, aber auch nicht motiviert genug, um selbst noch ein bisschen zu laufen. Naja, am Donnerstag nach der Arbeit (JA – am Doppelfeiertag darf ich ins Büro…) laufe ich das nächste Mal… So: und jetzt noch die zweite Halbzeit ManU - Barca!

Sonntag, 27. April 2008

Sport-Wochenende

Heute ist Sonntag und ich habe natürlich meinen Schwur gehalten. War heute laufen, wenn auch nicht allzu lange und allzu intensiv. Dafür habe ich am Freitag auch eine ziemlich anstrenge Sporteinheit gehabt. Aber alles der Reihe nach…

Am Freitag fuhr ich mit Dejan und Elias aus unsere Logistik-Abteilung nach Frankfurt um dort dem Spiel gegen Borussia Dortmund beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher zu den Bauern in die Pfalz. In der kleinen Ortschaft Dirmstein (etwa 20 KM westlich von Mannheim) liefen wir beim „Soccerpark“ für eine Partie „Soccergolf“ auf.

Wie der Name schon sagt, geht es dabei darum, auf 18 Bahnen (die zwischen 45 und 250 Meter lang sind) einen Fußball in ein vordefiniertes Ziel zu befördern. Die Geschichte ist echt mal saumässig lustig und ich habe sie definitiv nicht zum letzten mal gemacht! Vor allem deshalb weil ich mich gegen den Ballzauberer vom Balkan (Dejan) und immerhin einen schweizer Erstliga-Kicker (Elias) durchsetzen konnte. Am Ende hieß es:

Elias = 111

Dejan = 108

4565 = 100

Was für ein Fest das war! Die beiden haben es zwar auf das Schuhwerk geschoben (auf der Anlage waren überraschenderweise Stollenschuhe verboten), aber all die Ausreden zählen natürlich nicht… Hier anbei ein paar kleine Eindrücke von der Golfsportanlage:

Elias beim Abschlag:

Dejan beim Abschlag:

Dejan beim „Putten“ (natürlich hochkant):

Und hier noch mal die etwas profesionellere Video-Variante. Allerdings nur dann zu empfehlen, wenn man vom pälzer Dialekt keine Stresspusteln bekommt…

Der sportliche Anteil ist dieser Sache auf jeden Fall nicht abzusprechen. Die länge der Bahnen umfasst etwa 2 Kilometer Fussmarsch. Wenn man dann noch seine leeren Biergläser auf Bahn 6 vergisst, werden es schnell mal 3 Kilometer….

Nach der grossen Action ging es dann nach Seeheim wo Raubtierfütterung (Findus war ziemlich angepisst ob seines Hungers…) und Umziehen anstand um kurz später nach Frankfurt aufzubrechen. Begleitet vom ein oder anderen Bier und gebratenen Fleischbrocken fieberte man dem Spiel entgegen. Was dann letztendlich geboten wurde, war reichlich wenig. Das 1:1 gegen die schwarzgelben Zecken war einer der schlimmsten Kicks, die ich in den letzten Jahren sehen musste. Und unglaublicherweise hab ich sogar unser Tor verpasst. Unfassbar: da esse und trinke ich NIE etwas im Stadion und kaum kaufe ich EINMAL in meinem Leben in der Halbzeit was zu trinken, schon trifft die Eintracht in der 46. Minute. Pünktlich zum Borussenausgleich war ich natürlich wieder auf meinem Platz. War also für mich eine gefühlte 0:1-Niederlage.

Nach dem Drexx-Kick ging es dann nach Darmstadt ins Enchilada und später weiter ins „Orange 27“ – war beides solala. Da wir am Samstag um 12 Uhr wieder in der Schweiz sein mussten (der Erstliga-Kicker hatte ein Spiel), ging es dann um 3 Uhr nach Hause und am Samstagmorgen um 8.00 zurück zu den Eidgenossen. Um 12 Uhr waren wir dann in Baden, danach ging es für mich für 2 Stunden ins Büro und dann endlich nach Hause. Den Rest vom Tag habe ich eigentlich dann nurnoch mit schlafen und meiner Magenverstimmung verbracht.

Heute Mittag habe ich mich dann endlich mal wieder in Laufschale geschmissen und bin vor die Tür gegangen. Allerdings ging es mir immer noch ein bisschen dreckig, sodass ich nur etwa 40 Minuten gelaufen bin und das auch noch ziemlich langsam und vermutlich viel zu hohem Puls. Konnte heute morgen meine Pulsuhr nicht finden; inzwischen ist sie aber wieder aufgetaucht! Ansonsten bestand der Sonntag eigentlich nurnoch aus rumschlacken – na ja, auch mal schön….

Nächster sportlicher Einsatz ist am Dienstag zum ABB-Kicken. Bis dahin sollte die Maschine eigentlich wieder einigermaßen laufen….

Donnerstag, 24. April 2008

Schon wieder nicht...

Jaja, ich schäme mich. Heute habe ich schon wieder kein Sport gemacht. Aber leider ließ es sich heute nicht einrichten. Kicken war um 17.30 Uhr; da war aber an Feierabend leider noch gar nicht zu denken. Morgen habe ich frei; daher wurde es heute etwas später. Und jetzt wo ich zu Hause bin dämmert es langsam – bei meinem Tempo wäre es ja stockdunkel bis ich zurück bin.

Morgen fahre ich mit zwei Kollegen aus der Schweiz nach Frankfurt zum Kick gegen die schwarzgelben Zecken. Ich hoffe, es lohnt sich ausnahmsweise mal. Da wir morgens losfahren und erst am Samstag Mittag wiederkommen (Übernachtung in Seeheim) gibt es morgen also auch keinen Sport – zumindest nicht richtig. Aber dazu dann übermorgen mehr.

Heute ist übrigens der Welttag des Bieres – daher werde ich diesem Getränk nun während der UEFA-Cup-Konferenz ein wenig Ehre machen. Außerdem muss ich noch packen für die große Reise morgen! Und last but not least wird es heute Abend noch ein hartes Stück Arbeit, den Fabian dazu zu überreden, morgen mit zur Eintracht zu kommen. Ich sammel jetzt schon Luft. Allerdings geht er im Moment nicht ans Telefon – so kann man sich natürlich auch davor drücken…

Noch eine unterhaltsame Randnotiz. Dass sein Bild auf der Homepage des Blick veröffentlicht wurde, hat mein Chef erst gestern erfahren – der weilt nämlich derzeit in den USA. Und die Veröffentlichung ärgert ihn maßlos – als das Photo gemacht wurde haben sie ihm gesagt, es sei (wenn überhaupt) für ein kleines Lokalblättchen und würde vermutlich eh nicht veröffentlicht. Ich finds lustig…

Am Samstag muss ich leider ins Büro; versuche aber danach noch Laufen zu gehen. Allerspätestens werde ich am Sonntag laufen. DAS SCHWÖRE ICH!!!

Dienstag, 22. April 2008

Boykott

Wie erwartet herrschte hier heute das absolute Drexx-Wetter. Es hat orginal nicht eine einzigen Sekunde NICHT geregnet. Kicken ist somit ausgefallen, bzw. wurde auf Donnerstag verschoben. Laufen war ich logischerweise auch nicht. In meinen Augen gibt es nämlich sehr wohl schlechtes Wetter!

Morgen habe ich wieder E-Technik-Schulung bis um 20 Uhr. Also laufe ich morgen auch nicht. Wie gestern angekündigt geht es dann also am Donnerstag wieder richtig los; und von da an jeden zweiten Tag.

Am Sonntag ist im übrigen mein Chef den Zürich Marathon mitgelaufen. Also Belohnung (?) ist ein Bild von ihm in der Online-Diashow des Blick – der größten schweizer Boulevardzeitung. Sozusagen der eidgenössischen Bildzeitung. Hier der Link zur Diashow:

http://www.blick.ch/sport/das-glueck-danach-88998

Ich verrate aber nicht, wer davon mein Chef ist. Gibt ja schließlich noch sowas wie Datenschutz. Seine Zeit war 4:21 Stunden, obwohl auch er 4:00 Stunden angestrebt hatte. Langsam beginne ich mir ernsthaft sorgen zu machen… Schließlich habe ich den Grossteil seines Trainingsprogramms mitbekommen!

Im Übrigen bin ich heute zu einem weiteren Entschluss gekommen, der ebenfalls (zumindest teilweise) mit Sport zu tun hat. Aufgrund der anhalten politischen Problemen im Land der aufgehenden Markenpiraterie habe ich beschlossen, die olympischen Spiele 2008 zu boykottieren. Das bedeutet, dass ich NICHT bei der Eröffnungszeremonie persönlich zugegen sein werde. Weiterhin werde ich auch zu keinem der Wettkämpfe nach Beijing anreisen. Ich sehe das als meine gottverdammte Pflicht an; schließlich habe ich auch so etwas wie soziale Verantwortung. Zudem rufe ich Euch dazu auf, meinem Beispiel zu folgen und ebenfalls zumindest der Eröffnungsfeier fernzubleiben! Also, angucken darf man sich den ganzen Quatsch natürlich trotzdem. Wird ich auch; zumindest die Wasserball-Wettkämpfe!

One world, one dream: FREE TIBET!!!

Montag, 21. April 2008

Schluss mit lustig

So, kurz zusammengefasst, was in den letzten Tagen passiert ist:

Seit Mittwoch bin ich nun wieder im Büro und fleißig am arbeiten. Wobei fleißig leicht untertrieben ist. Die letzten Tage waren die ziemliche Hölle. Seit Mittwoch läuft außerdem meine E-Technik-Schulung bei der ABB Technikerschule. Den Spaß gebe ich mir jetzt bis Ende Mai Montags und Mittwochs von 17.00 bis 20.00 Uhr in Baden. Das ist ein Basic-Kurs und der Dozent hat gleich mal festgehalten, dass man das Thema unmöglich NOCH EINFACHER darstellen kann, als er das tut. Ich verstehe trotzdem nur circa 50%, was mir irgendwie reichlich peinlich ist. Aber gut, was will man machen….

Sporttechnisch ist bei mir gar nichts gelaufen! Bin immer noch ein bisschen erkältet, bzw. war es bis Samstag und fühle mich einfach nur schlapp. Aber ab morgen geht es bei mir wieder los! Morgen wäre theoretisch das ABB-Kicken angesagt, was allerdings witterungsbedingt (ich sach nur Dauerregen seit heute morgen; angekündigt bis Mittwoch morgen) noch verschoben werden könnte. Vielleicht geht es also auch erst am Donnerstag wieder los. Ab dann aber definitiv jeden zweiten Tag Laufen (oder ähnliche Belastung) und an den Tagen dazwischen entweder Schwimmen oder Radfahren .

Ich würde mir echt gerne ne eigene Strafe aufbrummen, wenn ich es nicht mache. Ich könnte ja dem Fabian z.B. nen Verrechnungsscheck überreichen, ausgestellt auf die Jugendabteilung von Kickers Offenbach. Den muss er einlösen (lassen), sobald ich mein Training aus niederen Beweggründen verweigere, bzw. ausfallen lasse. Dummerweise gibt es hier ja aber niemanden, der mich kontrollieren würde. Im Übrigen fällt mir ein, dass der Fabian noch eben solch einen Scheck von mir hat. Ausgefüllt über 100 Euro, Begünstigter er selbst. Einzulösen für den Fall, dass ich wieder anfange zu rauchen. Den Scheck hat er seit circa 2003. Angeblich hat er ihn verloren, aber wer glaubt schon nem Schwaben??? Wäre schön Fabian, wenn du mir den dann mal zurückgeben könntest. Würde vor allem meine Kreditlinie bei der Bank etwas befreien…

Dass es diesen Beitrag gibt, ist im Übrigen allein der Anna zu verdanken. Die habe ich heute beiläufig in mein Vorhaben eingeweiht; dabei ist mir eingefallen, dass ich ja sogar nen Blog dazu habe. Also: ab sofort werde ich die Schreib-Frequenz wieder ein bisschen erhöhen. Auch an den Lauffreien Tagen werde ich dann mal mein Equipment, meinen Trainingsplan, meinen Ernährungsplan und sonstige Infos zum Marathon veröffentlichen!

Nun, jetzt gilt es also mal wieder. Bei gutem Wetter geht es morgen los; bei schlechtem Wetter eben erst am Donnerstag! Wird auch langsam mal Zeit. Ich habe noch 6 Monate und 5 Tage bis zum Marathon. Jetzt ist Schluss mit lustig!!!

Dienstag, 15. April 2008

Hier passiert GARNICHTS!!!

Nun, seit ich aus Bonn zurück bin hat sich sporttechnisch nicht sonderlich viel bei mir getan. Am Freitag habe ich einen kleinen Lauf, gemeinsam mit meiner Mama, absolviert. Es waren zwar nur rund 5 Kilometer, aber es hat nach der langen Pause trotzdem gut getan. Leider bin ich seit der Rückkehr von dem Lauf krank, was mich langsam bezüglich meines Trainings nervös werden lässt.

Am Samstag ging es mal eben noch nach Hannover zum dortigen Hochrisikospiel der Eintracht gegen die heimischen Sechsundneunziger. Der Kick ging verloren und auch insgesamt war die Fahrt nicht der ganz große Knaller

Gestern war ich anfangs noch arbeiten, was ich aber um 12 Uhr abgebrochen habe. Seitdem sitze ich hier rum, langweile mich und versuche ein bisschen was für die Arbeit zu machen! Klappt aber auch nicht gerade perfekt. Morgen muss ich auf jeden Fall wieder ins Büro; habe mir dummerweise die stressigste aller Wochen ausgesucht, um krank zu werden! Aber gut…

So, sobald hier was spannendes passiert, erstatte ich Bericht. Ich schätze aber mal, dass vor Samstag in der Richtung GARNICHTS passiert! Mal abwarten…

Hier übrigens noch ein kleiner Nachtrag zum Spiel des FC gegen Gladbach. Die Choreo auf Kölner Seite, inklusive den beiden geklauten Bannern „UMG“ und „Versager“.

Damit Ihr dann aber auch mal ne ECHTE Choreo seht, hier die letzte der UF gegen Schalke

Aber das war es dann auch mal mit Fußball für die nächste Zeit. Ist ja schließlich ein Lauf-Blog, kein Fußball-Blog, gell? Genau…

Mittwoch, 9. April 2008

Bonn

Dieser Beitrag hat zwar reichlich wenig mit meinem Sport-Programm zu tun, aber da ich ja auch kein reines Lauf-Tagebuch veröffentlichen will, kann man ja ruhig mal das ein oder andere Wort über meinen Aufenthalt in der ehemaligen Bundeshauptstadt verlieren.

Am Samstagmorgen ging die Reise los, so dass ich gegen 12.45 von Tobi („Poschi“), Joscha und ein paar Kölsch-Flaschen am Bonner Hauptbahnhof abgeholt wurde. Die Begrüßung war gewohnt reserviert und bei allen Beteiligten kam wohl die Frage auf, warum man sich überhaupt immer wieder dazu durchringt, sich persönlich zu sehen.

Nach dem Ablegen meiner Wertsachen in Tobis Wohnung ging es zum Einkaufen, wo durch einige Trickbetrügereien der Bierbestand merklich vergrößert werden konnte. Vom Supermarkt ging es dann plündernd und brandschatzend zurück ins Ghetto, in dem Tobi wohnt!

Den Abend verbrachten wir in Köln, wo zunächst im „Max Starck“ und später im „Gaffel am Dom“ ein paar Hände voll Kölsch verhaftet wurden. Dabei lässt sich anmerken, dass die Kölner Kneipenkultur einfach nur überragend ist. Da gibt es kein lästiges bestellen von Getränken: hier knallt die Bedienung einfach sekundenweise neue, volle Kölsch-Gläser auf den Tisch. Dazu kommt, dass der durchschnittliche Kölner, den man in der Kneipe trifft, einfach nur sympathisch und unkompliziert ist. Zumindest wenn man (wie ich) 3 Tage da ist. Könnte auf die Dauer dann vielleicht auch mal nerven, aber so war es einfach überragend!

Am Sonntag stand dann das große Spiel des Bonner SC gegen den VfB Homberg an. Die Partie konnten die Götterkicker vom BSC mit 4:2 (1:0) für sich entscheiden. 1:0 Karnay (6.), 2:0 Pollok (56.), 2:1 (57.), 3:1 Canizales (60.), 3:2 (67.), 4:2 Pollok (89.) waren die Torschützen vor 200 Zuschauern. Besonders schön anzusehen waren das 2:0 in dem der Gästetorwart fällt, wie eine Bahnschranke, sowie das 3:1 dem eine überragende Vorarbeit des Homberger Verteidigers vorherging! Anbei nochmal alle Tore zum anschauen:


Nach dem Spiel dann natürlich obligatorisches Abfeiern mit der Mannschaft – ab hier funktioniert sogar der Ton im Video. Oh Mann, hätten Joscha, Tobi und ich nur 5 Reihen weiter hinten gestanden, wären wir auf dem Hexenkessel-Video auch zu sehn gewesen. So ein Pech…

Spektakulär noch eine Aktion vom Tobi. Der kleine Pyromane ging zwischenzeitlich raus um Kölsch zu holen (oder wegzubringen) um kurz danach mit einem Grinsen vom linken bis zum rechten Ohr zurückzukommen. Joscha und ich wunderten uns zunächst noch. Als dann aber nach wenigen Sekunden dichte Rauchwolken aufsteigen und Stichflammen bis zum Himmel schossen (evtl. dramatisiert), war uns klar, wofür der gute Junge so lang gebraucht hat. In den folgenden 10 Minuten kam dann der Gestank von etlichen Schadstoffen über den Qualm ins Stadion gezogen, dass wir zeitweise sogar mit einem Spielabbruch gerechnet haben. Ging dann aber später wieder…

Der Montag stand dann ebenfalls stark im Zeichen des Fußballs. Es stand das rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach an. Am späten Nachmittag machten wir drei uns auf den Weg nach Köln wo wir im Zug auf Wilfried und Elena trafen. Elena erkannte ich auf Anhieb wieder; ich hatte sie ja auch grade eben vor 2 ¼ Jahren das letzte Mal gesehen…

Im TieboldsEck, der Stammkneipe der Jungs vor FC-Spielen, trafen wir dann auf Jonas und einen weiteren Statisten, dessen Name ich nicht mal mehr weiß! In die Kneipe hatten sich jede Menge grüne Bauern verirrt, was ich überhaupt nicht fassen konnte. In Frankfurt wäre es absolut undenkbar, dass vor einem Hass-Derby gemeinsam ein Bier getrunken wird. In Offenbach wurden ganze Straßenzüge gesperrt, damit man sich nicht begegnet und in Köln trinkt man gemeinsam das Bier vor dem Spiel. Naja, ich will das ja nicht unbedingt als schlecht bezeichnen, aber für mich irgendwie ungewohnt.

Insgesamt war in der ganzen Stadt und auch auf dem Weg zum Stadion von Derbyfeeling nichts zu spüren. Abgesehen davon, dass einmal das „Team Grün“ unüberhörbar in der Innenstadt durchgeklingelt hatte. Allerdings blieb es vor dem Spiel auf Kölner-, Gladbacher- und Bullen-Seite ruhig.

Gegen 19 Uhr brachen wir zum Stadion auf. Wurde auch langsam Zeit, denn langsam begann es zu kribbeln. Der DFB hatte den Kick als Hochrisiko-Spiel eingestuft. Konsequenz: Kein Alkohol-Ausschank im Stadion. Das dürfte eine der schwachsinnigsten Regeln sein, die der DFB jemals erlassen hat, aber gut… Das Kölsch in den Kneipen schmeckt eh besser als das aus Plastikbechern für 3 Euro. Am Stadion angekommen musste ich mich dann erstmals auf die neue Situation einstellen. Normalerweise komme ich am Kölner Stadion mit einem „Auswärtssieg“ und „Colone, Cologne, die Sch**** vom Dom“-Stimmung an. Mein BWIN-Konto (an dieser Stelle ein Dank an Apollon Kalmaria) und die armseligen Gestalten im Gästeblock erinnerten mich dann aber wieder, für wen ich heute zu halten hatte:

„Ja wir schmeißen,
Stein um Stein,
auf die Elf vom Niederrhein,
Sch*** Borussia Mönchengladbach,
denn du bist ein Sch***-Verein

Das Spiel war durchweg spannend und einigermaßen interessant. Die Stimmung hat mich auf beiden Seiten nicht gerade vom Hocker gerissen. Von Derby-Fieber immer noch nicht allzu viel zu spüren, was sich in den letzten Minuten allerdings dann schlagartig ändern sollte.

Wie viel Gäste in Köln waren, ist schwer zu sagen. Die Kölner haben sie auf 7.000 geschätzt, die Gladbacher Foren sprechen von 15.000. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen. Ich denke mal, es dürften um die 10.000 Kartoffelbauern vom Niederrhein gewesen sein, die da nach dem 0:1 aufgesprungen sind. Ausgerechnet die Gästeführung hat dann für Derbystimmung gesorgt, als die Herren Sascha „Fußballhure“ Rösler und Oliver Neuville vor der Heimkurve zum Torjubel aufliefen! In Deutschland haben Leute schon für deutlich weniger auf die Fresse gekriegt!!!

Die Strafe dafür kam spät; ABER SIE KAM!!! In Minute 90 (+1) zeigte die Wilde Horde die erbeutete Fahne der UMG. „Wir woll´n die Fahne sehn!!!“. Der schwarz-weiß-grüne Streichelzoo schien jetzt kurz vorm heulen! Nach ein paar Bengalos und Leuchtspur war dann ENDLICH echte Derbystimmung vorhanden. Nach zweiminütigem Spielabbruch, einer überragenden Durchsage des Stadionsprechers (u.a. „Liebe Fans im Gästeblock: Euer Sonderzug zurück nach Gladbach fährt um 22.45 Uhr; ihr könnt aber gerne auch schon früher gehen!“) und einer nun endgültig aufgeheizten Stimmung ging es dann weiter. Gefühlte 30 Sekunden später gab es dann rot für Gladbach und einen eher unberechtigten Strafstoß für den FC. Jetzt stand das komplette Stadion Kopf. Es dauerte ewig, bis das Ding endlich ausgeführt werden konnte. Helmes netzte ein; WILLKOMMEN IM TOLLHAUS. Ich glaube ich habe manches Eintracht-Tor weniger emotional gefeiert. Als dann noch das Stadion die Melodie von Scooters „I like it loud“ (der Gladbacher Tormusik ) sang (kann man das „singen“ nennen? Döpp döpp döpp; döppdöppdöpp-döppdöpp) war der Gladbacher Anhang endgültig bedient, was aber den Rest wenig störte. Im Gegenteil… Mit der Schrecksekunde eines beinahe 1:2 ging der Kick dann zu Ende und im Stadion waren immer noch alle aus dem Häuschen…

Dennoch schien es nach dem Spiel weitgehend ruhig geblieben zu sein. Die Punching-Crew der Exekutiven hatte den Rasen vorm Marathontor komplett lichtgeflutet, um etwaige Rennereien von Anfang an zu vermeiden. Die Straßenbahn-Fahrt zum Bahnhof verlief ebenfalls ruhig, auch wenn man sagen kann, dass die Stadt Köln am Montag-Abend wohl ein einziger Räuber & Gendarm-Spielplatz war. Im Sekundentakt fuhren die grün-weisen mit Blaulicht in sämtliche Richtungen an der Straßenbahn vorbei.

Dank der großartigen Infrastruktur in NRW brauchten wir bis halb 1 um wieder in Bonn aufzuschlagen! Naja, Deutschland ist und bleibt eben ein Entwicklungslang; zumindest für Schweizer Verhältnisse! Eine weitere Kostprobe davon erhielt ich auf meiner Heimfahrt am Dienstag mit der Deutschen Bahn. Mit über einer Stunde Verspätung kam ich in Darmstadt an, wo ich dann von Andrea und dem kleinen Glatzkopf abgeholt wurde! Um den Bericht nun doch mit ein wenig Marathon-Beziehung zu beenden lässt sich noch erwähnen, dass Andrea, Ben und ich dann noch in den „Lothar Leder Laufshop“ nach Darmstadt gefahren sind, um meinen Getränke-Halter-Multifunktions-Gürtel umzutauschen. Das Ding ist der absolute Hammer – ich werde es bei Gelegenheit mal näher vorstellen!

So, jetzt aber nochmal kurz zurück zu Bonn. Ein übertrieben großer und herzlicher Dank geht an die ganze Kölner Fraktion, die mich zu diesem coolen Wochenende eingeladen hat. Der Hauptdank geht natürlich an Tobi, der mich am längsten ertragen musste und mir sogar eine Schlafmöglichkeit gegeben hat. Nun gut, dafür hätte er fast meinen Playstation-Controller gefetzt. Jetzt mal im Ernst Junge: du bist doch echt KRANK!!! Arbeite mal ein bisschen an dir; für sowas gibt es Anti-Aggression-Seminare und ähnliches. Das kann so mit dir nicht weitergehen; nimm dir mal ein Beispiel an Joscha und mir! Ebenfalls geht natürlich ein Dank an den Joscha, der Nudelauflauf war überragend – vor allem da der Tobi kein einziges Mal für mich gekocht hat. Ebenso natürlich ein Dank für die Derby-Karte! Weiterhin geht ein Dank an den Rest der Blumenkinder: Anne, Elena, Jonas, Wilfried & Statist. Bevor aber Neid aufkommt, danke ich dem Jonas lieber auch nochmal persönlich: Danke, Jonas! Es hat Spaß gemacht mit Euch und war ein durchweg lustiges Wochenende! Als zweiten Teil des Kulturen-Austausches seid Ihr natürlich im Sommer (oder wann auch immer) in die Schweiz zum Public Viewing (oder was auch immer) eingeladen!

Ach ja: gelaufen wird heute nicht. Es regnet. Vielleicht Badminton. Allerdings habe ich mir beim 1:1-Torjubel am Montag tatsächlich eine Knöchelprellung zugezogen. Beste Ausrede also, um den ganzen Urlaub mal wieder garnichts zu machen. Mal sehen…

Donnerstag, 3. April 2008

Die Fussballsaison hat angefangen...

„Das Fußballspielen ist ein sehr gutes Intervalltraining“, sagt mein Marathon-Buch. Eigentlich hätte ich ja mehr Lust auf Synchronschwimmen oder Ausdruckstanz gehabt; davon steht aber leider nichts im Buch. Da ich die Sache natürlich seriös angehen will, halte ich mich strikt ans Buch.

Da wir mittlerweile wieder Sommerzeit haben, ist seit dieser Woche wieder unser ABB-Firmen-Kick aus dem Winterschlaf erwacht. Heute wurde endlich das erste Mal in 2008 wieder auf einem Rasenplatz des FC Turgi Fußball gezockt. Bei 4 Grad Celsius und Nieselregen fanden sich leider nur 4 Leute (inkl. meiner Wenigkeit) ein, die bereit waren, die Saison 2008 zu eröffnen.

Spielerisch lief nach der langen Pause noch nicht viel zusammen, zudem hatte der Platz aufgrund der regenreichen Woche eher Moorcharakter. Daher hatten wir alle erhebliche Standprobleme auf dem schwierigen Geläuf. Im heutigen 2-gegen-2-Spiel trafen dann die Schweiz auf das Team „Ägypten/Deutschland“. Nach einem frühen 0:3-Rückstand bekamen Samir und ich das Spiel schnell in den Griff und kontrollierten es von da an mühelos. Am Ende stand ein souveräner (und auch in dieser Höhe verdienter) 19:9-Sieg für uns zu Buche.

Festzuhalten bleibt, dass Kicken tausendmal mehr Spaß macht, als reines Laufen. Von konditionellen Verbesserungen aufgrund meines Trainings war allerdings nichts zu spüren. Aber ich habe ja Geduld…

So, hiermit lege ich den Blog mal für die nächsten 5 Tage still. Morgen geht es nach Seeheim, Samstag nach Bonn. Gelaufen wird erst wieder am Dienstag – frühestens!

Mittwoch, 2. April 2008

Ausblick - Trainingslager II

Nach dem gestrigen Lauf war ein wenig Regeneration/ Kompensation angebracht. Daher war ich heute wieder in Nussbaumen (der Ort heißt immer noch WIKRLICH so) schwimmen. Lief alles reibungslos. Morgen steht damit wieder laufen an, bevor ich mich am Freitag zu einem weiteren Trainingslager aufmache!

Diesmal kann von Höhentrainingslager keine Rede sein, denn ich mache mich auf ins nur 60 Meter über NN liegende Bonn. Hier will ich mal wieder die Jungs vom „Inferno Godesberg“ (Sektion Vauban) besuchen. Wobei WOLLEN vielleicht nicht ganz das richtige Wort dafür ist, aber manchmal muss man eben auch Dinge tun, die nicht unbedingt Spaß machen. Soziale Verantwortung nenne ich sowas. Und in diesem Fall trifft das wahrlich zu. Denn die Zustände, die ich dort zu erwarten habe, sind mit „sozialer Schieflage“ noch äußerst harmlos ausgedrückt.

Die „Brigade Godesberg“ besteht namentlich aus Jonas, Joscha und Tobias.

Tobias ist wohl noch der normalste der drei. Ihn kenne ich bereits seit dem Kindergarten (wobei jetzt diskutabel wäre, wer auf wen seinen schlechten Einfluss ausgeübt hat). Tobi studiert Kommunikationswissenschaften, was ein ziemlich komplexes und anspruchsvolles Studium zu sein scheint. Zumindest wenn man bedenkt, wie lang der „ewige Student“ nun schon damit zugange ist!

Weiter gäbe es dort den guten Joscha. Der Junge ist angehender Journalist und verdient sich sein täglich Brot damit, aufregende Reportagen von lokalen Veranstaltungen zu schreiben. So z.B. vom Treffen des Taubenzüchtervereins Plittersdorf oder dem FCK-Fanclub Brühl. Naja, ich sag mal: bevor er klauen geht, ist das doch eigentlich ne gute Sache.

Last and least wäre da noch Jonas, bei dem eigentlich niemand genau weiß, was er den ganzen Tag so macht. Man munkelt, dass er irgendwo an einer Uni eingeschrieben sei – keine Ahnung ob da was dran ist. Jonas war es übrigens, der mich vor kurzem darum gebeten hat, mich in meinem Blog darauf zu beschränken, nur die Rückschläge (und nicht auch etwaige positive Dinge) zu kommunizieren!

Der ein oder andere mag sich fragen, welches Schicksal des Leben diese drei kaputten Charaktere zusammengeführt hat. Die Antwort ist letztendlich einfach. Man findet sie im sozialen Sammelbecken der Stadt: dem ersten Fußballclub Köln. Womit eigentlich auch alle weiteren Fragen über den gesellschaftlichen Absturz geklärt wären…

Zurück zum Thema: am Samstag werde ich also nach Bonn reisen und dort bis Dienstag verweilen. Am Montag steht das prestigeträchtige Derby der roten Ritter (FC) gegen die grünen Bauern (Borussia Mönchengladbach) an, für das Joscha mir dank alter Kontakte zum FC (bzw. dem Scheißbock-Echo) eine Karte ergattern konnte. Ich bin jetzt schon extrem heiß auf den Kick („Come on FC, come on FC!!!”) Das Banner der UMG habe ich dabei und werde es während dem Spiel aus meinem Rucksack zaubern; mal schauen wie die grünen Dorfbauern dann reagieren. Wird sicher lustig…

Mein Trainingsprogramm wird für die Dauer meines Bonn-Aufenthalts brach liegen. Erst wenn ich zurück in Seeheim bin, wird wieder gelaufen! Als wäre das nicht schon schlimm genug, werde ich zudem meinen (nicht existierenden) Ernährungsplan über den Haufen werfen. Habe mir selbst vor 2 Wochen ein Alkoholverbot auferlegt, dass ich dann ab Samstag mal aussetzen werde. Wobei „Alkohol“ übertrieben wäre; vermutlich trinken wir nur Kölsch; also Leichtbier, gestreckt mit Wasser!

Wie auch immer, ich freue mich auf den Trip, auf die Müsli-Ultras Vauban, die Premiere-Konferenz, Playstation-Zock-Hornhaut auf den Fingern, den historischen FC-Sieg gegen Gladbach, den ebenso historischen Sieg des Bonner SC gegen Homberg (wenns noch Karten gibt!!!) und natürlich auf Reissdorf und Gaffel Kölsch.

Ein Hoch auf den Alkohol: die Ursache und Lösung sämtlicher Lebensprobleme!!! (H. Simpson)

Dienstag, 1. April 2008

Reine Routine - 10 Kilometer Vol. 6

Sonntag und Montag haben sich dann doch zu trainingsfreien Tagen entwickelt. Eigentlich wollte ich schwimmen gehen, aber am Sonntag war Warmbadetag (tüäh!!!) und gestern war das Schwimmbad geschlossen. „Das Schwimmbad und die Sauna bleiben an jedem letzen Montag des Monats geschlossen“ HÄ??? Was ist das denn für ne Regel? Naja, hätte ich mal lieber die Öffnungszeiten fotografiert, statt der Baderegeln. Dann wäre ich da gestern nicht unnütz hingefahren.

Heute bin ich dann wieder gelaufen, diesmal sogar mit meinen mulifunktionellen, halterlosen Strümpfen. Außerdem habe ich heute auch meine neuen Laufschuhe feierlich eingeweiht. Bei denen ist festzustellen, dass sie sich vollkommen anders laufen, als meine bisherigen Schuhe. Eigentlich kaum zu glauben, dass meine beiden Paare so unterschiedlich sind, aber was weiß ich schon…

Wie angekündigt habe ich sogar ein paar spektakuläre Viedeoaufnahmen von meinem Lauf gemacht. Allerdings kann ich die hier noch nicht veröffentlichen. Denn ich Volltrottel habe ungefähr die 2/3 der Sequenzen im Hochkant-Format gefilmt und stoße beim Versuch sie auf „waagerecht“ zu ändern an meine technischen und geistigen Grenzen! Das bedeutet, ich werde beim nächsten Lauf (vermutlich Donnerstag) noch mal die Digicam mitnehmen und danach hoffentlich alles im Kasten haben.

Bei meinem heutigen Lauf habe ich die Aufmerksamkeit mal wieder mehr auf den Puls gelenkt. Sprich: Tempo etwas runter, dafür aber auch der Puls. Eigentlich lief es heute mal wirklich gut. Ich denke mal, so zufrieden war ich bisher noch mit keinem Lauf. Ob und in welcher Form die Socken dazu beigetragen haben, kann ich schwer beurteilen. Schließlich war es ein kurzer Lauf. Aber vielleicht haben sie ja zumindest einen Placebo-Effekt ausgelöst… Als einer der Vorteile des Schuhs wird übrigens propagiert, dass er Blasenbildung verhindert. JAJA, von wegen! Ich habe es tatsächlich geschafft, mir eine Blase von der Größe eines 5-Franken-Stücks in den Fuß zu meißeln. Als ich es bei Kilometer 6 gemerkt habe, war es leider zu spät und auch nicht mehr zu ändern. Denn diese Kompressionsstrümpfe liegen so eng an der Haut, dass ein „zurechtzupfen“ absolut nicht möglich war. Habe locker 20 Sekunden daran rumgezogen, aber sie haben sich keinen Millimeter bewegt. Also bin ich mit dem schlecht liegenden Socken weitergelaufen. Das war einigermaßen unangenehm und hat meine Leistung sicher ein bisschen beeinflusst! Aber gut: ich will ja keine Ausreden mehr suchen….

Alles in allem war ich sehr zufrieden und ich spüre (wenn es auch nicht in den Zeiten abzulesen ist) dass mein Körper langsam Kraft aufbaut. Nach meinem Lauf heute, plane ich meinen ersten 20 Kilometer-Lauf spätestens Ende April! Mal sehen… So, Schalke liegt immer noch zurück; sieht nach einem richtig guten Abend aus… Morgen geht es schwimmen; diesmal dann wirklich!!!

Lauf 6:
Zeit: 1:18 Stunden
Avr- HF: 159 / min
Geschw.: 7,69 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: 1:15 Stunden (+4,0 %)
Avr. HF: 165 / min (-3,6 %)
Geschw.: 8,00 km/h (-3,8%)

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (-6,0 %)
Avr. HF: 157 / min (+1,3 %)
Geschw.: 7,23 km/h (+6,4%)