Montag, 29. September 2008
...dauert noch!
ganz locker. Ich baumel nicht (wie diverse Leuten vermuteten) im Gröpplimatt an einem Strick. Allerdings hat sich meine Gemütslage nicht sonderlich verbessert! Fuckt alles immer noch ziemlich ab. Gerade jetzt wo Haile am Wochenende in Berlin nen neuen Rekord aufgestellt hätte. Den hätte ich natürlich schon gerne am 26. Oktober attackiert. Aber geht ja nicht...
Meine "Nachbetrachtung" werde ich machen, sobald ich dazu in der Laune bin. Wird noch so 1-2 Wochen dauern; dann dürfte der ganze Frust eigentlich weg sein! Dann werde ich zunächstmal auf die Qualität meiner Vorbereitung eingehen, später dann eine finanzielle Abrechnung aufstellen und zuletzt ein Gesamtfazit ziehen!
Wie gesagt: noch ein paar Tage, dann bin ich sicher wieder ganz der Alte (und damit lasse ich mal offen, ob das jetzt gut oder schlecht ist...).
Donnerstag, 11. September 2008
so schnell kann's vorbei sein...
Ja, einige von Euch haben es ja mittlerweile schon mitbekommen: das Marathon-Training ist für mich beendet! Schon der erste Termin am Montag beim Sportarzt in Baden liess nichts Gutes vermuten. Am gestrigen Mittwoch stand es dann endgültig fest.
Ich leide an einem „Tractusreiben über Trochanter major mit konsekutiver Perarthropathia coxae“ und zudem (oder davon) auch an einem „Belastungsschaden“ in der Hüfte. Diesen komischen Begriff (also den ersten) hätte ich mir natürlich niemals merken können, aber der Arzt war so nett ihn mir aufzuschreiben (nachdem ich ihn 3 oder 4 Mal gebeten hatte, es nochmal zu wiederholen). Dieser Defekt tritt ausschliesslich bei grossgewachsenen Läufern auf. Das Problem ist, dass ein Muskel der Oberschenkelmuskulatur bei jeder Laufbewegung über dem Hüftgelenk „schrabbt“ und dieses dadurch entzündet. Dagegen kann man nichts machen, ausser sich alle paar Tage eine Spritze abzuholen. Das ist allerdings nicht im meinem Sinne. Zudem habe ich (vermutlich durch diesen Defekt) bereits einen Belastungsschaden an der Hüfte, der sich nicht mehr zurückerholen wird, mich aber in meinem normalen Leben auch nicht weiter beeinträchtigen sollte!
Mein Arzt hat mir am Montag davon abgeraten, den Marathon weiter anzustreben, ausser im Fall, dass mir jemand 100.000 Euro dafür bezahlt! Aber nicht wenn es mir nur darum geht, meinen Ego zu befriedigen. Am Mittwoch wurde aus der Empfehlung dann ein Quasi-Verbot. Er hat mir aufs dringenste geraten, die Finger vom Marathon zu lassen. Er hat referiert über bleibende Hüftgelenkschäden, mein suboptimales körperlichen Voraussetzungen und daraus resultierende ungesunde Belastung für Knie, Knöchel und Sprunggelenk. Sogar von einem erhöhten Krebsrisiko hat er gesprochen; ich habe aber nicht verstanden warum!
Die gute Nachricht ist: ich kann weiter Sport machen – sogar ziemlich uneingeschränkt. Nur eine Einschränkung gibt es: ich darf nicht länger als 40 Minuten am Stück laufen gehen. Am Montag hiess es noch 60 Minuten, aber 40 Minuten reichen ja notfalls auch. Wörtlich hat er gesagt: maximal 40 Minuten Laufen, maximal 6 Kilometer und NUR auf weichen Böden – NICHT Asphalt. Ich denke mal alles das sollte man jetzt nicht ZU ernst nehmen. Sollte kein Problem sein auch mal 10 Kilometer oder eine Stunde zu laufen. Aber lange Läufe sollte ich auf keinen Fall mehr machen. Stattdessen darf ich aber z.B. Fahrradfahren und Schwimmen so viel und so lang ich will! Beides dürfte ich auch locker 3-4 Stunden machen. Also wie schon gesagt: keine Einschränkung!
Ich werde daher jetzt vermehrt anfangen zu schwimmen und 2-3 Mal pro Woche meine 40 Minuten laufen gehen. Fahrradfahren finde ich einfach so behämmert, dass ich mir das wohl nicht als Disziplin aneignen werde! Weiterhin freue ich mich darauf, in Zukunft wieder am ABB-Kicken teilzunehmen, was ich wegen der erhöhten Verletzungsgefahr seit Monaten nicht mehr gemacht habe! Sportlich sollte mir also in Zukunft nicht langweilig werden, auch wenn ich mir im Moment meine Motivation noch etwas schwierig vorstelle. Ich habe zwar wirklich Lust darauf, weiter Sport zu machen und fit zu werden aber bisher hatte ich bei jedem unangenehmen Laufkilometer (und das waren einige) einfach nur das Gefühl vorgestellt, wie es ist nach 42,195 Kilometern über die Ziellinie zu laufen! Ich werde es nicht erleben…
Anyway, ich kann jetzt in Selbstmitleid versinken oder es sein lassen und irgendwie anderweitig fit werden. Ich werde mir zumindest Mühe geben und ganz aus dem Laufen muss ich ja nicht aussteigen. Ich werde mich jetzt auf die prestigeträchtigen WNSL-Distanz (8,6 Kilometer, d.Red.) spezialisieren und dann 2009 in Pfungstadt komplett abräumen…
Im Moment geht aber Lauftechnisch mal garnix. Habe am Montag eine Spritze ins Hüftgelenk bekommen, was mich die nächsten 2-3 Wochen beeinträchtigen wird. Schwimmen und Radfahren ist aber kein Problem; daher werde ich morgen in der Mittagspause auch in Nussbaumen schwimmen gehen.
Dass ich meinen Marathon nicht laufen kann ist zwar sehr ärgerlich; allerdings bin ich nach 3 Tagen Trauerzeit inzwischen eher erleichtert. Schliesslich hätte ich es definitiv nicht gewollt, dass ich zwar einen Marathon schaffe, dafür aber meine Gesundheit ruiniere! So gesehen kann ich eigentlich nur froh darüber sein, dass mich mein Körper mit den Hüftschmerzen darauf aufmerksam gemacht hat! Weiterhin positiv ist, dass ich nun wieder mehr Freizeit habe und umso früher das Verlassen dieses Drexx-Landes hier forcieren kann. Auch wenn ich jetzt schon sagen kann, dass sich das trotz Marathon-Absage noch einige Monate hinziehen wird – jetzt mit Budget und allem Drum und Dran ist es einfach zu stressig für irgendwelche Zukunftsplanungen. Zudem habe ich jetzt wieder viel mehr Zeit um mich einerseits meinem Patenkind Ben und andererseits der Frankfurter Eintracht zu widmen. Wobei man diese beiden Punkte eigentlich optimal verbinden könnte. Auf für Füßballfans gilt schliesslich: früh übt sich!!!
Das einzige was mich derzeit noch ärgert ist der finanzielle Part. Denn weder vom Marathon, noch vom Greifenseelauf nächsten Samstag kann ich zurücktreten und bekomm die Kohle wieder. Am Montag hatte ich eigentlich beschlossen, zumindest den Greifensee-Halbmarathon zu laufen, nach der gestrigen (eindringlichen) Warnung meines Arztes lasse ich es aber sein. Somit habe ich 85 Euro einfach in den Sand gesetzt, was für einen Controller besonders bitter ist! Wie ich in meinem ersten Post schon sagte: „Wenn ich 50 Euro verschwenden will, setze ich sie bei BWIN auf den 1. FC Nürnberg“. Nun, ich bin zwar nicht mehr im Spielsüchtigen-Geschäft, aber trotzdem hätte ich sinnvollere Investitionsmöglichkeiten für die Kohle gehabt! Mit einem Attest kann ich den Frankfurt-Marathon zwar Aussetzen (ich bekäme also einen Freistart 2009), aber auch das bringt mir ja nun mal nichts! Zuletzt ärgere ich mich derzeit über das Buch von Fabian, welches ich im Übrigen doch nicht in Seeheim vergessen hab. Ich kann das Buch jetzt aber im Moment wirklich nicht lesen – sonst blutet mir wirklich das Herz. Achim Achilles – dieses Arschloch – macht genau das was ich nicht darf…
Nun ja, ich will jetzt aber nicht wieder sentimental werden; wie geht das jetzt mit meinem Blog weiter? Der Jonas hat ja schön brav die Wörter gezählt. Vermutlich hat er einfach alles ausgedruckt und dann Strichlisten gemacht – denke ich mal...
Achtundsiebzigtausendfünfhundertzwölf Wörter habe ich also geschrieben, und ich kann das Gerücht dementieren, dass darunter 931 Mal das Wort „Blase“ vorkam! Naja, wie auch immer: 78'512 Wörter sind ja schon mal ein ziemlicher Klotz, zzgl. dem was ich hier jetzt grade zusammenmülle! Die nächsten Tage werde ich nochmal eine kleine Nachbetrachtung meines Trainings inklusive eines Fazits zum Besten geben. Danach werde ich den Blog dann noch mit ein paar kleinen anderen Themen und ein paar Zukunftsaussichten abmoderieren, bevor ich ihm dann endgültig die Füsse einschlafen lassen werde! Und seien wir ehrlich: jetzt, wo man nicht mehr im BLOCKSATZ posten kann, hat der Blog eh brutal an Qualität verloren! Wobei: ein neuer Blogtitel stünde schon bereit – siehe oben :-)
Montag, 8. September 2008
Achilles Verse - Equipment IX
Denn nachdem ich gestern auch geistig ziemlich fertig war und ins Bett musste kann ich heute mal nachholen, was ich eigentlich gestern noch berichten wollte. Dank meines neulichen Geburtstages ist am Wochenende ein reiches Angebot an Marathon-/Laufequipment in meinen Besitz und Eigentum übergegangen. Das ist das Gute wenn man sich Hals über Kopf in ein neues (nicht immer günstiges) Hobby stürzt, für das man überhauptnicht ausgerüstet ist. Ich glaube es war noch nie so „einfach“, mir etwas zu schenken! Am reichlichsten machte von dieser Option der Kollege Giertz gebrauch, der tief in die unendlichen Weiten des Lauf-Kommerzes einstieg. So konnte ich mich vor allem über diverse Muskelentspannungsmaterial freuen. Tabletten, Salben und Entspannungsbäder. Es war für jede Gelegenheit etwas dabei. Dazu kam noch verschiedene Powernahrung, die man auf langen Läufen jederzeit braucht. Den Vogel abgeschossen hat er allerdings mit dem Buch „Achilles Verse“ von Achim Achilles. Dahinter verbirgt sich das Pseudonym eines Kerls, der wöchentlich (oder monatlich?) auf spiegel-online.de über seine Lauferlebnisse schreibt. Der Typ hat mittlerweile diverse Marathons und auch einen Ironman hinter sich gebracht, obwohl auch er im späten Alter bei Null angefangen hat.
Ey, ich kann echt nur jedem von Euch empfehlen sich dieses Buch zu kaufen. Ich habe es am Samstag Abend angefangen zu lesen und mich permanent totgelacht. Vermutlich hätte ich es komplett gelesen, wenn ich am Sonntag nicht meinen grossen Lauf geplant hätte. Was der in seinem Buch schreibt ist einfach nur 99% Deckungsgleich zu meinen Erlebnissen & Empfindungen. Zum Beispiel was die Gedanken betrifft wenn man andere Läufer überholt, bzw. von andern Läufern überholt wird. Läufer die man selbst überholt verachtet man; Läufer, die einen überholen, hasst man. Wobei man bei letzteren immer feststellt, dass die Person über dem Limit gelaufen ist. „Boah, wie der geschnauft hat; der Arme!!!“.
Aber auch seine Aussage, dass Läufer super Kopfrechner sind, teile ich zu 100%. Denn sie wissen immer und jederzeit wie schnell sie laufen, wie lang sie laufen, wie lang sie noch laufen müssen, wie weit sie schon gelaufen sind und/oder noch laufen müssen, ab welchen Werten man eine Verbesserung erkennen kann, etc… Ich verbringe auch mindestens 60-70% meiner Läufe mit rechnen. Und so war dann (ohne Witz) nichtmal der 3-Stunden-Lauf gestern langweilig. Ganz im Ernst. Obwohl ich ohne Musik laufe und ohne sonstige Ablenkungen. Ich gucke eh 98% der Zeit auf die Uhr und rechne immer alles permanent neu durch!
Auch teile ich seinen Zweifel, dass dieses ganze Equipment und diese ganzen Mittelchen wirklich leistungssteigernd sind. Wie z.B. meine Kompressionsstrümpfe, die ja im Schnitt zu einer Leistungssteigerung von 10% führen sollen. Wohlgemerkt: IM SCHNITT. Dann muss irgendwo jemand rumlaufen, der ne Leistungssteigerung von 18% hat, denn bei mir sind es allenfalls deren zwei. Der Typ denkt einfach nur 100% wie ich! Auch wenn es um Ausreden, bzw. Erklärungsversuche für schlechtere Leistungen geht lebt der Typ einfach nur mein Dasein!
Am auffälligsten wird das aber in einer kleinen Passage, in der er sich darüber ärgert, dass einem in irgendwelchen Büchern, irgendwelche Klugscheisser vorschreiben wann man wie zu trainieren hat: „Ein ewig nörgelnder Guru der mir sagt: Steh früher auf! Friss nicht so viel! Ruinier deine Beziehung und all deine Freundschaften! Leiste mehr! Verkneif dir das Bier! Halt die Klappe, laufe schneller! Öfter! Länger! Verschwende deine Wochenenden. Kaufe immer neue Schuhe und Pillen. Fülle Tabellen aus! Zweifle an dir. Quäl dich du Sau! Ich sach nur: „es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“ oder „Keine Zeit zum Trainieren? Das gibt es ab jetzt nicht mehr“.
Bezeichnend ist allein schon der Text auf der Buchrückenklappe: „Läufer sind wie Sportangler. Sie verbringen nur wenige Stunden die Woche mit ihrem Hobby. Aber dann quatschen sie endlos darüber!“. Ich denke das dürfte auch bei mir so das Stichwort sein: vielleicht mache ich mir mal die Mühe und rechne meine Blogwörter pro gelaufenem Kilometer aus – wäre sicherlich ein verheerendes Ergebnis!
Ja, wie schon gesagt: ob für Läufer oder Nicht-Läufer, das Buch ist der absolute Knaller und ich kann es nur jedem empfehlen!!! Ich könnte praktisch das komplette Buch „Copy-Paste“ hier reinkopieren, es spricht mir einfach nur aus der Seele! Hier gibt es mal einen Auszug von circa 20 Seiten. http://images.libri.de/shop/magazine-pictures/3453600347_0.pdf Ich empfehle: mal reinlesen und dann das Buch zulegen. Es ist der totale Knaller! Von dem Buch gibt es auch schon nen zweiten Teil und weitere (absolut sinnvolle!!!!) Bücher wie: „Das Walker-Hasser-Manifest!“.
Von meinem Patenkind Ben und dessen Eltern bekam ich ebenfalls ein cooles Geschenk: einen Tag mit einem Personal-Trainer meiner Wahl. Das ist zwar sehr nett, allerdings auch das absolut mindeste, da mir die drei gestern offenbarten, dass sie mein ganzes Marathon-Vorhaben bereits seit dem ersten Tag an zu sabotieren versuchen! Egal ob Blasen oder sonstige Aktionen um mich vom Training abzuhalten! An allem waren Andrea, Marc und Ben schuld – und sie haben es aus purer Absicht gemacht. Das haben sie alles zugegeben; ich habe es sogar schriftlich! Anyway, ich will es mal durchgehen lassen; denn der Tag mit dem Personal-Trainer ist absolut aalglatt. Wann dies aber realisierbar wird, bleibt abzuwarten!
Bezüglich Geschenken sei noch eines gesagt: ich bin nach wie vor der absolute Obertrottel. Denn ich habe sowohl den Trainer-Gutschein, als auch das Buch von Fabian zu Hause vergessen. Und das alles nur, weil ich meinen Schlüssel gesucht habe und deswegen nochmal meinen kompletten Koffer ausräumen musste. Mir fiel dann auch in Höhe Karlsruhe plötzlich ein, dass ich alles vergessen hatte – ich sah es förmlich vor mir liegen. Naja, dafür entschädigten dann nur die neuesten Meldungen aus der SPD. „Mäcki der Igel“ ist zurückgetreten, Münte übernimmt! Steinmeier wird Kanzler(kandidat). Na also, ich würde mal sagen „wir“ sind langsam aber sicher wieder im Geschäft. Jetzt noch irgendwie Ypsilanti und Nahles loswerden und die Macht wird mit uns sein! Weiter hatte „Radio Regenbogen“ noch einigermassen erfreuliche Sportmeldungen zu verbreiten: die gute Nachricht war: Der Waldhof hat das Derby gegen Darmstadt gewonnen! Die schlechte Nachricht: es blieb friedlich!
In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute. Laufen möchte ich lieber nicht denn ich habe eine Spritze in meinen Oberschenkel-/Hüftbereich bekommen. Zwar sind die Schmerzen beim Laufen jetzt weg, dafür habe ich aber ein komisches Taubheitsgefühl an der Stelle. Naja, anyway: morgen soll ich auf jeden Fall 30-40 Minuten laufen gehen; hat der Arzt gesagt! Werde ich dann nach der Arbeit machen!
Sonntag, 7. September 2008
25 Kilometer - Also fast zumindest...
Heute habe ich erstmals den Versuch gestartet, 25 Kilometer am Stück zu laufen! Nach einem ausgedehnten Frühstück, bestehend aus Obst und einem Power Gel „Strawberry/Banana“ machte ich mich gegen 9.15 Uhr auf den Weg. Ziel war, entweder 25 Kilometer zu laufen, oder aber 3 Stunden. Je nachdem was davon früher eintreten sollte!
Meine Route ging vom Seeheim am Waldrand nach Malchen, von dort runter zur B3 bei Eberstadt und wieder zurück Richtung Seeheim, wo ich dann von der Berliner Strasse wieder am Waldrand entlang zurück in die Odenwaldstrasse bin. Hier habe ich dann immer noch eine kleine Runde durch den Wald gedreht. Diese Runde nutzte ich zum Aufnehmen von Wasser, welches vor unserem Haus deponiert war. Mit der kleinen Extra-Schleife hatte die Runde eine Gesamtlänge von 5,75 Kilometern. Mein Plan war also, diese Runde 4 Mal zu laufen und dann noch 2 Kilometer ranzuhängen. Wasser konnte ich wie erwähnt jede Runde vorm Haus abholen, für die letzte Runde hatte ich mir ausserdem den Laufgürtel mit 4 Flasks bereitgelegt. Auf meinen Wasseraufnahme-Runden hatte ich zudem 4 Päcken „Power-Gel“ dabei.
Die erste Runde war relativ unangenehm, da diese Oberschenkelschmerzen leider im Gegensatz zu meinem letzten Lauf nicht nach 2 Kilometern weggingen. Erst nach etwa 5 Kilometern spürte ich es nicht mehr. Runde 2 lief dann ausgezeichnet und ich hatte das Gefühl, absolut ewig laufen zu können. Dieses „ewig“ war dann in Runde 3 gekommen. Meine Beine wurden schlagartig bleischwer und es bildete sich (welch Überraschung) wieder eine Blase am rechten Fuss; abermals trotz Blasenpflaster. In Runde 4 lief ich dann wirklich komplett auf dem Zahnfleisch, dazu kamen wieder diese Schmerzen, die ich bisher als Muskelverhärtung betitelt habe, aber vermutlich einfach nur eine Muskelüberlastung sind. Ich konnte die Füsse grade noch so über den Boden heben und stand mittlerweile leicht neben mir. Irgendwie schaffte ich es aber, die Runde zu beenden und in meine letzten 2 Kilometer zu gehen. Nach 2:53 Stunden und circa 23.5 Kilometern war dann aber endgültig Schluss und ich brach die Geschichte ab. Jetzt könnte man zwar sagen: „Boah Junge, die paar Meter/Minuten hättste jetzt ja auch noch laufen können“. Aber da kann ich nur antworten: „Nee, eben net!“. Meine Beine haben einfach aufgehört zu laufen. Ich konnte gar nichts machen. Die Beine liessen sich nicht mehr heben. Ich bin einfach stehen geblieben! Also blieb mir gar nichts anderes übrig, als mein Training für heute zu beenden und nach Hause zu gehen. Das Gehen war schon anstrengend genug, da die Muskelüberlastung meine Beine mittlerweile praktisch gelähmt hat.
Zu Hause angekommen pellte ich mich irgendwie aus meinen Klamotten und stieg in eine Badewanne mit „Kneipp Gesundheitsbad – Muskel Aktiv, Wacholder“. Das war zwar ganz okay, allerdings hätte ich die Badewanne wohl mit dem „Kneipp“-Zeug pur vollmachen müssen. Meinen Beinen hilft da keine Drehverschlusskappe von dem Zeug… Nach dem Bad brauchte ich ungefähr 30 Minuten um mich auch nur anzuziehen. Schon unglaublich, dass einem die koordinativen Fähigkeiten fehlen, um z.B. Unterwäsche anzuziehen!
Insgesamt freue ich mich zwar dass ich die knapp 24 Kilometer durchgehalten habe, aber sonst gibt es eigentlich nicht viel Gutes zu vermelden. Denn mein Puls war viel, viel zu hoch. Zahlen kann ich im Moment aber nicht nennen, die Pulsuhr liegt im Auto (und da geh ich jetzt nicht nochmal runter!). Allerdings denke ich, es waren um die 164, die ich im Schnitt gelaufen bin. Aber das noch viel grössere Problem: die Geschwindigkeit! Der Lauf heute hätte im langsamen Dauerlauf (GA1) stattfinden sollen. Im aeroben Bereich mit einer tiefen Pulsfrequenz. Fakt ist: der Lauf war absolut langsam, langsamer hätte ich nicht laufen können; das war jetzt ja schon fast Geh-Tempo. Das (viel größere) Problem ist aber: ICH KANN GARNICHT SCHNELLER! Obwohl das Ding so langsam war, bin ich wieder an meine absolute Grenze gegangen. Hätte die Geschichte keine Sekunde schneller laufen können wenn es jetzt z.B. ein GA2-Lauf gewesen wäre. Das ist im Hinblick auf meine weiteres Training (und auch die Wettkämpfe) wirklich problematisch! Man überlege sich mal: ich bin diese Woche 39 Kilometer gelaufen, wohlgemerkt NICHT am Stück. Dafür habe ich 4,5 Stunden gebraucht und war bei beiden Einheiten am Ende TOTAL FERTIG. Wie soll ich denn bitte schön das beides am Stück laufen, dazu noch 3 Kilometer mehr und das ganze dann in 4.30 Stunden? Daher korrigiere ich hiermit meine Zielzeit nochmals. Ich plane jetzt, die ganze Scheisse innerhalb von 5 Stunden hinter mich zu bringen! Und Notfalls geh ich damit nochmal hoch, aber das bleibt abzuwarten. Nach heute ist das Wichtigste für mich eh allein das „Finishen“ Eine gute Meldung gab es heute aber auch noch. Ich habe während des Laufs 3 Power-Gels zu mir genommen und mein Magen hat sie anstandslos angenommen. Zumindest dieser Kelch scheint im Training/Wettkampf also an mir vorbeizugehen…
Nach einer besonders langen Dehn-Session und einem kohlenhydratreichen Mittagessen ging es dann zurück in die Schweiz. Unterwegs war ich schon sehr froh darüber, dass ich keine Krämpfe bekam und somit einen abrupten Aufprall auf einen Brückpfeiler abwenden konnte. Hier angekommen nahm ich als erstes ein weiteres „Kneipp“-Bad. Seitdem quäle ich mich weiter mit meinem Muskeldesaster rum und werde daher jetzt direkt ins Bett gehen!
Ich hätte eigentlich noch jede Menge vom Wochenende zu erzählen, aber das hole ich dann einfach die Tage mal nach. Irgendwie bin ich auch geistig total ausgelaugt und habe wahrscheinlich auch hier die Hälfte vom heutigen Lauf vergessen. Morgen werde ich (auf Anraten von Marc) vermutlich ein kleines Auslaufprogramm machen; das soll die Muskelbeschwerden verhindern. Ich werde allerdings nicht auslaufen, sondern eher ausfahren. Werde mir morgen nach dem Aufstehen einfach mal mein Fahrrad schnappen und eine kleine Runde drehen. Morgen Mittag habe ich dann einen Termin in Baden beim Sportarzt. Den hatte ich eigentlich wegen den Rückenschmerzen ausgemacht. Die sind zwar grade mal nicht da, aber dann trage ich halt mal diese „Oberschenkel-Auskugelung“ vor. Bin mal gespannt, was sich da ergibt. Aber ich habe heute auf den ersten Kilometern mit diesem dämlichen Problemen eine Entscheidung getroffen: ich werde nicht mehr laufen, bevor diese Schmerzen nicht komplett weg sind und/oder ich weiss, was das ist! Bin in jedem Fall sehr gespannt darauf was morgen beim Arzt rauskommt!
PS: KEINE AHNUNG, WARUM MAN PLÖTZLICH DEN TEXT NICHT MEHR IM BLOCKFORMAT BLOGGEN KANN. ABER AUF DIESER KOMISCHEN PAGE KOTZT MICH INZWISCHEN EH SO EINIGES AN…
Donnerstag, 4. September 2008
Nix Intervalle
Gestern war das Stichwort “Besorgnis”, heute ist es definitive “Verzweiflung”. Was auch immer ich da vor zwei Wochen schon mal hatte: es ist wieder da! Und mittlerweile glaube ich nicht mehr, dass das wirklich eine Muskelverhärtung ist. Es ist vielleicht doch ein sehr starker Muskelkater. Auch wenn es sich weiterhin nicht nach Muskelkater anfühlt. Anyway, als heute vom Büro (im Regen) zum Auto joggen wollte, spürte ich schon, dass nix geht. Dennoch machte ich dann zu Hause ein ausgedehntes Stretching-Programm und fuhr zum Stadion. Dort angekommen machte ich nochmal ein kurzes Dehnen und lief los. Nach nichtmal zwei Metern (!) brach ich aber auch schon wieder ab. Vielleicht waren es 1,75 Meter; mehr auf keinen Fall. Ich mimte jemanden, der etwas vergessen hatte und nochmal zurück zum Auto musste. Schliesslich wollte ich nicht von den anderen Läufern für bekloppt gehalten werden… Auch auf dem Weg zum Auto musste ich das „joggen“ nach einer Sekunde beenden; meine Oberschenkel sind wirklich TOTAL HIN! Daher habe ich eine weitere Entscheidung getroffen:
Die Intervallläufe haben den Zweck, meine Tempo-Fähigkeiten zu verbessern, sodass ich am Ende dann auch wirklich die Zeit von 4:30 Stunden laufen kann. Die langen Läufe (25-35 Kilometer) sind notwendig um diese verdammten 42 Kilometer überhaupt zu schaffen. Da es mir wichtiger ist, das Ding überhaupt zu schaffen, als dies in 4:30 Stunden zu schaffen, werde ich jetzt meinen absoluten Fokus auf die langen Läufe setzen. Wenn es nicht anders geht, werde ich also nurnoch einmal die Woche laufen – dann aber das volle Programm; also die langen Läufe. Zwar ist das dann keine perfekte Vorbereitung, aber es bringt mich dem Ziel näher als wenn ich jetzt am Ende sogar lange Läufe weglassen muss, weil ich muskuläre Probleme habe. Ich habe sowieso schon grosse Zweifel, dass ich überhaupt am Samstag meine 25 Kilometer laufen kann. Allerdings halte ich es für möglich. Und wenn meine Muskeln schon nach den 15 Kilometern (von vorgestern) so rumheulen, wie soll das dann erst nach 25 werden? Ich nehme also mal an, dass ich dann ne komplette Woche Regeneration brauche. Dann käme ein Lauf über 32 Kilometer, dann schätze ich mal (abermals) mit einer Woche Regenerationszeit und dann käme schon mein Halbmarathon. Die Zeit würde zwar darunter leiden, aber zumindest würde ich den Halbmarathon sicherlich überstehen!
Und wenn ich zwischendurch doch merken sollte, dass meine Muskeln mitmachen, kann ich ja immer noch den ein oder anderen kurzen bis mittellangen Lauf einstreuen – aber warten wir das doch einfach ab! Am heutigen Tag konnte ich mich endlich mal wieder gehörig über den deutschen Fussball-Bund aufregen. Denn heute wurden die nächsten Spieltage terminiert. Alle bis hin zu dem Spieltag an meinem Marathon-Wochenende! Was natürlich ziemlich ungünstig ist, da ich am liebsten Klarheit darüber hätte, dass sowohl die Eintracht als auch der FC schon am Samstag gegen den Ball treten. Aber das war noch nicht alles: bis einen Spieltag vor dem Marathon hat der DFB die Tage nun festgelegt; und das wirklich RICHTIG beschissen! Für das Wochenende nach meinem Halbmarathon hatte ich mit dem Markus abgemacht, zum FC gegen Schalke zu fahren. Wir haben sogar schon die Karten, die Markus (für eine Frechheit von 51 Euro) besorgt hat. Nun findet das Spiel aber schon am Freitag Abend statt. Leider nicht irgendein Freitag-Abend, sondern der drittletzte Werktag-Abend des Quartals und damit wohl ein langer Abend für mich: dummerweise im Büro und nicht in Müngersdorf!
Zumindest eine kleine gute Nachricht gibt es aber auch. Der Kick in Mannheim (gegen die Scheiß Milliardäre vom Hopp) steigt am Samstag. Ob ich da allerdings mit dem Fabian hinwill, ist die andere Frage. Nicht nur, dass der im Stadion sein Maul nicht aufkriegt; nein: jetzt hat er es gestern sogar gewagt, meine Trainingsvorbereitung zu kritisieren. Vorsicht Junge, hier in meinem Blog herrscht Meinungsfreiheit á la China & Russland! Fuck, eben stelle ich fest, dass Donnerstags auf RTL nicht mehr „Die Anwälte der Toten“ kommt. Ebenso haben die Wichser „Im Namen des Gesetzes“ gestrichen. Ich habe also Zeit und kann nun in aller Ruhe packen, denn morgen nach der Arbeit geht es mal wieder in die hessische Heimat. Am Samstag plane ich (derzeit noch) meinen Lauf über 25 Kilometer. Den werde ich allerdings nicht im Christian-Stock-Stadion durchführen, sondern auf meiner 5-Kilometer-Waldstrecke. Die Wasserversorgung werde ich schon irgendwie handeln können. Ich denk mir was aus. Zum Beispiel meine Mutter auf dem Begleitfahrrad oder so. Läuft schon irgendwie... Am Samstag mache ich also das nächste Mal Meldung, ob und wie es gelaufen ist!
Mittwoch, 3. September 2008
Wo soll ich wie laufen?
Langsam beginne ich, mir ernsthaft Sorgen zu machen. Als ich heute aufgestanden bin, konnte ich fast nicht laufen. Zwar wurde es nach einer heissen (wieder mal ist Wärme das Stichwort) Dusche besser, allerdings sind die Schmerzen deutlich präsenter als noch in den letzten Tagen. Daher suchte ich nach dem Mittagessen unsere ABB-Betriebsärztin auf. Und obwohl ich über seltsame Schmerzen im Oberschenkel klagte (die genaue Definition über Ort und Art der Schmerzen habe ich ja gestern gegeben), fragte die gute Frau direkt, ob ich schon mal Probleme mit dem Rücke hatte. Hatte ich, ja. Als ich 16 war hatte ich mal ne Bandscheibenverschiebung. Als ich das erwähnte sagte sie nur „oh-oh“. Ich verwies zwar nochmal darauf, dass ich Schmerzen im Oberschenkelgelenk habe, woraufhin sie aber nur entgegnete, dass einige Rückennerven bis in den Oberschenkel reinlaufen. Sie verwies mich daraufhin an einen Sportmediziner in Baden, wo ich nun am Montag einen Termin habe. Vorerst mache ich mir aber nun ziemliche Sorgen. Bei meiner damaligen Bandscheibenverschiebung durfte ich 12 Monate lang kein Sport machen. Das wäre definitiv das Ende meines Marathons. Und das schlimmste ist: seit heute Nachmittag habe ich nun auch fiese Rückenschmerzen. Aber kann sein, dass ich mir das jetzt nur einbilde...
Am Montag habe ich wie gesagt den Termin in Baden. Bis dahin werde ich mein Training aber normal weiter durchziehen. Das bedeutet morgen sind wieder Intervalle am Start (10 x 400m) und am Samstag kommt es dann zu einem neuen (persönlichen) Weltrekordversuch: 25 Kilometer! Und am Montag werde ich dann wissen, ob und wie es weitergeht. Ich will ja nicht zu pessimistisch sein, aber irgendwie hab ich gar kein gutes Gefühl. Das die Scheisse wohl vom Rücken kommt, hat mich reichlich geschockt!!!
Äh, wie geil ist das denn? Hier in SAT1 kommt grad ne Reportage über das Sozialamt Offenbach – Abteilung Sozialhilfebetrüger. Herrlich; sämtliche Klischees werden innerhalb von wenigen Sekunden vollumfänglich bestätigt. Und das ganze dann auch noch im Furunkel an unserem Frankfurter Ostend! Sat 1 „Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln“.
Im Prinzip geht es aber heute weder um „Gnadenlos gerecht“, noch um meinen Rücken, sondern um die Frage wo ich in Zukunft meine langen Läufe absolvieren werde. Bis zum Marathon werde ich jetzt dreimal täglich laufen – wenn es perfekt läuft sogar viermal, aber ich fürchte das schaffe ich nicht. Einer der drei Läufe ist ein kurz-bis-mittellanger und mittelschneller Lauf (4-15 Kilometer). Als Zweites mache ich einmal wöchentlich ein Intervalltraining – also kurz und schnell. Zuletzt werde ich jedes Wochenende einen langen, langsamen Lauf (25-35 Kilometer) absolvieren. Und mein Problem ist, dass ich nicht weiss, wo ich diesen langen Lauf absolvieren soll.
Problemstellung:
Während eines langen Laufes (z.B. über 35 Kilometer) brauche ich eine permanente Versorgung mit Trinkwasser, sowie mit konzentrierten Kohlenhydraten. Die Kohlenhydrate könnte ich einfach in die Tasche packen, aber die 4-5 Liter, die ich trinken muss, kann ich leider nicht mitnehmen. Weiterhin brauche ich eine Strecke, auf der ich ohne allzugrosse Probleme einzelne Kilometer feststellen kann. Selbstverständlich sollte die Strecke einigermassen abwechslungsreich und der Untergrund idealerweise Beton/Asphalt sein. Zuletzt wäre es gut, auch meinen anderen Stuff (Cremes, Kühlspray, Ersatzeinlagen, Ersatzschuhe, Nahrung) in der Nähe zu haben.
Folgende 3 Optionen stehen mir zum Laufen zur Verfügung:
1.) Meine Haus-Strecke
Ich könnte einfach meine 15 Kilometer lange Hausstrecke 2 1/3 mal laufen. Somit käme ich auf die 35 Kilometer und hätte von der Umgebung eine einigermassen abwechslungsreiche Strecke. Zudem habe ich genaue Kilometermarkierungen im Kopf und könnte mich an diesen orientieren. Das Problem: die Versorgung mit Wasser ist nicht gewährleistet, da mein Laufgürtel nur knapp einen Liter fasst und ich unterwegs nicht die Möglichkeit habe, Wasser zu deponieren. Weiterhin besteht das Problem, dass ich während des Trainings zweimal meine Wohnung passieren würde – und mich dann zu überwinden in die zweite, bzw. dritte Runde zu gehen stelle ich mir unmöglich vor. Zuletzt besteht meine Strecke zu 80% aus Feld- und Waldböden und hat nur einen geringen Asphaltanteil (der aber besser grösser wäre; schliesslich findet der Marathon nur auf Asphalt statt).
2.) Die Tartanbahn in Brugg
Als zweite Option könnte ich die Strecke auch auf meiner Intervalltraining-Tartanbahn in Brugg abspulen. Hier könnte ich mich perfekt mit Wasser versorgen, das ich einfach neben der Bahn in meiner Tasche deponieren könnte. Auch meine Kohlenhydrate und anderes Equipment könnte ich hier in ständiger Reichweite lagern. Mit 2,5 Runden sind die Kilometer perfekt bestimmbar. Weiterhin habe ich es jederzeit während meines Laufes nur eine Minute zu meinem Auto und 3 Minuten bis nach Hause – für den Fall, dass z.B. eine Verletzung /Krankheit oder z.B. ein Gewitter dazwischenkommt. Negativ ist, dass der Tartanboden sehr weich und gelenkschonend ist. Was ja eigentlich gut ist, aber in meinem Fall (siehe oben) eben nicht wirklich förderlich. Zudem ist die Tartanbahn natürlich komplett eben, was zwar für den Puls gut ist, aber natürlich hat es auch auf dem Frankfurter Marathon die eine oder andere Passage bergauf und bergab. Weiterhin suboptimal wirkt sich vor allem die Kulisse aus. Ein 35-Kilometerlauf auf einer 400m-Bahn bedeutet, dass ich 87,5 Runden laufen müsste. Ich glaube es gibt einfachere Wege, bekloppt zu werden. Davon mal ganz abgesehen, dass es mir fast unmöglich erschein, 90 Runden zu zählen, damit ich auch die richtige Distanz laufe.
3.) Laufband im ABB-Fitnessstudio
Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Laufband ist im Fitnessraum, was ein Training unabhängig des Wetters zulässt. Zudem kann ich einerseits die Kilometer perfekt verfolgen – digital auf dem Display. Und der besondere Bonus: ich könnte exakte Geschwindigkeiten laufen. Schliesslich ist auf dem Laufband die Km/h-Zahl beliebig einstellbar. Der grosse Nachteil ist das triste Umfeld. 35 Kilometer auf der Tartanbahn würde ja noch gehen, aber im Fitnessraum, ohne dass sich nur irgendwas im Umfeld ändert: das geht wirklich gar nicht! Weiterhin ist auch die Versorgung nicht perfekt. Zwar könnte ich Wasser und sonstiges Equipment direkt neben mir abstellen, aber von einem Laufband kann man ja nicht mal eben absteigen, eine Flasche Wasser nehmen und einfach weiterlaufen.
Ergebnis:
Auch wenn keine der 3 Optionen optimal ist, ich habe mich für meine langen Läufe für die Tartanbahn entschieden. Kann gut sein, dass ich dort komplett durchdrehe, aber ich fühle mich (spätestens seit Ümit Özat) einfach sicherer, wenn ich permanent Wasser, mein Equipment, mein Handy und auch andere Sportler (bzw. Menschen generell) in meiner Nähe habe. Zudem hat die ebene Bahn (zumindest beim Training) bei genauerer Betrachtung natürlich schon Vorteile. Diese langen, langsamen Läufe trainieren ja insbesondere den Puls, bzw. die aerobe Leistungsfähigkeit. Und da hat eine ebene Bahn natürlich schon ein Plus. Gut ist auch, dass ich notfalls innerhalb von wenigen Momenten zu Hause bin (wenn es gewittert oder ich z.B. doch das Power-Gel nicht vertrage). Und wenn es perfekt läuft, sehe ich vielleicht ein Spiel des FC Brugg und langweile mich zumindest einen Teil (90 Minuten) meines Laufes nicht. Nicht zuletzt mache fiel die Entscheidung auch aus Rücksicht auf die vielen Kühe auf meiner Hausstrecke. Und ich bleibe im Gegenzug vor Jermaine verschont! Fürs zählen der Runden habe ich noch keine endgültige Lösung. Im Moment geht die Tendenz dahin, dass ich einfach 5-Rappen-Münzen (die sind federleicht) mitnehme; 87 Stück. Und dann werfe ich einfach jede Rund eine der Münzen in die Tasche. Was noch den perfekten Nebeneffekt hat, dass ich sogar jede Runde leichter werde! Zwar kann ich mich damit immer noch verzählen, aber im Grossen und Ganzen ist das denke ich die beste Lösung.
Dennoch werde ich auch die anderen beiden Optionen nutzen. Meine Hausstrecke nutze ich für alle normalen Läufe über 6-15 Kilometer. Das Laufband werde ich insbesondere für meine Läufe mit vorgeschriebenem Tempo nutzen. Diese Läufe im Marathonrenntempo (MRT) werden nämlich auch bald auf meiner Agenda auftauchen. Und wenn ich feststellen sollte, dass das Laufen auf der Tartanbahn GARNICHTS ist, kann ich ja immer noch auf eine der anderen beiden Alternativen zurückkommen!
Nun, das hätten wir geklärt. Jetzt widme ich mich meinem Feierabend. Morgen habe ich wieder ein Intervalltraining, wie oben erwähnt übe r10 x 400 Meter. Das mache ich natürlich auf der Laufbahn. Ich hoffe mal, mein Oberschenkel-/Hüft-/ Rückenproblem lässt das Training morgen normal zu. Aber wie ich gestern feststellen konnte, verschwinden die Schmerzen ja nach etwa einem Kilometer. Ich hoffe morgen wieder auf diesen Effekt!
Dienstag, 2. September 2008
15 Kilometer - IN REKORDZEIT
Oha, auf die Strom- und Wasserrechnung bin ich mal gespannt. Seit ner Woche bade ich (muskelbedingt) jeden Tag; heute tat ich das nach meinem Lauf sogar dreimal. Also ich liess zweimal das Wasser ablaufen und neues Wasser ein, da es mir viel zu schnell wieder zu kalt wurde. Wie auch immer: diese Badesessions habe ich dringend nötig, anders ausgedrückt: meine Beine werden es mir danken! Alle anderen Möglichkeiten, die Muskel zu wärmen haben leider versagt. Ich gehe jeden Abend mit zwei Wärmflaschen ins Bett, trage tagsüber im Büro inzwischen Radlerhosen (wohlgemerkt: ich habe schon noch eine Jeans drüber) und hantiere aktiv mit ABC-Salbe und Voltaren. Wobei ich mit ABC-Salbe jetzt aufhören werde; das Zeug hat mir heute die asozialste Nacht meines Lebens beschert.
Ja, notwendig ist das Muskelwärmen nach wie vor, da ich diese komische Sache in meinem linken Oberschenkel nach wie vor habe. Es fühlt sich aber nicht an, wie ein Zerrung, sondern eher so als sei das Oberschenkelgelenk ausgekugelt – in einer leichten Form. Also das klingt jetzt dramatischer als es ist. Aber Ihr kennt sicher dass Gefühl (z.B. aus den Armen), dass irgendwas nicht stimmt. Also dass man den Eindruck hat, es müsste irgendwie mal kurz „knack“ machen und dann ist das Gelenk wieder da wo es hinsoll. So fühlt sich das an!
Diese komische Muskel- oder Gelenkscheisse hat mich dann aber nicht davon abgehalten, heute laufen zu gehen; ich wollte es zumindest mal probieren. Nach etwa einem Kilometer waren dann diese anfänglichen (leichten) Schmerzen auch weg und ich konnte ganz „normal“ laufen; leider kann ich aber auch schon sagen: mittlerweile ist das komische „ausgekugelte Gelenk“ leider wieder am Start. Ach ja, und weil das letzte mal schon wieder so lang her ist: eine Blase habe ich mir ausnahmweise auch mal wieder gelaufen. Ist aber nicht so überraschen, hab ja erst nächste Woche meine Einlagen-Anpassung!
Vorgenommen hatte ich mir heute einen GA2-Lauf - also einen „lockeren Dauerlauf“ - über 15 Kilometer. Da ich aber eh unterwegs nicht steuern kann, ob mein Lauf nun „langsam“ oder „locker“ ist, entschied ich mich, ihn zügig durchzuführen. Mein kleiner Traum dabei war, die 15 Kilometer mit einer Kilometerzeit von 6 Minuten zu absolvieren. Dazu sei zu sagen, dass ich das bis heute noch nichtmal 10 Kilometer in einer Stunde gelaufen bin; dies also sehr herausfordernd für mich war!
Erstmals legte ich heute auch meinen Laufgürtel (mit 3 Flasks) an und nahm ein Päckchen „Power Gel“ als Wegzehrung (schwäbisch „Väschber“) mit. Zwar war es die ersten 2-3 Kilometer etwas ungewohnt mit dem Gürtel zu laufen, aber danach gewöhnte ich mich daran und später war ich einfach nur froh, dass ich ihn dabeihatte.
Wieder mal vergessen hatte ich mein Hundespray, war aber nicht so schlimm denn Jermaine war offensichtlich drinnen und/oder er hatte heute schon einen Läufer gerissen. Diesmal hatte ich sogar die Kamera dabei, aber irgendwas stimmt damit nicht. Hatte sich ja schon in Cadzand angedeutet - irgendwie spinnt der Akku. Echt saubehindert! Naja, statt wieder Stress mit Jermaine anzufangen, gab es heute mal Konfrontationen mit einem anderen Tier; das ist kein Witz. Circa 500 Meter nach dem Hunde-Bauernhof kam mir ein Bauer mit Kuh an der Leine entgegen, neben ihm lief ein Stallbursche oder was auch immer. Da der eine links, der andere rechts lief, entschied ich zwischen den beiden durchzulaufen. Erst circa zwei Meter vor den dreien bemerkte ich eine riesige Pfütze in der Mitte und machte einen ruckartigen Schritt nach rechts; dummerweise in Richtung Kuh. Zwar war zwischen Kuh und mir immer noch locker 1-2 Meter Platz, aber das Vieh erschrak komplett und beschloss ein bisschen durchzudrehen. Das Ding wäre fast komplett abgegangen und der Bauer hatte reichlich Probleme, das Amok laufende Vieh wieder zu beruhigen. Für einen kleinen Moment sah es sogar so aus als würde sich die Kuh losreissen. Aber nachdem der Bauer kurz mal durchgeschüttelt wurde, hatte er wieder die Kontrolle übernommen. Das Fluchen und seine Beschimpfungen in meine Richtung hörte ich (der ich mit Blick in Richtung des Geschehens) meinen Lauf nicht unterbrochen hatte noch locker 200 Meter später. Ich entschuldigte mich zwar lautstark, sehe aber eigentlich nicht unbedingt meine Schuld. Ganz im Ernst: ich hätte nie gedacht, dass ein 500 Kilo-Monster so schreckhaft ist, wenn ich mal ruckartig nen Meter näher komme. Anyway, ging ja alles gut und auf dem Heimweg war ich nicht ganz unglücklich darüber, dass der Kollege und ich uns auf meinem Rückweg nicht nochmal trafen!
Kurz mal was anderes: WAS IST DANN DENN für eine übel inszenierte Abschiedsfeier vom Oliver? Habt Ihr das gesehen? Wie in die Katakomben geht und einfach durch die Flure der Arroganz-Arena läuft ohne irgendwen zu treffen. Um dann in der Kabine erstmal was zu trinken und zwei Minuten stumm dazustehen und gefilmt zu werden? Naja egal, zurück zu meinem Lauf:
Ich merkte zwar, dass meine Kilometerzeiten immer etwas weiter abnahmen, versuchte aber gegen die Uhr anzukämpfen. Und bei Kilometer 10 zog ich dann meinen Joker: das Päckchen „Power Gel“. Dieses Zeug sollte man bei längeren Läufen alle 30-45 Minuten nehmen und wenige Sekunden später mit 400ml Wasser nachspülen. Letzteres liess ich mir nicht zweimal sagen, denn die Konsistenz dieses Gels ist wirklich hochgradig WIDERLICH. Das fühlt sich im Mund an wie Zahnpaste, die mit einerschimmeligen Pelzschicht überzogen. Also das Zeug im Mund zu haben ist so was von ekelhaft, dass man es automatisch runterschluckt. Die Hälfte davon bleibt aber im Hals kleben, was auch die 400ml zum runterkriegen erklärt. Geschmacklich war das Zeug zwar absolut nicht definierbar, aber es hat nicht so schlecht geschmeckt. Eben habe ich auf der Packung nachgelesen: es war Zitrone!
Zu meiner grossen Verwunderung fiel es mir auch nicht schwer, das Zeug bei mir zu behalten. Mein Magen nahm es in jedem Fall deutlich besser an als die „Power Bar“-Riegel. Das Gel sollte also eine geeignete Option für meine langen Läufe darstellen! Ich redete mir sogar ein, dass ich kurz nach Einnahme des Gels wieder mehr Kraft hatte; allerdings war das vermutlich eher ein Placebo-Effekt; keine Ahnung...
In meinem Kampf gegen die Uhr hatte ich fast die ganze Zeit eine Minute Vorsprung. Allerdings kam das Ticken immer näher und genau bei Kilometer 13 war es dann soweit und die Uhr und ich waren gleichauf. Da es bergauf ging, konnte ich leider nichts mehr entgegensetzen. Ich musste die verf**** Zeit einfach ziehen lassen. Als es dann 1,2 Kilometer vor meiner Wohnung wieder eben wurde, schlug ich zurück. Und auf diesen letzen Metern schaffte ich dank einem Kraftakt (Endspurt kann man das aber DEFINITIV NICHT nennen), die rund 15 Sekunden aufzuholen und kam tatsächlich vor der Uhr an meiner Wohnung an. Die Uhr zeigte 1:29 Stunden. Sekunden werden nicht angezeigt, aber es dürften schon so 45-50 gewesen sein. Anyway, ich habe es geschafft und meinen bisher besten Lauf abgeliefert. Wobei „bester“ natürlich relativ ist; denn meiner Zeit stand ein durchschnittlicher Puls von 175 gegenüber also über 85% von meinem HFmax. Mein höchster Puls heute belief sich auf 184 was eigentlich noch ein ganz akzeptabler Wert ist; aber wohlgemerkt: auch RELATIV!
Leider muss ich sagen, dass das heute meine absolute Leistungsgrenze war. Schneller kann ich nicht – also zumindest nicht 15 Kilometer. Ab jetzt hilft vermutlich nurnoch Beine rasieren oder so. Was den positiven Nebeneffekt hätte, dass ich auf einen Schlag sogar noch 2 Kilo abnehme (Notiz im Geiste!). Ansonsten ruht meine Hoffnung auf dem Training. Das muss aber schon richtig anschlagen, damit ich das Tempo 42,195 Kilometer laufen kann. Im Moment sehe ich das aber nicht...
Nun sitze ich hier im Wohnzimmer, trinke Wasser mit Magnesium und „Gelenk-5in1-Brause“. Das Magnesium ist mit Geschmackssorte Zitrone noch einigermassen annehmbar. Das Gelenk-Zeug (was wahrscheinlich nur für 87jährige nach der Hüftoperation gedacht ist) ist da deutlich kreativer: Rhabarber-Vanille. Das ist nicht nur von der Grundidee her schon total widerlich, sondern es schmeckt auch genauso wie man sich das vorstellt.
Nun freue ich mich aufs Bett und auf einen trainingsfreien Tag morgen. Dennoch werde ich mich morgen mal melden um meine Planungen für die langen Läufe vorzustellen. Und vor allem die Frage zu diskutieren, wo ich diese langen Läufe absolvieren sollte. Da bin ich noch immer nicht so ganz sicher, werde die Frage aber bis spätestens nächste Woche entschieden haben müssen!
Ach ja, solange noch der 2. September ist, kann ich noch 4 Zeilen aufbringen um dem Kollegen aus Kessnich herzlich zum Geburtstag zu gratulieren. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute, mein Bester! Und morgen erkläre ich dir vielleicht mal, wie man mit seinem Mobiltelefon eingehende Anrufe annimmt!
Montag, 1. September 2008
Greifenseelauf
Wie man der Überschrift schon entnehmen kann: gelaufen bin ich heute nicht. Das liegt daran, dass ich aufgrund Monatsabschluss heute bis kurz vor 7 im Büro war und es hier dann schon stockdunkel war. Allerdings kam mir das auch entgegen, da ich mal wieder muskuläre Beschwerden habe. Diesmal geht es allerdings nicht in Richtung Verhärtung, sondern es fühlt sich an wie eine leichte Zerrung. Zur Entwarnung kann ich allerdings sagen: das hatte ich bereits bei meinen Intervallen am Samstag und die habe ich ja auch überlebt. Dennoch: ich operiere (wie schon die letzten Tage) mit Voltaren, ABC-Salber, Wärmflaschen und heissen Bädern und vielleicht ist es ja dann bis morgen ganz weg und ich kann meine 15 Kilometer normal absolvieren. Bis es soweit ist, kann ich aber nochmal auf meine Wettkampfplanung eingehen:
Denn nach dem Willi-Nickel-Stadtlauf steht nun in knapp 3 Wochen also “Road to Frankfurt – Part II” auf dem Plan. Am 20. September 2008 nehme ich am Greifenseelauf – einem Halbmarathon in der Nähe von Zürich – teil.
Der Halbmarathon 5 Wochen vor dem eigentlichen Wettkampf ist ein wichtiger Milestone – für die Vorbereitung praktisch unerlässlich. Zum einen lernt man dabei einen Lauf unter Wettkampfbedingungen, erlebt also den Druck und den Stress, bzw. das Lampenfieber. Und zum anderen lässt die Halbmarathon-Zeit eine ziemlich exakte Aussage über die spätere Marathon-Zeit aus. Die Faustregel lautet hier, die Halbmarathonzeit mit dem Faktor 2,1 zu multiplizieren.
Rückwärts gerechnet sollte ich somit übernächsten Samstag nicht mehr als 2:08 Stunden für die Geschichte brauchen! Bei allem Zweckpessimusmuss auf der einen Seite, und jedem noch so grossen Glauben an meine Fähikeiten auf der andere Seite: DAS WERDE ICH LEIDER UNMÖGLICH SCHAFFEN! Ich schaffe ja gerade mal 10 Kilometer in einer Stunde. Wie soll ich da bitte über 21 Kilometer in 2:08 Stunden schaffen?
Naja, ich verlass mich darauf, dass das Training in den letzten zwei Wochen Wunder wirkt und ich den Greifenseelauf dann einigermassen akzeptabel hinter mich bringe. Entgegen erster Ankündigungen wird mein Chef (Gott sei Dank) nicht teilnehmen – das wäre wirklich eine ganz üble Demütigung geworden. Allerdings wird mit Thomas, aus Basel mit dem ich auch zu den Basel-Spielen gegangen bin, ein anderer Kollege starten. Dummerweise ist auch der auf einem völlig anderen Leistungsniveau sodass es definitiv ein übler Tag werden wird. Die einzige Motivation, das Ding in 2:08 Stunden zu laufen kommt ausnahmsweise mal vom Deutschen Fussballbund. Denn an jenem Samstag spielt die Eintracht bei den königs(pilsener)blauen, arbeitslosen Bergarbeitern in Gelsenkirchen. Ich würde zwar viel lieber Gegenstände auf NADW schmeissen, aber das geht dieses Jahr dann halt mal nicht. Gibt schliesslich Sachen, die wichtiger sind.
Der Lauf beginnt um 12.30 Uhr, ich brauche wenns wie erhofft läuft, also bis 14.40 Uhr. Und dann werde ich aber mal so was von direkt in mein Auto springen und wie ein Bekloppter Heimfahren. Von Uster (wo das Ziel ist) bis braucht man mit dem Auto etwa 55 Minuten. Wenn es perfekt läuft, könnte ich dann kurz nach dem Anpfiff daheim sein. Ja, eine bessere Motivation kann es eigentlich nicht geben. Selbst Geld würde mich wahrscheinlich nicht schneller laufen lassen!
Korrektur: VON WEGEN!!! Lese eben nochmal auf der Homepage nach. Die Kinderläufe beginnen um 12.30 Uhr, aber nicht der Halbmarathon. Die Halbmarathons beginnen um 14.45 Uhr – und da wird Blockweise alle 8 Minuten gestartet. Ich weiss natürlich noch nicht, in welchen Block ich komme, aber da ich als angepeilte Zielzeit 2:00 Stunden angegeben habe, wird es sicherlich ziemlich weit hinten sein. Etwa 6000 Meldungen hat es bis jetzt; ich hoffe mal es werden nicht zu viele Blöcke! Aber so oder so: ich werde sicherlich nicht vor 18 Uhr im Ziel sein und man bekommt sein Zeitmess-Chip-Pfandgeld auch erst nach der „gemeinsamen Zielversorgung“ zurück. Geil, muss ich erst mit 5'000 Eidgenossen Nudeln essen bevor ich gehen darf? Pf, was für ne Verarsche... Ach ja, und dann muss man noch auf den Bus warten, der einem zum Parkplatz bringt. Das wird wahrscheinlich Mitternacht bis man da wegkommt.
Naja, brauch also dann am Samstag auf jeden Fall die Ergebnisse aufs Handy. Komme darauf aber nochmal zurück. Ach ja: habe noch 4 Sitzplatzkarten, Gästeblock, Veltins-Arena für den 20. September 2008 abzugeben. Interessenten einfach melden!
So, morgen nächster Lauf. 15 Kilometer dann, ich hoffe mal der linke Oberschenkel macht mit. Werde voraussichtlich etwas früher im Büro Schluss machen, heute wurde es nämlich schon um 18.30 Uhr ziemlich dunkel hier!