Donnerstag, 26. März 2009

Der Weg zum Erfolg - 13 Trainingstipps!!!

Hier passiert mal wieder nicht besonders viel. Nachdem der Winter sich eigentlich schon verpisst hatte, beschloss er am Dienstag nochmal vorbeizuschauen! Seitdem kann man sich hier bei Temperaturen um den Nullpunkt und reichlich Niederschlägen (je nach Temperatur Regen oder Schnee) erfreuen! Ich hab kein Problem damit, ein Pienser zu sein; und bei dem Wetter gehe ich sicherlich nicht laufen! Zumal ich derzeit im Begriff dazu bin, krank zu werden! Das muss ich ja nicht noch zusätzlich unterstützen...

Bleibt die Frage offen, warum ich mich heute schon wieder melde! Ganz einfach: da ich im Tippen ein ganz großer bin, dachte ich mir "Mensch Junge, bevor das am 13. Juni ein Spaziergang wird, hilfst du deinen Versager-Freunden mal ein bißchen!"

Denn jetzt wo ich mich wieder hochkonzentriert im Training befinde (wenn auch NICHT im Moment), ist der Ausgang des Willi-Nickel-Stadtlaufes eigentlich schon so gut wie entschieden. Okay, für Euch geht es noch um einen sicherlich spannenden Kampf um Platz zwei, aber mir ist im Grunde relativ egal, wer von Euch der erste Verlierer wird!

Damit ich Euch nicht 3-4 Mal, sondern allenfalls 1-2 Mal überrunde, will ich Euch hier und heute ein bisschen in Eurem Training unterstützen. Schließlich bin ich Leistungssportler mit jeder Menge Erfahrung im Lauftraining. Deshalb verrate ich Euch heute die Tricks und Kniffe, die Ihr bei Eurem Training unbedingt beachten solltet, wenn der 13. Juni 2009 für Euch nicht vollends demütigend ablaufen soll.

Für ein erfolgreiches Training muss auf eine Vielzahl von Dingen geachtet werden. Nur die disziplinierte Kombination der folgenden 13 Punkte wird zum echten Trainingserfolg führen:

1.) Muttersöhnchen haben im Leistungssport keine Chance. Du mußt dir endlich Respekt verschaffen. Also hör auf rumzuheulen und benimm dich endlich wie ein... äh... Mädchen:
2.) Alkohol kann jeden Trainingserfolg zunichte machen. Ein Verzicht auf Alkohol ist daher unumgänglich, andernfalls drohst du alles kaputt zu machen, was du dir durch langes Training aufgebaut hast:
3.) Egal wie du auf andere wirkst: in erster Linie geht es darum, dass du mit deinem Verhalten leben kannst. Auch Adrian Monk mag seltsam sein, aber vor allem ist er genial. So abnormal und skurril dein Verhalten auch scheint – LASSE REDEN. Versuche nicht dich zu ändern, sondern das Beste aus deinen Ticks zu machen:

4.) Konzentriere dich auf DEIN Training. Ob deine Leistung reicht oder nicht hängt allein von dir selbst ab. Versuche nicht einfach nur besser zu sein, als die Konkurrenz. Hole das Maximum aus dir raus, dann ist das Rüberschauen zu deinen keuchenden Wettbewerbern überhauptnicht nötig:
5.) Die medizinische Versorgung ist extrem wichtig. Egal ob du eine Fussknochenwurzelköpfchenentzündung hast, oder nur einen harmlosen Knorpelschaden oder Kreuzbandriss. Achte auf die Auswahl deiner Ärzte; ihre Qualität kann über Sieg oder Niederlage entscheiden!
6.) Aberglaube ist schön und gut, aber er wird dich in deinem Vorhaben nicht weiterbringen. Also verabschiede dich von der schwachsinnigen Idee, dass dir einzelne Sachen oder Personen Glück oder Pech bringen:
7.) Niemals und unter keinen Umständen sollte man sich von Hunden aus der Ruhe bringen oder gar einschüchtern lassen. Egal ob Bello, Waldi oder Jermaine; immer souverän bleiben; Hunde spüren so etwas:
8.) Die richtige Taktik ist das A und O. Es ist völlig egal, was die Leute zu deiner Strategie sagen. So sinnlos sie auch erscheinen mag, wenn du von ihr überzeugt bist, dann befolge sie konsequent. Du allein weißt, was am besten für dich ist:
9.) Lerne Verantwortung zu übernehmen. Für dich, dein Training und die Tatsache, dass dein ständiger Erfolg dich bald zu einem sehr einsamen Menschen machen könnte. Geh nicht davon aus, dass du viel Unterstützung von den Neidern um dich rum erhältst. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied:
10.) Lerne endlich, ehrlich mit deinen Schwächen umzugehen. Hör auf, die Schuld auf andere, Unbeteiligte zu schieben. Nur deine Leistung entscheidet über Erfolg oder Versagen:
Ach „Ehre“, und dabei wolltest du doch aus Protest eigentlich garnix sagen...

11.) Leistungssportler stehen unter besonderem, öffentlichen Druck. Wer diesem nicht standhält, dem droht der totale geistige Kollaps. Also immer star(c)k bleiben und nicht verrückt machen lassen:

12.) In dieser kranken Welt da draußen laufen unzählige, völlig durchgedrehte Leute herum. Das sollte dir bewusst sein. Also leg dich nie, NIE, NIEMALS mit den falschen Leuten an! Diese Regel gilt übrigens nicht nur fürs WNSL-Training, sondern für alle Bereiche des Lebens:
13.) Von nix kommt nix. Um einen Trainingsfortschritt zu erreichen, muss man in erster Linie mal trainieren. Also raff dich auf, „escape the sofa“ um nicht zu sagen: LAUF, DU PIENSER!!!
Ich wünsche Euch viel Erfolg (bzw. sagen wir lieber: Spaß) bei Eurer Vorbereitung auf den 10. Pfungstädter Willi-Nickel-Stadtlauf!!! 13. Juni 2009 – noch 79 Tage!!!

Montag, 23. März 2009

0,5 x WNSL - 4,2 Kilometer Vol. 1

Seit meinem letzten Post ist eigentlich nicht spektakulär viel passiert. Am Wochenende war ich natürlich mal wieder in der Heimat. Am Freitag bin ich die A5 diesmal ein bisschen weiter hoch gefahren als sonst; ich war mit Andrea im Darmstädter Staatstheater. Christoph Maria Herbst hat aus „Millionär“ gelesen! Extrem lustig!!! Der Spaßfaktor wurde dann am Samstag nurnoch von Dieter Nuhr getoppt, dessen Show in St. Leon-Rot ich gemeinsam mit Conny und Markus beiwohnte! Das Wochenende hat auf jeden Fall mal für einigen Muskelkater gesorgt; allerdings im Zwerchfell. Naja, also wenn das Zwerchfell Muskeln hätte..

Auch sonst war der Samstag verhältnismäßig versöhnlich. Die Eintracht hat einen Punkt in Düsseldorf erspielt, was ich so niemals erwartet hätte. Wenn ich aber höre, welche Schikanen sich die NRW-Bullen mal wieder für friedliche Frankfurter Fußballfans ausgedacht hatten, bin ich gar nicht so traurig darüber, dass ich nicht hinkonnte! ALL COPS ARE BASTARDS!!! A propos Bullen: der Markus hat sich beim Derby in Köln bei den grünen Schlägern wohl einiges abgeguckt und seine neu erlernten Fähigkeiten dann direkt mal in die Tat umgesetzt. Das Spiel zwischen der TSV Trebur und der SKG Bickenbach wurde in der 93. Minute beim Stand von 2:2 aufgrund von Massentumulten abgebrochen. Kurz zu den Fakten: ein Treburer Zuschauer ist aufs Spielfeld gerannt um einem Bickenbacher Spielen einen Faustschlag zu versetzen. Daraufhin stürmten immer mehr Leute den Platz und es kam zu Tumulten und Schlägerein, was den Schiedsrichter dazu bewog, das Spiel abzubrechen! Ziemlich lustig ist unter dem Gesichtspunkt, wie es eine (Trebur-nahe) Zeitung gesehen hat:"Der Schlichtungsversuch von Spielausschussmitglied Reiner Roth wurde weder von Bickenbachern noch vom Schiedsrichter als solcher gesehen". Wie geil ist das denn? Ja ne, ist schon komisch, dass der Faustschlag des Treburers nicht als Schlichtungsversuch gesehen wurde! Oh Mann, was für Bauern...

Aber egal! Zurück zum Thema Muskelkater. Der hat sich nämlich aus meinen Beinen verabschiedet. Damit hat sich mir gestern nach Ankunft in der Schweiz die Möglichkeit ergeben, schon wieder laufen zu gehen! Die Chance habe ich natürlich vertan und bin so gestern erstmals einen halben WNSL gelaufen. Als ich am Dienstag meine Routen ausgemessen habe, habe ich natürlich auch eine 4,2 Kilometer-Strecke ausgemessen. Diese war gestern dann erstmals fällig. Als kleine Herausforderung gab ich mir selbst die Aufgabe, die zweite Hälfte der Gesamtstrecke schneller zu laufen als die erste. Das ist für mich nicht nur sowieso schon schwer, sondern vor allem deswegen eine Herausforderung, da es auf dem ersten Teil bergab und auf dem zweiten Teil bergauf geht. Eine zusätzliche Schwierigkeit stellte ich dann am Wendepunkt fest; auf dem Hinweg hatte ich Rückenwind; auf dem Rückweg also Gegenwind! Umso überraschender war, dass ich die zweiten 50% nicht nur genauso schnell war, sondern sogar 14 Sekunden schneller. Hinweg: 14:22 Minuten, Rückweg: 14:06 Minuten; Total: 28.28 Minuten. Dafür musste ich auf dem Heimweg allerdings auch ziemlich fies kämpfen. Meine Puls hatte vor dem Wendepunkt einen Schnitt von 159, auf dem Rückweg dann einen von 179. Mein höchster Puls war sogar 184. Ist alles kein Thema, aber gut war auch diese Leistung sicherlich nicht! Wenn ich die Zeit so noch mal laufen könnte wäre ich immer noch bei einer Gesamt-WNSL-Zeit von 56:56 Minuten! Also rund 17 Minuten (!) langsamer als ich gerne wäre, und 13 Minuten langsamer als bei meinem letztjährigen Lauf! Irgendwas stimmt noch nicht so ganz hab ich das Gefühl...

Aber es gibt auch eine positive Nachricht. Heute habe ich keinen Muskelkater – NICHT IM GERINGSTEN. Ich spüre kein bisschen, dass ich gestern Sport gemacht habe. Diesen Zustand werde ich natürlich nutzen und mir jetzt versuchen, einen vernünftigen Rhythmus anzutrainieren! Heute habe ich zwar nichts gemacht, aber heute war auch Waschtag; da habe ich keine Zeit für rumgerenne! Morgen plane ich dann aber wieder einen Lauf, ob ich den über 4,8 Kilometer, 8,4 Kilometer oder über 10 Kilometer mache, weiss ich noch nicht genau. Ich werde das spontan entscheiden! Auf diese drei Distanzen werde ich mich aber in den nächsten 2,5 Monaten beschränken. Ich bin mal sehr gespannt, wie sich das entwickelt...

Lauf 1:
Zeit: 28:28 Minuten
Avr. HF: 169 / min
Geschw.: 8,91 km/h

Vergleich zum erstem Lauf:
Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
Geschw.: - / -

Vergleich zum letztem Lauf:

Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
Geschw.: - / -

Donnerstag, 19. März 2009

Streckenausmessung

Sehr geehrte(r) Fahrzeughalter(in),

die im Auftrag der HSG Facility Management ABG, Wallisellen, durchgeführte Parkplatzkontrolle hat ergeben, dass Sie gegen das geltende und signalisierte Parkreglement verstossen haben. Der schriftlichen Aufforderung (am Fahrzeug angebrachter Steckzettel), die Parkgebühr-Nachforderung innert der Bedenkfrist einzuzahlen, wurde keine Folge geleistet:

Übertretung: D202 (die Parkkarte nicht aufgelegt)
Ort: ABB Schweiz AG Turgi, Nr. 43 Parkplatz B II
Zeit: 28.01.2009, 10:27
Fahrzeug: Personenwagen, AG371160, VW, GRU

Obwohl die Bedenkfrist abgelaufen ist, bieten wir Ihnen die Gelegenheit, die Bezahlung der Parkgebühr-Nachforderung von Fr. 60,00 innerhalb der nächsten 10 Tage mit beigelegtem Einzahlungsschein nachzuholen.

Freundliche Grüße

Securitas AG
Parking Management
_______________________________

Mannmannmann, wie mich diese Firma derzeit abfuckt! Würde gerne mal wissen, welche andere paranoide Firma auf dieser Welt, ihre Mitarbeiter wie Kriminelle behandelt; von Siemans der Deutschen Bahn und der Telekom mal abgesehen :-) Zumindest eine Änderung meines Zeitplans habe ich heute Abend beschlossen. Ich fange ab sofort damit an, meine Bewerbungsunterlagen vorzubereiten. Und dann geht es so schnell los wie möglich!!! Aber vorher freue ich mich noch auf ein paar lustige Diskussionen mit der Firma Securitas und dem Facility-Verantwortlichen der ABB in Turgi. Meine soeben abgeschickte Email an Securitas hätte ich jetzt – im Nachhinein und vor allem nach einem Becks betrachtet – zwar nicht nochmal so geschrieben, aber man muss ja auch mal deutliche Worte finden dürfen! Ich merke, wie ich momentan in einer ziemlich guten Verfassung für derartige Diskussionen bin: ziemlich gereizt und eher verhalten kompromissbereit! Hach, was wird das noch interessant! Und dabei kann das Thema Auto(fahren) doch so lustig sein (vor allem ab Minute 0:45 wenn die Zeit mitläuft):

Aber jetzt habe ich mich für heute Abend schon genug mit dem Thema Auto rumgeärgert, also lassen wir es gut sein! Schliesslich gibt es noch jede Menge andere unerfreuliche Themen, auf die ich eingehen kann! So zum Beispiel darauf, dass ich mir gestern mal mein Fahrrad geschnappt und meine (in letzter Zeit gelaufenen) Runden ausgemessen habe! Erfreulich war, dass ich beide Runden kürzer geschätzt habe, als sie letztendlich waren! Trotzdem ist es kein Grund zur Freude! Denn die Runde ist nun auch nicht so viel länger, dass sie meine schlechte Zeit in irgendeiner Weise rechtfertigen würde!

Anyway, meine vorgestern gelaufene Runde war nicht 4,2 Kilometer lang, sondern 4,8 Kilometer. Und die kleine Runde, die ich vorher schon zweimal gelaufen bin, ist nicht 2 Kilometer, sondern 2,4 Kilometer lang! Wie gesagt: immerhin etwas, aber nach wie vor weiterhin jenseits von Gut und Böse! Meine Zielzeit für den WNSL 2009 sind weniger als 42:00 Minuten! Das wäre (wenn ich richtig rechne) eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 km/h. Und bei meinem vorgestrigen Lauf hatte ich (wenn ich mich abermals nicht verrechne) im Schnitt eine Geschwindigkeit von 8,40 km/h. Ähhhh… GEHT’S NOCH??? Wie soll denn das bitte klappen? Naja, wie vorgestern schon gesagt: ich habe ja noch ein bißchen Zeit! Ich sollte nur aufpassen, dass das für die nächsten 2,5 Monate nicht zu meinem Standardspruch wird!

Zu erwähnen wäre, dass ich - aufgrund meines Laufes – schon seit gestern unter fiesestem Muskelkater leide. Allerdings sehe ich das ausnahmsweise mal nicht negativ; im Gegenteil. Ist zwar etwas peinlich, nach 4,8 Kilometern so einen Muskelkater zu haben. Aber andererseits zeigt das ja nur, dass ich einfach nur auf dem Nullpunkt jeder menschlichen Fitness bin. Und damit wären dann Dreckszeit und Dreckstempo schon erklärt! Es ist noch einiges an Luft nach oben; und das werde ich VOLLUMFÄNGLICH rausholen!!!

Gestern hatte ich mit Radfahren ja auch schon eine RECOMP-Einheit – seitdem tut mir zudem noch mein… äh… Sitzfleisch weh! Ich bin schon eine wirklich jämmerliche Pfeife – ich weiß!!! Den restlichen Abend verbringe ich übrigens mit Aufräumen (das ist nach wie vor dringend notwendig) und packen! Morgen geht es wieder nach Deutschland. Abends bin ich im Staatstheater in Darmstadt (Christoph-Maria Herbst liesst aus „Millionär“ – WAS FÜR EIN FEST!!!) und Samstags Abends fahre ich mit Conny und Markus nach St. Leon-Rot zu Dieter Nuhr. Klingt also nach einem reichlich lustigen Wochenende; wenn da zwischendurch nicht noch der Eintracht-Kick in Düsseldorf wäre; das wird sicher nicht besonders lustig! Egal, ich erlebs ja nur vorm Fernseher!

So, 20:10 Uhr – ich muss Schluß machen: gleich fängt „Alarm für Cobra 11 an“. Werde mir nebst meinem Aufräumprogramm den Hamburger Auftritt in Istanbul angucken. Und ganz nebenher natürlich meine Muskelbeschwerden behandeln: „Spürstes in de Knoche reiße, trink en Ebbelwoi; en heiße!“. Äppler hab ich zwar nicht, aber immerhin Becks. In dem Sinne: Prost!!!

Mittwoch, 18. März 2009

Langstreckenlauf

Die letzten Tage sind schnell zusammengefasst. Eigentlich habe ich fast nur geschlafen. Zwischenzeitlich war ich regelmäßig arbeiten und am Wochenende bin ich mal wieder die A5 hoch und wieder runter gefahren. Besonders ins Herz geschlossen habe ich an diesem Wochenende mal wieder die deutsche Polizei. Angefangen hat es am Samstag, als ich Zeuge wurde, wie diverse Bullen (wortwörtlich) Schmiere standen, um einem Penner dabei zu helfen, den Tobi um ein paar Flaschen Kölsch zu erleichtern. Freunde, so was läuft unter Beihilfe! Dass die grün-weiße Punching-Crew rund um den Kick zwischen Köln und Gladbach nebenher noch jede Menge Schlägereien anzettelte, will ich hier erst gar nicht zum Thema machen! „Und wir schmeissen Stein um Stein…“. Getoppt wurde deren Job eigentlich nur (einmal mehr) von der Riege der deutschen Journalisten; wenn man Mitarbeiter des Express als solche bezeichnen will:Der schwarze Gästeblock sorgte für Angst und Schrecken im Stadion? Ach ja,… richtig… ich hätte fast geheult; 90 Minuten lang! Und es hat auch das ganze Stadion die ganze Zeit ganz aufgeschreckt rübergeguckt, in der ständigen Erwartung dass die Kartoffel-Bauern vom Niederrhein plötzlich losschlagen! Die Überschrift ist ebenfalls einfach nur „Express“ at it’s best! Die sollen mal nach Gaza oder Israel gehen und fragen, was man unter einem Raketenangriff versteht… Naja, ich werde es wohl nicht ändern können!

Neben den Rennereien in Köln haben die Cops aber etwas noch viel schlimmeres gemacht; nämlich in einer Baustelle auf der A5 ein Photo von mir geschossen! FUCK!!! Wobei man halt auch mal sagen muss, dass es eine Frechheit ist, wenn in einer Baustelle geblitzt wird, bei der KEINE Fahrbahnverengung vorlag und das ganze dann auch noch an einem Sonntag, an dem ja nun mal keine Bauarbeiten stattfinden! WICHSER!!! Aber kann man jetzt nix machen, und es dürften höchstens 90 statt der erlaubten 80 gewesen sein. Kann also nicht so teuer werden. Ganz davon abgesehen, dass ich als Nicht-EU-Bürger sicherlich juristische Immunität besitze, kläre das später mal mit meinem Anwalt!

Aber eigentlich ist das Gemecker über die Exekutive nicht der Grund weswegen ich mich melde. Vielmehr habe ich heute das (nach gestern schon wieder) fantastische Wetter genutzt um mein Lauftraining nun endgültig einzuläuten. Gegen 17 Uhr machte ich in Turgi Feierabend und begab mich gegen 17.30 Uhr bei bestem Laufwetter auf die Strasse. Für heute hatte ich geplant, mal wieder unter die Langstreckenläufer zu gehen. Ich lief gut 4 Kilometer, was zwar auf den ersten Blick nicht viel klingen mag, aber das sind sage und schreibe rund 50% der Wettkampfdistanz! 50%!!! Das habe ich während meines Marathontrainings kein einziges Mal geschafft! Allein daran kann man ablesen, dass ich heute deutlich besser in Form bin als ich es während des Marathontrainings je war.

Auffällig war zunächst dass auch die Bauern (ob des guten Wetters) keine Sekunde damit verloren haben, sämtliche Felder zu düngen. Der Gestank ist wirklich eine Zumutung. Aber egal, ich habe mir vorgenommen, nicht mehr so viel rumzupiensen; VORERST!

Zum Lauf an sich gibt es nicht so wirklich viel zu sagen. War zwar cool mal wieder zu laufen, aber doch auch irgendwie relativ langweilig. Ich habe versucht so rund wie möglich zu laufen (mein Laufstil hat mir ja seinerzeit einiges an Kopfzerbrechen bereitet). Irgendwie klappt das aber nicht so gut wie ich mir das vorstelle. Bzw. das Problem ist, dass ich mit dieser Lauftechnik automatisch schneller werde und so schon nach etwa 5 Minuten total kaputt bin. Ich sehe absolut keine Möglichkeiten, diese Sache 8,4 Kilometer am Stück durchzuhalten. Aber okay, ich habe (bzw. wir alle haben) ja noch genug Zeit; 88 Tage um genau zu sein!

Wie lang die Strecke war, weiß ich nicht genau. Ich sage einfach mal, es waren 4,2 Kilometer (machen wir es einfach). Meine Zeit war mit 34:16 Minuten geradezu lachhaft, vor allem im Hinblick darauf, dass ich verhältnismäßig schnell unterwegs war! Mein Durchschnittspuls waren 163, mein maximaler Puls lag bei 175. Daran sieht man schon, dass ich nicht alles gegeben habe. Meine früheren 10 Kilometer-Läufe habe ich aber eigentlich immer mit einem Puls von unter 160 absolviert! Ich sag mal so, mein heutiger Zustand hätte schon noch gereicht, um (wenn man hinter sich den Jonas keuchend näher kommen hört) noch mal ein bisschen zuzulegen. Aber sicher nicht über die ganze Strecke und sicher nicht genug, um jetzt Minuten an Zeit rauszuholen. Wir reden da eher vom Sekundenbereich!

Um die Zeit einfach mal zu verdoppeln, würde ich den WNSL derzeit in über einer Stunde laufen. Das kann ja eigentlich gar nicht sein!!! Besonders schlimm ist aber: das Tempo kann ich UNMÖGLICH doppelt so lang gehen; die Zeit würde also leider fernab dieser 1:08 Stunden liegen! Also NOCH natürlich… Ich hab ja Gott sei Dank noch etwas Zeit!

Wobei derzeit eigentlich meine einzige Hoffnung ist, dass ich mich verschätzt habe und heute mehr als 4,2 Kilometer gelaufen bin. Das werde ich morgen auf einer kleinen Radtour ausmessen! Danach kann ich mein heutiges Ergebnis etwas besser einordnen!

P.S.: I love William Gallas!!! Arsenal - Hull 2:1 (0:1)!!!

Mittwoch, 11. März 2009

Bonn - SCHON wieder

Zunächst mal eine erfreuliche Nachricht, der Karneval hat Riniken wieder verlassen und dabei keine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Als ich am Montag nach Hause kam, wurden gerade die letzten Brocken der Festlichkeiten abgeräumt. Jetzt ist wieder alles wie immer: grau und trostlos! Ich kann es gar nicht abwarten, bis das bunte Treiben endlich wiederkommt. Ein ganzes, langes Jahr warten – wie soll ich das nur aushalten?

Während die Fasnacht („under Strom“) in Riniken getobt hat, weilte ich im schönen Deutschland. Donnerstags abends war ich mal wieder zu Gast im Bangert wo ich Conny besuchte. Kurz später kam dann auch Markus mit einem 2:0-Auswärtssieg (und 290 Minuten ohne Gegentor) im Gepäck nach Hause. Nach ein paar Runden WII und Vogeltanz (vor allem hier war Markus sehr inspiriert) war der Abend dann leider aber auch schon wieder beendet!

Am Freitag Vormittag stattete ich dann Baby Ben einen kurzen Besuch ab. Der Kleine hat schon wieder etliche neue Funktionen erworben; ich sag mal: noch 1-2 Monate, dann müsste er eigentlich auf dem Level von Tobi sein. A propos Tobi; zu dem ging es dann direkt von Ben aus weiter. Obwohl es (wie immer wenn ich an diesem Wochenende im Auto sass) regnete und auch obwohl ich den ganzen Bonner Volleulen von Minute zu Minute näher kam, konnte ich regelrecht merken, wie meine Vorfreude auf das Wochenende stieg. Eigentlich weiss ich aber auch nicht wieso...

Gegen 15 Uhr lief ich in Godesberg auf, wo wir uns reisefertig machten und dann vor der Fahrt in den Pott noch Anne und Joscha einen kleinen Besuch im Krankenhaus abstatteten. Besonders bemerkenswert ist, dass der Junge sein Einzel-Zimmer („vermutlich Victoria-versichert“) direkt neben dem „Medizinischen Lager“ gebucht hatte. Zu allem Überfluss hat er von seinem Zimmer sogar einen direkten Zugang zu eben jenem medizinischen Lager; über die Behauptung, die Tür(e) würde zum Bad führen, kann ich nur herzhaft lachen! Tschuldigung für die fiese Qualität, aber da war so ein komisches, diesiges Krankenhauslicht:Die Nähe zum medizinischen Lager (bei dem die Tür(e) im übrigen - ohne Witz - das ganze Wochenende offen stand) erklärt vermutlich auch, warum es dem Bub den Umständen entsprechend ziemlich gut ging. Eufemiano „MC“ Fuentes schaut - was man so hört - auch mehrmals täglich vorbei. Und im Verlauf des Gesprächs verplapperte sich Joscha sogar und sprach z.B. davon, als er „neulich auf dem Flur rumgerannt“ sei. Er trainiert also bereits wieder! Als das Telefon klingelte und vermutlich „Femi“ (wie Joscha ihn inzwischen nennen darf) dran war, verabschiedeten Tobi und ich uns und machten uns auf den Weg nach Gelsenkirchen!

Unterwegs sammelten wir noch Jonas und Elena auf, bevor wir uns in einen etwa 95 Kilometer langen, stockenden Verkehr in Richtung „HartzIV-Arena“ begaben! Wobei zu betonen sei, dass mich die Frau aus dem Navi ein GANZ, GAAAAANZ kleines bisschen aggressiv gemacht hat. Aber egal… In GE kamen wir dann Just-in-Time an, allerdings nur mit mittelmäßiger Laune, da es nunmehr seit 48 Stunden ununterbrochen regnete und der Schlamm-Spaziergang vom Parkplatz zum Stadion nur latent lustig war. Pünktlich zum Anpfiff erreichten wir die Turnhalle und standen im (bzw. hinter) dem Gästeblock. Das fußballerische Treiben auf dem Platz war dann eigentlich nur die konsequente Krönung einer völlig vermurksten Tour. Die Schalker gewannen 1:0 und dass das Tor des Tages ausgerechnet NADW erzielte, brauch ich sicher nicht weiter zu betonen. Auch sonst konnte man sich nicht an sonderlich viel erfreuen. Das Stadion ist nicht nur von seinem ganzen Aufbau totaler Dreck, sondern es entwickelt sich während Heimspielen der Königsblauen zu einem einzigen Kommerzpalast! GEGEN DEN MODERNEN FUSSBALL!!! Die Stimmung auf Kölner Seite pendelte permanent zwischen „solala“ und „solide“, die Stimmung der Heimkurve war nicht existent! Meine Güte würde ich mich schämen, wenn ich dem blauen Haufen da angehören würde!!! Egal, zumindest die Heimfahrt lief einigermaßen flüssig (auch wenn die Navi-Schlampe uns wohl komplett verarschen wollte), sodass wir gegen 0:30 Uhr in Bonn aufschlugen und den Abend (witterungsbedingt) für beendet erklärten!

Der Samstag begann dann mit einem juristischen Paukenschlag. Der DFB hatte Joschas Doping-Freunde aus dem Hause SAP freigesprochen! Ich kann es überhaupt nicht fassen: langsam aber sicher GIBT es dann wirklich nurnoch den bewaffneten Widerstand, um sich gegen gekaufte Gerichtsurteile und permanente Bevorteilung der Hoppenheimer zu wehren! Nachdem dieser Schock verdaut war, tourten wir dann erstmal ein bisschen durch Bad Godesberg: Kaffee trinken, Einkaufen, den Doping-Fall besuchen, WII zocken, Konferenz gucken und hier und da mal ein Bierchen trinken!

Nach der Konferenz machten wir uns dann auf den Weg nach Köln, wo KEIN Schnitzel essen und jede Menge Alkohol auf dem Plan standen. Danach machte der Tobi dann die Drohung wahr, mit der er mich schon seit Jahren schon von Bonn-Besuchen abbringen will: KULTUR!!! Nachdem wir den ein oder anderen Drink eingenommen hatten, beschlossen wir tatsächlich, noch zu später Stund ins Museum zu gehen! Ins MUSEUM!!! Daran sieht man mal, wie diese bekloppten Rheinländer so ticken!!! Vielleicht sollte ich meine berufliche und private Zukunft doch eher im Raum „Jena“ oder „Salzgitter“ suchen. War auf jeden Fall mal wieder ein lustiger Abend, und ich kann betonen, dass der Museums-Aufenthalt nicht so schlimm war, wie man es mir phasenweise anzusehen glaubte. Ich war schlichtweg nicht mehr bei 100% meiner Kräfte – schieben wir es mal darauf...

Weil aller schlechten Dinge 3 sind, besuchten wir dann am Sonntag Vormittag (merklich angeschallert!) ein weiteres Mal den Kollegen Duhme. Als der dann aber sein Mittagessen bekam (Fleisch mit Reis und 2 Ampullen) verabschiedetet ich mich von Joscha und Anne, sowie kurz später dann auch noch von Tobi, der einen Entnüchterungsspaziergang durch den Godesberger Wald machen wollte. Was WIRKLICH sein Plan war, war leider nicht aus ihm rauszukriegen...

Auf der Heimfahrt machte ich noch einen Zwischenhalt in Messel, wo die SKG Bickenbach sich ebenso ein 0:0 ermauerte, wie zwei Stunden später die glorreiche SGE in Bielefeld! Der Maggus ist somit seit sage und schreibe 380 Minuten ohne Gegentor! Wenn man mal bedenkt, dass er zuvor durchschnittlich alle 31 Minuten hinter sich greifen musste, dann ist das eine wahrlich respektable Leistung! Da sieht man aber halt auch, wie das WNSL-Training jetzt schon anschlägt!!!

Die letzten 72 Stunden habe ich dann eigentlich größtenteils geschlafen! Mindestens 36 Stunden davon auf jeden Fall, wenn nicht mehr. Montags auf meinem Heimweg stattete ich noch der „WNSL-2009-Crew, Sektion Mannheim“ einen Besuch ab, bevor ich gegen 16 Uhr in der Schweiz aufschlug und mich gleich wieder meinem besten Freund – dem Bett – widmete! Auch gestern Abend war das nicht besser, völlig übermüdet ging ich bereits um 19.15 Uhr ins Bett, wo ich dann auch umgehend einschlief. Somit verpasste ich sage und schreibe 19 Tore in 4 Champions-League-Spielen. Das sind einfach mal rund alle 5 Minuten ein Tor; oh Mann wäre das eine Konferenz gewesen!!! Ganz davon abgesehen, dass mir das gleiche passiert ist, als letzte Woche Leprakusen und Bayern im Pokal aufeinandergetroffen sind. Um Fabians Idee mal aufzugreifen, sollte ich diese Fähigkeit dringend zu Geld machen. Also Markus, wannimmer ich ein Spiel nicht gucke, weil es mir zu langweilig ist oder ich zu müde bin, gebe ich dir kurz bescheid; und du setzt dann unser komplettes Vermögen (und ggf. das von Conny auch noch) auf „over 2,5“, okay? Okay!

Von meiner sportlichen Karriere gibt es nicht viel zu berichten. Heute war ich mittags schwimmen, war aber das einzige Mal für diese Woche. In der Hoffnung, dass das Wetter demnächst mal etwas besser wird, werde ich mich dann alsbald sowieso nurnoch aufs Laufen konzentrieren! Langsam aber sicher freue ich mich da schon wieder richtig drauf. Mal sehen wie lang diese Freude anhält...

Am Freitag geht es wieder Heim, und Samstags dann unglaublicherweise SCHON WIEDER nach Köln. Maggus und ich werden uns den Derbysieg gegen Gladbach angucken; dummerweise verpasse ich dadurch unser Derby gegen SAP; aber man muss halt auch mal Prioritäten setzen, gell Fabian? Ne, mal im Ernst: das wird dann vorerst das letzte FC-Spiel sein, dass ich mir im Stadion angucke. Sonst befürchte ich einen echten und bleibenden Imageschaden!

Sehr unerfreulich war heute dann, was den Nachrichten zu entnehmen war: *KLICK* Mein Chef-Chef hat im Jahr 2008 sage und schreibe 20 MCHF verdient; und das obwohl er erst im September angefangen hat! Wenn man diese 4 Monate auf ein Jahr hochrechnet, dann bedeutet das einen Jahreslohn von gerade mal 60 Millionen Schweizer Franken. Dieser Chef-Chef ist übrigens auch derselbe, der vor 4 Wochen ein Kosteneinsparungsprogramm lanciert hat; um die Verwaltungskosten zu senken; zu denen bei ABB natürlich auch das „General Management“ zählt. Was für ein v*********, b*******, i********* und a********* A********!

Wobei der eigentlich – wenn man heute mal Nachrichten guckt – noch harmlos ist. Was motiviert eigentlich eine kleine, 17jährige Missgeburt dazu, morgens mit dem Plan aufzustehen, ein paar Leute abzuknallen? Moralisch verwerflicher sind da eigentlich nur Journalisten. Denn es kann mir niemand, WIRKLICH NIEMAND erzählen, dass sich die Leute in den oberen Ebenen von RTL über dieses Ereignis NICHT gefreut haben! Naja, bevor ich mich aufrege, sage ich lieber gar nichts mehr!! Schon ein krankes Land, in dem wir da leben! Ne, moment: schon ein krankes Land in dem IHR da lebt, so rum ist´s richtig...

Sobald es von meiner Seite wieder irgendwas sportliches zu berichten gibt, melde ich mich! Wird aber sicherlich 5-6 Tage dauern!

@ Jens, Jonas, Joscha & Tobi: Ihr könnt Euch ruhig auch mal melden!!! :-)

Mittwoch, 4. März 2009

Alaaf, Ahoi und Helau!!!

Nun, Gott sei Dank gibt es keine M1er, die hier mitlesen. So gesehen kann ich das „Helau“ direkt wieder streichen. Aber besonders der Fabian, der alte Jeck, freut sich bestimmt wie bekloppt über ein fröhliches „AHOI“ (...ahoiahoi, vum Necka in de Rhoi enoi; un noch e Schorle noi, ahoiahoi)!!!! Und über die Bonner brauchen wir garnet reden; die könnten das glaub ich das ganze Jahr über haben. Wobei: sagt man in Bonn eigentlich auch „Alaaf“? Naja, müsst Ihr mir dann mal bei Gelegenheit erklären...

Da ich aber gleich noch mal aufs Thema „Fasching & Karneval“ eingehen werde, alle mal bitte gut aufpassen, jetzt kommt eine sehr wichtige Ansage betreffend der Fotos in diesem Post. Wer von Euch auf die Idee kommen sollte, diese Fotos für irgendwelche niederen Zwecke zu nutzen, der fängt se!!! Und zwar RICHTIG!!! Das gilt insbesondere für den Kollegen aus Basel; sollte eines dieser Fotos in irgendeiner Weise bei ABB in Umlauf geraten, weiß ich warum! Aber auch für alle anderen gilt: sollte jemand auf die Idee kommen, die Dinger in irgendeiner Form weiterzuverbreiten oder für Späße wie den Desktop-Hintergrund zu verwenden, dem schlag ich die faulen Zähne in den hässlichen Hals! Ansage beendet!!!

Jetzt aber erstmal zum sportlichen Teil. Ist schließlich schon über ne Woche her, dass ich zuletzt was geschrieben hab. Da wird es natürlich mal wieder Zeit, Euch über meine Trainingsfortschritte auf dem Laufenden zu halten. Wobei es Trainingsfortschritte – soviel kann ich schon mal vorwegnehmen – leider nicht gibt!

Letzte Woche war ich nur ein einziges Mal schwimmen. Eigentlich wollte ich jeden Tag gehen, aber es kam ständig irgendwas dazwischen. Hauptsächlich irgendwelche Meetings über die Mittagspause; am Donnerstag wurde ich dann sogar gleich einem ganztägigen „Project Risk Management“-Training unterzogen! Ach herrlich, was freu ich mich jetzt schon auf meinen nächsten Arbeitgeber, der derlei Späße hoffentlich nicht auf dem Programm hat... Ich muss ihn nurnoch finden!!! Einen versöhnlichen Abschluss der Schulung gab es gestern, als ich die Prüfung mit Bravour bestand. Wenn auch unter freundlicher Mithilfe des Kollegen Giertz, der mir die Komplett-Lösung geschickt hat. Allerdings ist das Wort KOMPLETT etwas irreführend; denn es haben rund 50% der Antworten gefehlt. Trotz allem: der gute Wille zählt, DANKE FABIAN! Und ich bleibe dabei, eigentlich habe ich sogar 46 Fragen (ergo 92%) richtig beantwortet. Die Orgalime-Frage (Nummer 14) habe ich nämlich 1-zu-1 aus dem Gesetzt abgeschrieben! ABB-Prüfungsmafia!!!Aber zurück zum Thema: nachdem ich letzte Woche über nur einmal Schwimmen war, MUSSTE ich am Wochenende natürlich laufen gehen. Dies tat ich dann auch am Sonntag. Wie schon beim letzten Mal, beschränkte ich die T(ort)our wieder auf einen ca. 2-Kilometer-Lauf. Da diesmal kein Schnee und Eis auf dem Boden auszumachen war, war ich reichlich zuversichtlich, die Strecke deutlich schneller hinter mich zu bringen! Ich kam mir unterwegs auch deutlich schneller vor. Umso ernüchternder war dann der Blick auf die Uhr als ich ziemlich platt wieder zu Hause ankam. Ich war ganze Acht Sekunden schneller als bei meinem letzten Lauf. Der Fabian hat, völlig zu Recht, die These aufgestellt, dass sich diese Mini-Differenz ja fast durch einen Messfehler erklären lässt! Zwei Meter später auf „Start“ gedrückt, 3 Meter zu früh auf „Stop“ und schon ist die Leistung einfach nur genau die gleiche!

Egal ob gleiche Zeit oder dann doch zumindest 8 Sekunden schneller: Dieser Lauf, bzw. die Zeit, war schon ein ziemlich trauriges Szenario. Ich habe zwar nicht alles gegeben, war aber definitiv im oberen Bereich! Es gibt noch viel zu tun. Um das ganze aber positiv zu formulieren: schlechter kann es nicht mehr werden; die nächsten Wochen werden also zwangsläufig fantastisch!!!

Angefangen haben diese „Wochen“ damit, dass ich gestern & heute schwimmen war. Das will ich morgen ebenfalls tun! Zudem möchte ich diese Woche gerne noch einmal Laufen! Das müsste dann auch morgen passieren. Aber da glaube ich spontan eher weniger dran; dank Abschluss komm ich abends eher spät Heim, und dann ist es schon zu dunkel um raus zu gehen!

Ab Freitag wird dann Riniken, bzw. die ganze Schweiz von der Seuche befallen, die M1, Köln und seit einigen Jahren auch Mannheim regelmäßig in seinen alkoholisierten Bann zieht. Dass die Schweizer etwas langsamer sind, ist ja bekannt! Beim Karneval, aka Fasching ist das nicht anders: ganze 2 Wochen dauert es, bis der Spass aus Deutschland in die Schweiz runterzieht. Diese Woche geht der Quatsch im Aargau los, ab Freitag dann in Riniken:Der ein oder andere erkennt vielleicht sogar die HGÜ-Masten im Hintergrund; die waren ja auch in meinem letzten Video mal zu sehen. Jaja, so hat jedes Dorf eben seine Wiedererkennungsmerkmale! Auf dem Bild gut zu lesen: in Riniken geht die Fasnacht vom 5.-8. März 2009. Das bedeutet für mich: ich habe mir vom 5.-8. März frei genommen. Denn ich würde mich gerne wieder mal verkleiden und Fasnacht feiern, wie ich das grade neulich vor ein paar Jahren gemacht habe:Ich verbitte mir übrigens jeden Scherz über das „Marienkäfer-Kostüm“. In meiner Familie wurde Pazifismus eben schon immer GROß geschrieben. Ich habe nicht (so wie Ihr Assi-Kinder) als Cowboy oder Indianer mit Knarren rumgeballert. Ich bin völlig unbeschadet und gewaltfrei aufgewachsen. Dadurch erklärt sich vermutlich auch mein friedliches Gemüt und mein ausgeglichener Charakter; der auch und insbesondere bei meinen Stadionbesuchen immer wieder zum Vorschein tritt!

Der kleine Ben entstammt leider keinem so wohlerzogenen Elternhaus und ging deshalb bei seinem ersten richtigen Faschingsfest auch als Pirat („Captain Sharky“):Und in bester Kölner oder M1er Tradition hat er sich auch schon die Grundregeln der Alkoholaufnahme zur Faschingszeit angeeignet, "Kommando Stiefelsaufen 2009":Das Bild ist aber eher dadurch zu erklären ist, dass der kleine Tollpatsch die Flasche in den Stiefel hat rutschen lassen. Und was macht man dann, wenn man Durst hat? Genau, man trinkt es einfach direkt aus dem Stiefel!

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Den Urlaub nehme ich mir natürlich nicht um dem bunten Treiben beizuwohnen, sondern um möglichst viele Kilometer zwischen mich und Riniken zu bringen! Seit gestern bauen die hier schon direkt vor meiner Wohnung die "Festhütte" auf! Ich werde mich am Donnerstag nach der Arbeit auf den Weg gen deutsche Heimat machen. Deshalb ist auch Donnerstag und Freitag kein Training möglich! Freitag bis Sonntag bin ich dann in Bonn, bevor es wieder zurück in die Schweiz geht! Melden werde ich mich hier also frühestens am Montag wieder! Wer weiß, vielleicht war ich ja dann schon wieder 8 Sekunden schneller gelaufen – wir werden sehen...

Zum Abschluss noch eine weiter Stilblüte von unser aller Freund Dietmar Hopp. Der Typ hat mal wieder orgentlich einen rausgehauen: „Dietmar Hopp hat für die Ausschreitungen beim Derby zwischen Karlsruhe und Stuttgart die Tradition der beiden Vereine verantwortlich gemacht:
„Hoffenheim wird oft mit fehlender Tradition in Zusammenhang gebracht. Wenn ich sehe, wie beim Baden-Württemberg-Derby so eine Art Krieg den Fußball überkommt. Da kann ich nur sagen: Tradition, nein danke“
sagte Hopp mit einem Seitenhieb auf die etablierten Clubs!“ Ey halt doch die Fresse, du armer, alter, geltungssüchtiger Mann!!! Warum hast du dann eigentlich vor der Saison das „1899“ in Vereinsnamen und -wappen aufgenommen??? Ich kann bald nicht mehr!!! Egal, umso mehr bin ich jetzt schon in der Stimmung für Freitag!!!