Heute ist Sonntag und ich habe natürlich meinen Schwur gehalten. War heute laufen, wenn auch nicht allzu lange und allzu intensiv. Dafür habe ich am Freitag auch eine ziemlich anstrenge Sporteinheit gehabt. Aber alles der Reihe nach…
Am Freitag fuhr ich mit Dejan und Elias aus unsere Logistik-Abteilung nach Frankfurt um dort dem Spiel gegen Borussia Dortmund beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher zu den Bauern in die Pfalz. In der kleinen Ortschaft Dirmstein (etwa 20 KM westlich von Mannheim) liefen wir beim „Soccerpark“ für eine Partie „Soccergolf“ auf.
Wie der Name schon sagt, geht es dabei darum, auf 18 Bahnen (die zwischen 45 und 250 Meter lang sind) einen Fußball in ein vordefiniertes Ziel zu befördern. Die Geschichte ist echt mal saumässig lustig und ich habe sie definitiv nicht zum letzten mal gemacht! Vor allem deshalb weil ich mich gegen den Ballzauberer vom Balkan (Dejan) und immerhin einen schweizer Erstliga-Kicker (Elias) durchsetzen konnte. Am Ende hieß es:
Elias = 111
Dejan = 108
4565 = 100
Was für ein Fest das war! Die beiden haben es zwar auf das Schuhwerk geschoben (auf der Anlage waren überraschenderweise Stollenschuhe verboten), aber all die Ausreden zählen natürlich nicht… Hier anbei ein paar kleine Eindrücke von der Golfsportanlage:
Dejan beim Abschlag:
Dejan beim „Putten“ (natürlich hochkant):
Und hier noch mal die etwas profesionellere Video-Variante. Allerdings nur dann zu empfehlen, wenn man vom pälzer Dialekt keine Stresspusteln bekommt…
Der sportliche Anteil ist dieser Sache auf jeden Fall nicht abzusprechen. Die länge der Bahnen umfasst etwa 2 Kilometer Fussmarsch. Wenn man dann noch seine leeren Biergläser auf Bahn 6 vergisst, werden es schnell mal 3 Kilometer….
Nach der grossen Action ging es dann nach Seeheim wo Raubtierfütterung (Findus war ziemlich angepisst ob seines Hungers…) und Umziehen anstand um kurz später nach Frankfurt aufzubrechen. Begleitet vom ein oder anderen Bier und gebratenen Fleischbrocken fieberte man dem Spiel entgegen. Was dann letztendlich geboten wurde, war reichlich wenig. Das 1:1 gegen die schwarzgelben Zecken war einer der schlimmsten Kicks, die ich in den letzten Jahren sehen musste. Und unglaublicherweise hab ich sogar unser Tor verpasst. Unfassbar: da esse und trinke ich NIE etwas im Stadion und kaum kaufe ich EINMAL in meinem Leben in der Halbzeit was zu trinken, schon trifft die Eintracht in der 46. Minute. Pünktlich zum Borussenausgleich war ich natürlich wieder auf meinem Platz. War also für mich eine gefühlte 0:1-Niederlage.
Nach dem Drexx-Kick ging es dann nach Darmstadt ins Enchilada und später weiter ins „Orange 27“ – war beides solala. Da wir am Samstag um 12 Uhr wieder in der Schweiz sein mussten (der Erstliga-Kicker hatte ein Spiel), ging es dann um 3 Uhr nach Hause und am Samstagmorgen um 8.00 zurück zu den Eidgenossen. Um 12 Uhr waren wir dann in Baden, danach ging es für mich für 2 Stunden ins Büro und dann endlich nach Hause. Den Rest vom Tag habe ich eigentlich dann nurnoch mit schlafen und meiner Magenverstimmung verbracht.
Heute Mittag habe ich mich dann endlich mal wieder in Laufschale geschmissen und bin vor die Tür gegangen. Allerdings ging es mir immer noch ein bisschen dreckig, sodass ich nur etwa 40 Minuten gelaufen bin und das auch noch ziemlich langsam und vermutlich viel zu hohem Puls. Konnte heute morgen meine Pulsuhr nicht finden; inzwischen ist sie aber wieder aufgetaucht! Ansonsten bestand der Sonntag eigentlich nurnoch aus rumschlacken – na ja, auch mal schön….
Nächster sportlicher Einsatz ist am Dienstag zum ABB-Kicken. Bis dahin sollte die Maschine eigentlich wieder einigermaßen laufen….
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