Ich verabschiede mich jetzt zu meinen drei letzten Arbeitstagen für die ABB Schweiz. Ab Mittwoch Abend bin ich dann endlich und endgültig wieder zu Hause!! Bleibt nur zu hoffen dass ich dann auch noch eine WM-Urlaubswoche unter Beteiligung der deutsche Elf erleben darf. Dafür ist ein Sieg am Mittwoch gegen Ghana zweifelsohne Pflicht. Nur für den unwahrscheinlichen Fall dass das nicht klappen sollte, heisst das Sekundärziel: Prince Boateng so zurichten, dass er vor 2014 keinen Fußballplatz mehr ohne Hilfe von Rollstuhl oder Krücken betreten kann!! Ich verlasse mich drauf dass das eingehalten wird!!
Montag, 21. Juni 2010
Videoanalye-Ersatz
Sonntag, 20. Juni 2010
WNSL 2010 - Wettkampf I
Die Vorbereitungen für den Lauf waren zwar einigermassen stressig, aber im Grossen und Ganzen lief eigentlich alles reibungslos. Am Freitag gegen 18 Uhr waren die Salate (dank meiner überragenden Schnippel-Künste) fertig, die Betten gemacht, das Grillfleisch gekauft und das Bier gekühlt. Und pünktlich wie die Feuerwehr lief dann auch schon die erste Fraktion Bonner auf: Elena und Jonas.
Die vorabendlichen Aktivitäten der Teilnehmer waren zumindest schonmal eine Klasse besser als im letzten Jahr. Diesmal wurde beim Bier nicht zaghaft zugegriffen – im Gegenteil. Jonas und ich fröhnten am leckeren Pfungstädter als wäre der Lauf schon vorbei und auch Markus (der später mit Conny vorbeikam) hatte schon merklich einen im Tee. Das sollten wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder beibehalten – zumal ich (und ich glaube auch alle anderen) keineswegs beeinträchtigt durch Restalkohol in den Wettkampf gegangen sind.
So ganz konnten wir uns von den Mustern des letzten Jahres allerdings dann doch nicht trennen. Samstags zum Mittagessen gab es Bananen und Jonas und ich konnten nicht anders als uns wenige Minuten vor dem Lauf noch ne Runde „Power Gel – Caffeinated Black Current“ zu genehmigen. Ich bin mir sicher es hat was genutzt…
Nachdem uns am späten Vormittag schon Joscha und Anne mit ihrer Anwesenheit... äh... beglückt (?) haben, trudelten dann gegen 14 Uhr auch Sanne und Fabian in Seeheim ein. Anne hatte das Wochenende sogar ihrer Magisterarbeit vorgezogen; sowas nenne ich das "Richtige Setzen von Prioritäten!!". Die Strecke wollten wir dieses Jahr zwar nicht nochmal ablaufen (die ist eh immer gleich, sofern die Eberstädter Strasse nicht grade umgebaut wird), aber um zumindest schonmal die diesjährigen Laufshirts abzuholen, statteten wir dem WNSL dann bereits gegen 14.30 Uhr einen ersten Besuch ab. Irgendjemand hatte noch nen Witz gemacht, dass die T-Shirts dieses Jahr bestimmt pink seien. Nun, es sollte leider kein Witz bleiben.
Nachdem wir uns von diesem farblichen Schock erholt hatten, ging es nach Seeheim zum Umziehen, frisch machen und Markus einsammeln. Schon gegen 15.30 Uhr waren wir dann zurück in Pfungstadt; bereit ganz, GANZ GROSSES zu leisten!! Am Start waren nun die Läuferinnen: Renate, Andrea, Elena, Janina sowie die männlichen Teilnehmer Joscha, Jonas, Markus, Fabian, Marc, Jens und meine Wenigkeit. Frenetisch angefeuert wurden wir von: Anne, Sanne, Corneli, Heinz, Ben, den Dippel-Eltern sowie den Mahler-Nachbarn.
Corneli weigerte sich leider im Vorfeld als Läuferin teilzunehmen, mit der Begründung sie müsse sich schliesslich wie im letzten Jahr darum kümmern, Videos vom Lauf zu machen. Leider stellte sie dann aber am Samstag fest, dass sie ihre Kamera vergessen hatte. Ganz professioneller Auftritt, Schwesterchen!! Wenn sowas nochmal vorkommt, wirst du direkt vor Ort nachgemeldet und musst mitlaufen!! Da brauchst du auch garnicht so zu grinsen...
Um 16.15 Uhr kam dann ENDLICH der Startschuss und es konnte losgehen: Bevor ich mich auch nur einigermassen aus diesem Massenstart-Gewühl rausgearbeitet hatte, hatte Marc auch schon 10 Meter Vorsprung – den ich allerdings direkt schliessen konnte und tatsächlich von dem Moment an keinen Meter mehr von seiner Seite (bzw. seinem Rücken) wich. Tja, leider (oder Gott sei Dank) kann ich dieses Jahr garnicht von unserem Lauf im „Peleton“ berichten. Das ist zwar einerseits schade, da es letztes jahr schon ziemlich lustig war wie wir da als Gruppe gelaufen sind. Aber wenigstens war ich dieses Jahr nicht permanente gejagt von Laufschwein, Reinigungsfahrzeug und den Veranstaltern die endlich Feierabend machen wollten.
Besonders neu war für mich das Gefühl, dass ich plötzlich den Vorsprung auf andere Leute erhöhen konnte, statt wie üblich den Rückstand. Bei jeder Kehre auf der Eberstädter Strasse konnte ich feststellen wie Marcs und mein Vorsprung auf Markus (der war Anfangs noch dritter) von Runde zu Runde anstieg – ZIEMLICH COOL :-)
Symptomatisch übrigens für das gesamte Wochenende dass die beiden auch auf diesem Bild natürlich am Saufen sind! Das kleine "Jonas-Fabian"-Peloton wurde gejagt von Joscha (so schnell unterwegs dass es überhaupt nicht möglich war ihn zentriert auf nem Foto festzuhalten)...Geredet wurde diesmal auch nicht viel - nur bei einer Kehre als ich Jonas und Fabian entgegenkam zeigte mir Jonas den Vogel verbunden mit einem "Ihr spinnt doch!". Ich hatte aber leider weder Luft noch Zeit um ihm nochmal explizit zu erklären dass nicht ICH das Tempo mache, sondern mein Schwager. Marc und ich haben während dem Lauf kein einziges Wort geredet, nur einmal als uns der Sieger überrundet hat konnten wir uns zu einer 3sekündigen Hass- und Schimpftirade aufraffen. Weiteres Reden wäre aber auch nicht möglich gewesen: mein Schnaufen wurde von Meter zu Meter schlimmer, wobei ich zwischendurch versuchte meine Erschöpfung irgendwie zu verbergen um Marc nicht zu zeigen welch angeschossenes Reh da hinter ihm herhetzte. Äh, moment: hab ich mich eben als Reh bezeichnet?? Ich wollte eigentlich Gazelle sagen :-) Anyway, hätte Marc sich einmal rumgedreht hätte er meine Notlage wahrscheinlich erkannt – zumindest laut diverser Zeugenaussagen hab ich nämlich angeblich „Fressen gezogen dass einem Angst und Bange werden konnte“. Keine Ahnung was das bedeuten soll... Ich kann nur sagen: so schlimm wie von innen kann ich von aussen garnicht ausgesehen haben! Und ich finde dieses Bild hier verdeutlicht dass ich mindestens genausoviel Freude bei der Sache habe, wie mein Schwager:
Aber gut, kann ja nicht jeder so einen spasserfüllten Gesichtsausdruck haben wie unser ausstralischer Feigling im Vorjahr:Beim Wasserholen vor der letzten Runde hab ich mich dann leider jämmerlich verschluckt und nen Hustenanfall zum besten gegeben den man vermutlich noch bis Griesheim hören konnte. Auch Marc bekam den natürlich mit, sodass ich jederzeit mit ner Attacke von ihm rechnete. Wie er mir nach dem Lauf erzählte hat er sogar kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, entschied sich dann aber doch dafür dass eine „Attacke in der Food-Zone“ unmoralisch wäre. Sehr fair!!
Bei der unteren Kehre auf der Eberstädter Strasse – als ich meinen Hustenanfall grade überwunden hatte – war es dann aber mit Geduld und Gutmütigkeit bei meinem Schwager vorbei und er attackierte mit einer leichtne Tempoverschärfung. Ich war zwar schon komplett im Arsch, aber 900 Meter vor dem Ende konnte ich ihn jetzt natürlich auch nicht weglaufen lassen. Keine Ahnung wie, aber ich bin an ihm drangeblieben und zu meiner unfassbaren Überraschung war ich nach der zweitne Kehre sogar mal kurzzeitig vor ihm. Das war allerdings schon 5 Sekunden später wieder vorbei, als Marc seine zweite Attacke fuhr um dann nach der Einbiegung in diese Passage (oder was das sein soll) endgültig zum Endspurt ansetzte. Ich weiss selbst nicht wie ich es geschafft habe, aber auch diese beiden Tempoerhöhungen konnte ich mitgehen. Zwar wurde mir 50 Meter vor der Ziellinie etwas schwarz vor Augen, aber ich konnte die Ziellinie überqueren bevor mich der Erstickungstod ereilte!
Zwar brauchte ich ein paar Sekunden um wieder zu Luft und Besinnung zu kommen, aber danach hab ich glaub ich eine Milliarde Glückshormone ausgestossen. Oh Mann, ging es mir da gut (und wenn ich das so schreibe merke ich: es hält noch immer an!).Um mal in der Sprache von „Michael Page“ zu bleiben: ich war fast ein bisschen begeistert!!
Marc und ich tranken eine Erfrischung, gingen duschen, aßen eine Kleinigkeit, gaben das ein oder andere Interview für die lokale Presse und kommentierten dann fürs Fernsehen den Zieleinlauf unserer Konkurrenten. Zunächst gaben sich Janina und Jens ein echtes Fotofinish, wobei Jens (vermutlich um eine Beziehungskrise zu vermeiden) seiner Liebsten den Vortritt liess:
Besonders spannend war dann das Battle dass sich Fabian, Jonas und Markus lieferten. Markus war 3,5 Runden vor den anderen beiden, um sich dann in der Passage kurz vorm Ziel überflügeln zu lassen. Die Wortwahl die Markus den Überholenden hinterrief kann hier im Blog leider aus Jugendschutzgründen nicht genutzt werden. Besonders erfreulich: Markus hat - bevor auch nur wieder bei Sauerstoff war - direkt eine Kampfansage fürs nächste Jahr geäussert. Genau so soll es sein. Nach dem WNSL ist vor dem WNSL - die Vorbereitung hat am Sonntag den 13. Juni 2010 begonnen!
In einem fulminanten Endspurt schüttelte Fabian dann auch noch Jonas ab und liess einen Meter vor der Ziellinie sogar noch einen weiteren Zivilisten hinter sich. Diese konnte vermutlich nicht so ganz nachvollziehen was die Aktion sollte und war – wie man hier sehen kann – merklich geschockt:
Was war das eigentlich, Fabian? Wolltest du dem Typ nen Herzinfarkt zufügen oder konntest einfach nicht mehr bremsen? Naja, war auf jeden Fall ne reife Leistung. Und der Junge schien auch selbst sehr angetan gewesen zu sein von seiner Leistung; er hat regelrecht gekotzt vor Glück!! Für den Fairness-Preis konnte er sich hingegen auch in diesem Jahr nicht empfehlen. Während er im letzten Jahr Marc unsportlich überrumpelt hast (Stichwort: Hast du noch Körner?), liess er sich sich an diesem Wochenende von seinem Pacemaker Jonas an Markus heranziehen, um dann beide einfach stehen zu lassen. Fabian, wie schon im letzten Jahr: PFUI!!
Gefolgt wurde dieses Trio dann von Joscha. Ich nehme das Wort Enttäuschung ja nur ungerne in den Mund… Aber von Joscha als erfahrenstem Läufer auf der 4,8km-Distanz wäre wohl schon etwas mehr zu erwarten gewesen. Immerhin: er konnte seine Vorjahreszeit um rund 15 Sekunden auf 29:01 Minuten verbessern. Alter, wenn du jedes Jahr 15 Sekunden schneller wirst, dann dürftest du das Ding in 51 Jahren gewinnen – ich drücke die Daumen!! Der Sieger hat die 4,8 Kilometer tatsächlich in 16:25 Minuten hinter sich gebracht. Keine Ahnung wie er das gemacht hat, aber eigentlich will ich es auch garnicht wissen.
Kurz nach Joscha kam dann Elena ins Ziel. Die Hoffnung dass Elena auch dieses Jahr wieder einen Podiumsplatz für die WNSL-Finisher ergattern könnte, wurde leider nicht erfüllt, aber man kann ja auch nicht immer Titel mit nach Hause bringen. Nächstes Jahr rechnen wir dann aber wieder fest mit dir!!
Last but not least wurden die WNSL-Finisher dann komplettiert durch Renate und Andrea. Wobei meine Mama dadurch glänzte dass sie schon 50 Meter vor der Ziellinie dachte sie sei bereits im Ziel und sich in einen Plausch mit irgendwelchen Zuschauern verwickeln liess. Allerdings wurde sie von mehrern Leuten eindringlich darauf hingewiesen dass sie doch vielleicht zuerst den Lauf zu Ende bringen solle – hat sie dann auch geschafft!!
Andreas hatte leider von der ersten Runde an mit Seitenstechen zu kämpfen. Trotzdem reichte es um einigermassen locker vor Ben im Ziel einzutrudeln - und irgendwie schafft auch Andrea so auszusehen als sei es nicht anstrengend gewesen:
Trotzdem muss(kann/will ich insebsondere den weiblichen Mitgliedern meiner Familie ein dickes Lob und ganz grossen Respekt aussprechen. Äh… also den weiblichen Familienmitglieder die MITGELAUFEN sind natürlich! Corneli, du solltest dich in die Ecke stellen und für die vergessene Kamera schämen!! Aber im Ernst: einzige ärgerlich an der Laufleistung von Renate und Andrea ist eigentlich die Platzierung. Letztes Jahr hätte man mit den Superzeiten locker nen Mittelfeldplatz gemacht, dieses Jahr hat es leider nur zum hinteren Drittel gereicht. Aber wenn man mal bedenkt wie viele Leute während des Laufs aufgegeben haben und garnicht erst gewertet wurden, ist das natürlich auch nicht verwunderlich...
Nachdem alle im Ziel angekommen waren und wieder einigermassen Sauerstoff getankt hatten, erfreuten wir uns zunächst an unseren 2-25 Nachwettkampfgetränken – „Pfunstädter Weizen alkoholfrei“. Wenn man so dehydriert ist wie wir schmeckt das Zeug wirklich köstlich!! Inzwischen war auch der Hauptlauf gestartet wo wir uns darauf konzentrierten die beiden ältestens Teilnehmer/innen zu unterstützen. Oh Mann, ich lach mich kaputt wenn ich an den alten Kerl zurückdenke der immer so verschämt abgewunken hat wenn wir da draussen Terror gemacht haben :-)
Den Hauptlauf sehen wir uns natürlich nur an um uns an der späteren Siegerehrung unser wohlverdientes (!!) Mannschafts-Bier abzuholen. Dass wir 10 Liter sicher hatten (als Mannschaft mit mindetens 10 Läufern) war uns frühzeitig klar, aber bereits am Vorabend als wir uns die Meldungen ansahen stand plötzlich im Raum dass wir sogar als drittgrösste Gruppe auf 20 Liter hoffen konnten. Gegen 17.15 Uhr als die Ergebnisse veröffentlich wurden wurde das dann tatsächlich Realität und es brannte mal kurz sowas wie Jubel auf. 20 Liter bei 11 Läufern war wirklich die optimale Input/Output-Rentabilität. Und es gab nicht nur 4 Dosen Bier, sondern auch noch ein "Siegerfoto" auf dem Podium:
Jetzt wo der sportliche Teil fertig war, hiess es eigentlich nurnoch das Bier sicher nach Hause zu bringen und sich dann dem angenehmen Teil des Abens zu widmen. Nachdem wir uns alle einigermassen frisch gemacht hatten (ich glaube so wirklich FRISCH war keine/r der Läufer/innen mehr) standen die letzten Vorbereitungen an. Wie schon beim Zieleinlauf waren auch hier Männlein und Weiblein strikt getrennt. Während die Damen (mittlerweile hatte sich auch Conny zur Truppe gesellt) sich in der Küche ums Schnibbeln von Gemüse (oder so) kümmerten...
Am nächsten morgen waren dann alle auch schon wieder erstaunlich fit - so fit dass das geplante Fussballspiel sogar auch noch stattfinden konnte. Einzig Joscha versuchte sich vor dem Kicken zu drücken indem er und Anne einfach nicht zum Frühstück erschienen. Irgenwann hatten sie dann aber doch ein Einsehen und kamen hoch!! Joscha ist es auch der für den WNSL-2011 eine Petition einreichen wollte, dass aufs Fussballspielen verzichtet wird - dafür ist es aber leider zu spät. Denn das hätte fristgerecht 365 Tage vorm Wettkampf schriftlich bei mir eingehen müssen - und ich habe bis heute noch nix kriegt. Eigentlich aber auch unverständlich, denn Joscha entwickelte sich im Lauf des Spiels zum eiskalten und vom Feind gefürchteten Knipser (sozusagen der "Harry Decheiver" Seeheims).
Was den Lauf angeht, werden im nächsten Jahr die Karten natürlich völlig neu gemischt. Der Bluffer aus Australien könnte durchaus wieder im Starterfeld zu finden sein, ebenso der Jens aus Bonn wäre ein interessanter Kandidat um die WNSL-Finisher nicht nur in der Breite sondern auch in der Spitze zu bereichern. Und vielleicht gäbe es in Bonn ja noch ne DDR-Leistungssportlerin und nen FDP-Lobbyisten die zu begeistern wären. Dafür müssten meine Eltern dann nurnoch nen Anbau machen - aber die haben ja Zeit...
A propos Eltern: an dieser Stelle dann mal ein großes Dankeschön an meine Eltern für die ganze Vorbereitung, Organisation und logistische Unterstützung an diesem Wochenende. Alleine hätte ich das definitiv nicht geschafft und es hätte als Beilage zum Grillfleisch sicherlich keinen Salat und kein Gemüse gegeben, sondern allenfalls Tostbrot. Und übernachten hätte auch niemand gekonnt. Also liebe Eltern: VIELEN DANK!!
An dieser Stelle kann ich nurnoch verweisen auf die nächsten Blogeinträge. Ich werde zumindest mal ein Picasa-Webalbum mit den Bildern hochladen, und ebenfalls werde ich noch einen Post zur Statistik liefern - für Hilfe bin ich natürlich dankbar, Jonas :-) Videos wird es wie bereits erwähnt dieses Jahr leider nicht geben. Aber notfalls schaut Ihr Euch einfach die vom letzten Jahr an und stellt Euch vor sie wären vom letzten Wochenende.
Zuletzt bleibt mir eigentlich nurnoch Euch für Eure Anreise nach Seeheim, für Euren läuferischen Einsatz beim WNSL beziehungswiese Eure Teilnahme am Wochenende generell zu danken. Ich denke und hoffe mal Ihr habt Euch genauso gut amüsiert wie ich!!
Donnerstag, 17. Juni 2010
WNSL 2010 - Platzhalter
Ist bestimmt bald soweit, denn seit heute bin ich zumindes schonmal wieder ein richtiger Deutscher. Der Zoll hat mich tatsächlich reingelassen, meine "Übersiedlung" ist erfolgreich vonstatten gegangen!!
Ich denke mal am Sonntag schaffe ich es, erste Eindrücke vom letzten Wochenende zu vermitteln!!
Freitag, 11. Juni 2010
Nur noch ein Tag...
Ansonsten gibt es eigentlich ganz gute Nachrichten von der WNSL-Front. Die Vorbereitungen laufen zwar noch auf Hochtouren (wobei ich mal wieder mit meinen beachtlichen Fähigkeiten als Kartoffelschäler und Gurkenschneider glänzen kann), aber wir sind sehr optimistisch dass bis morgen Abend (bzw. heute Abend) alles fertig ist. Auf meine Email bezüglich kulinarischer Wünsche kam leider kaum Feedback. Lediglich das von Joscha gewünschte "Ragout aus Känguruh-Embryo" habe ich heute vorbereiten müssen - war aber kein Thema... Mein Training hätte im Übrigen auch schlimmer sein können. Jetzt habe ich zwar ein paar Tage fast nix gemacht, aber heute war ich mal wieder Laufen – und zwar unter echten WNSL-2009-Bedingungen. Die Luftfeuchtigkeit lag vermutlich knapp über 100%, während sich der Sauerstoffanteil in der Luft bei gut 0% bewegte. Dennoch (bzw. gerade deswegen) war der Lauf durchaus okay. Zeiten werde ich zwar nicht nennen – ich will dem Taktierer aus Weiterstadt ja keine Infos geben wo ich in etwa stehe – aber ich kann betonen dass ich selbst überrascht war – und zwar POSITIV!
Aber á propos „Klima“: wetter.com prognostiziert für morgen Abend Regen – damit wäre der Biergarten als Anlaufstelle wohl gestorben. Das dürfte aber zu verkraften sein, wir finden sicherlich ne Beschäftigung die man auch drinnen machen kann (Stichwort: WM-Vize-Eröffnungsspiel). Am Samstag während unseres Laufs rechnet wetter.com mit 22-24 Grad Celsius, bei leichten Regenschauern. Nun, das mag zwar nicht optimal sein, aber ich denke wir sind uns einig: alles ist besser als die gefühlten 70 Grad im letzten Jahr! 22 Grad klingen echt gut, und der Regen wäre sicher ne nette Erfrischung zwischendurch.
Zumal wir auf viele helfende Hände am Streckenrand nicht werden hoffen können. Dieses Jahr wird es gerade mal 4 „WNSL-Finisher“-Supporter geben: Anne, Corneli, Sanne und Heinz. Bei sage und schreibe 11 Läufern (also einem Verhältnis Nicht-Läufer zu Läufer von 4/11) wird es sicherlich Engpässe in der Wasserversorgung geben!!
So, bevor ich jeden Moment im Sitzen einpenne, verabschiede ich mich für heute. Ich wünsche Euch noch einen schönen Freitag und eine gute Anreise ins Hessenland!! Auf einen lustigen und... äh... erfolgreichen (?) WNSL 2010!!
mit einem Lächeln im Gesicht,
doch was mal aus dir werden soll,
das weisst du nicht!
Der eine hats, der andere nicht,
doch das hast du nicht so gemacht!
Dein Weg führt dich in dunkle Straßen,
hörst du wie man über dich lacht…
Dienstag, 1. Juni 2010
Kicken & Trainingsausblick
Was ist eigentlich grade im politischen Deutschland los? Wieso treten plötzlich alle Politiker zurück? Und vor allem: welcher Volltrottel bringt denn bitte die potentiellen Nachfolger ins Gespräch? Ey, falls es Stoiber wird hoffe ich mal dass die Entscheidung noch in den nächsten 30 Tagen getroffen wird – denn dann ziehe ich ernsthaft in Erwägung doch noch ein paar Jahre hier unten zu bleiben. Ich weiß garnicht was ich zu Stoiber sagen soll, außer (um einfach mal meine Eltern zu zitieren): DAS hätte Deutschland nicht verdient!! Ey, was wäre denn das für ne Freakshow? Westerwelle als Aussenminister, Stoiber als Bundespräsident!! Ich glaube da wäre der diplomatische Schaden auch nicht größer wenn wir morgen auf die Idee kämen Frankreich zu überfallen und den dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen… Leider klingen ja auch die anderen Kandidaten nicht viel besser. Nichts gegen Frau Käßmann, aber ob unser neues Staatsoberhaupt unbedingt ne Person sein muss die besoffen über rote Ampeln fährt… naja, das wäre mir jetzt nicht so richtig vermittelbar!! Andererseits: ALLES ist besser als Stoiber & Schäuble!!
Anyway um in Panik auszubrechen bleibt – sobald die Wahl getroffen ist – immer noch genug Zeit. Also stellen wir dieses Thema erstmal hinten an und widmen uns den erfreulichen Dingen des Lebens: momentan beschäftige ich mich mit meinem 55. und LETZTEN Monatsabschluss bei der ABB Schweiz. Ich freue mich schon seit Monaten über alle möglichen Arbeiten die ich letztmals machen musste, aber der letzte Monatsabschluss ist echt noch mal was ganz besonderes!! Soviel Glückshormone wie ich eigentlich ausschütten müsste, habe ich garnicht - UNFASSBAR!! Vor mir liegen jetzt noch 9 Arbeitstage, wenn es einigermaßen normal läuft sollte das ein Kinderspiel werden...
Aber á propos „Kinderspiel“: heute stand mit dem ABB-Kicken endlich mal wieder Sport in seiner erfreulichen Form auf dem Programm. Auch wenn ich mittlerweile sogar die Laufbahn des FC Brugg in mein Herz geschlossen habe, macht es doch einfach 1000 Mal mehr Spaß mit anderen „Kindern“ einem Ball hinterherzutollen.
Besonders erfreulich aus meiner Sicht ist, dass mein Training sich tatsächlich langsam aber sicher auszuzahlen scheint. Denn heute konnte ich so viel laufen wie definitiv lange nicht mehr – vielleicht sogar wie noch nie. Darüber hinaus war auch der fußballerische Part – im Gegensatz zum abgrundtiefschlechten Getrete letzte Woche – im Großen und Ganzen zufriedenstellend. War zwar jetzt nicht der Hammer, aber definitiv auch schonmal schlechter!
Zwar verhinderte der Fußballplatz (der Name ist eigentlich ein einziger Witz – ich habe schon Kartoffelacker gesehen die in nem besseren Zustand waren) jede Form von Spielkultur. Aber damit hatte ich ja nicht alleine zu kämpfen; wir hatten alle so unsere Probleme mit dem Geläuf. Das Spiel haben wir zwar gewonnen, aber da die anderen absolut keine Chance hatten war das leider nicht grade ne große Herausforderung. Wir haben zwar mehrmals durchgewechselt um die Truppen ausgeglichener zu gestalten und die letzte Stunden sogar in Unterzahl gespielt. Aber trotzdem war das ganze viel zu einfach. Keine Ahnung wie das ausgegangen ist (es ist völlig unmöglich da mitzuzählen) aber schätzungsweise dürfte es sich irgendwo bei nem 35:15 bewegt haben.
Last but not least: meine Knie (die ja am Samstag Bekanntschaft mit dem Schotterparkplatz in Brugg gemacht haben) sind schon fast wieder wie neu – lief heute völlig problemlos. Aber gut, gegen so ein deutsches Immunsystem können schweizer Kieselsteine halt auch einfach nichts ausrichten!!
So sehr ich mich momentan an meinem reibungslosen Training und der Verbesserung meiner Fitness erfreue, so skeptisch sehe ich den nächsten 2 Wochen entgegen. Denn dummerweise steht gerade jetzt eine Zeit an in der ich so gut wie kein Training unterbringen kann. Den Donnerstag werde ich tagsüber (trotz Fronleichnam) leider im Büro verbringen, bevor abends ein Abschiedsabend mit meinen Controlling-Kollegen in Zürich ansteht. Die bisherigen Planungen klingen ziemlich verheissungsvoll; vor allem aber klingen sie nicht danach dass man danach innerhalb von 72 Stunden schon wieder bei 0,0 Promille sein könnte. Naja, abwarten und Bier trinken! Am Freitag habe ich sicherheitshalber mal kein Training angesetzt – am Samstag muss ich abermals ins Büro (mein letzter Monatsabschluss erfordert nochmal etwas mehr Engagement). Erst am Sonntag steht die nächste Einheit an – ob das dann eher lang und langsam oder kurz und schnell wird entscheide ich spontan.
Montag feier ich in der Firma meinen Ausstand (schwyzerdeutsch: Farewell-Apero), der wird sich auch bis ziemlich spät in den Abend ziehen! Dienstag steht zwar ABB-Kicken an, aber in erster Linie werden da wohl die vorabendlichen Restbestände an Äppler und Pils vernichtet – der sportliche Teil dürfte ne eher untergeordnete Rolle spielen. Und am Mittwoch den 9. Juni geht es direkt nach der Arbeit zurück ins Hessenland – wo ich vermutlich zu spät ankomme um noch bei Helligkeit laufen zu gehen. Meine letzte Trainingseinheit werde ich als irgendwann im Lauf des Donnerstag ansetzen. Am Freitag stehen noch ein paar Vorbereitungen in meiner Seeheimer Sommerresidenz an, bevor irgendwann abends dann das Bonner Elend einfällt!!
Vor dem WNSL bleiben mir also nurnoch 3 Einheiten: zwei Mal Laufen sowie ein Mal Kicken unter dem Einfluss von Alkohol. So sieht ne seriöse Wettkampfplanung aus :-) Egal, um die 3 Kästen Bier zu gewinnen wird es am 12. Juni sowieso nicht reichen. Aber ich kündige schonmal vollmundig an: Letzter werde ich definitiv auch nicht!
Aber a propos „Bonner Elend“ und „Alkohol“: Jonas, vielen Dank für dein Angebot. Jetzt wo ich mal gegooglet habe um was es sich bei einem Pittermänchen handelt, würde ich mal sagen: immer her damit!! Zwar muss man bei mir/uns ja eigentlich kein Hunger oder Durst leiden, aber da Bier zu den Dingen gehört von denen man nie zuviel haben kann, ist ein Fäßchen Kölsch natürlich jederzeit gern gesehen!!
So, vermutlich wird es die nächsten Tage etwas ruhiger hier – frühestens am Sonntag werde ich mich wieder melden. Aber angesichts der Tatsache dass da wohl eh nur ein öder, kurzer WNSL in Brugg ansteht, verzichte ich vielleicht auch darauf, Euch hier damit zu langweilen!! Ansonsten habe ich heute ja die „latest news“ per Email verschickt – bitte gründlich lesen und die entsprechenden Anweisungen befolgen :-)
Samstag, 29. Mai 2010
Triathlon
Freitag, 28. Mai 2010
WNSL-2010-Meldung
Tja nun, ich blicke heute zwar auf eine Woche zurück in der so ziemlich alles schief gelaufen ist was auch nur schief laufen konnte, aber sehen wir es positiv: seit heute ist sie – zumindest arbeitstechnisch – beendet und das Wochenende steht vor der Tür. Darüber hinaus habe ich ab heute nurnoch ganze 11 Arbeitstage bei ABB zu absolvieren - das ist wirklich hoch erfreulich. Auf der anderen Seite sind es aber auch nurnoch 15 Tage bis zu WNSL - das ist alles andere als gut. So dicht können Glück und Pech halt manchmal zusammenliegen...
Immerhin: seit heute sind wir endlich allesamt für den 11. Willi-Nickel-Stadtlauf gemeldet – wobei: ob das jetzt ne gute oder doch eher ne schlechte Nachhricht ist, lass ich einfach mal dahingestellt. Gestiftet wird dieses Vergnügen auch in diesem Jahr von meinem „Rauchfrei“-Fonds. Alle Leute die sich nach meiner letzten Mail auf den Lauf committet haben sind eingetragen (guckst du hier: *klick* > Meldungen ansehen)– jetzt heisst es die Strecke einfach nur ohne grössere Schäden hinter sich zu bringen.
Besonders interessant - auch und insbesondere für uns - sind folgende Infos zum diesjährigen WNSL:
Zunächst mal die wichtige Erkenntnis dass auch bei den 3 grössten Gruppen das Bier als "Flatrates" ausgeschüttet wird und nicht jeder Läufer ein 5-Liter-Fässchen bekommt - wer hat das Gerücht eigentlich in die Welt gesetzt? Zwar sehe ich es nicht wirklich als realistisch an dass wir zu den 3 grössten Gruppen gehören werden, aber mit mindestens 10 Leuten sichern wir uns zumindest 10 Liter köstlichstes Pfungstädter Pils. Momentan sind wir zwar erst zu neunt, aber aus dem Freundeskreis meiner Schwester haben sich 2 Leute bereit erklärt für unsere Truppe anzutreten. Die konnte ich nur bisher noch nicht anmelden da mir Nachname und Geburtsjahr nicht bekannt sind. Anyway, die 10 Liter sind uns schonmal sicher! Und dieses Mal holen wir uns – im Gegensatz zum letzten Jahr – auch auf jeden Fall unser „Nachwettkampfgetränk“ ab. Wahrscheinlich „Justus Weizen alkoholfrei“ – na lecker...
Die kompletten Meldeunterlagen für den diesjährigen Willi-Nickel-Stadtlauf findet Ihr im Übrigen hier: WNSL 2010
So, das war es für heute auch schon wieder. Damit ich die Geschichte auch wirklich überlebe habe ich morgen ne spektakuläre Trainingseinheit angesetzt. Sollte ich die wirklich durchziehen meld ich mich auf jeden Fall morgen Abend noch mit den Details :-)
Dienstag, 25. Mai 2010
WNSL 2010 - Nur noch 18 Tage...
Ansonsten gibt es leider keine spektakulär guten Nachrichten. Aber da es schon wieder ein paar Tage her ist dass ich mich letztmals über meinen katastrophalen Fitnesszustand ausgelassen habe – habe ich mich heute mal wieder zu einem Blog-Beitrag durchgerungen. Mein Verzicht aufs bloggen liegt in erster Linie daran dass ich mit Umzugsorga, Wochenendheimfahrten und Jobübergabe genug zu tun habe. Aber da der WNSL ja schon in weniger als 3 Wochen stattfifndet, macht es wohl mal wieder Sinn sich zu melden.
Wie vor kurzem per Mail verkündet kann das Wochenende auf jeden Fall wie geplant über die Bühne gehen – mein Umzug ist auf den 17. Juni terminiert. Und da kann ich dann auch schonmal direkt ankündigen: wer glaubt übernächsten Samstag vor mir über die Ziellinie laufen zu müssen der/die hat dann zur Strafe beim Umzug zu helfen. Ich würde es mir also gut überlegen!!
Mein Training könnte zwar besser und intensiver sein, aber definitiv auch schlechter. Am letzten (minitiös durchgeplanten *räusper*) Wochenende war ich immerhin zweimal (bzw. eher gesagt 1,5 Mal) laufen und am heutigen Dienstag stand dann mal wieder das ABB-Kicken in Turgi an. Ich glaube zwar so schlecht wie heute habe ich in meinem Leben noch nie Fussball gespielt, aber auch hier zählt natürlich: der gute Wille zählt und schlecht trainiert ist (hoffentlich!!) immer noch besser als garnicht trainiert. Die Hitze hat zwar meine sowieso schon beschämende Laufbereitschaft nochmals verringert, aber so konnte ich heute dann zumindest schonmal unter „WNSL 2009“-Bedingungen trainieren. Wir hatten nämlich gefühlte 62 Grad Celsius – im Schatten. Ich dachte schon nach dem Aufwärmen (der Begriff ist eigentlich blanker Hohn!!) dass ich ersticke. So gesehen schon ne absolute Meisterleistung die heutige Übung ohne Folgeschäden überlebt zu haben…
Fazit: meine aktuelle Leistungsfähigkeit reicht definitiv nicht aus um am 12. Juni irgendwas zu reissen – aber von dem Gedanken hatte ich mich eh längst verabschiedet :-) und zumindest bin ich ÜBERHAUPT am Trainieren – das war ja auch schonmal anders.
Aber a propos Fussball: wie letztes Jahr könnten wir eigentlich auch dieses Jahr wieder Sonntags im Stadion kicken gehen. Diesmal haben wir dann ja nur 4,8 Kilometer in den Beinen – da werden wir sonntags sicherlich alle fit sein wie ein junges Reh. Anyway: wäre also gut wenn Ihr das nötige Zeug zum Kicken mitbringen könntet (Schienenbeinschoner, Organspendeausweis, das übliche eben). Die 18er-Alu-Stollen könnt Ihr daheim lassen – gespielt wird wie letztes Jahr auf dem Gummi-Kleinfeld. Ach ja, und auch hier gilt natürlich: wenn jemand meint am Samstag beim WNSL vor mir im Ziel sein zu müssen, kann ich gesundheitliche Langzeitschäden leider nicht ausschliessen. Und es will ja keiner (wie unser Capitano) die WM verletzt von draussen verfolgen, oder?
Aber zurück zum Training: was man von Euch hört ist mal wieder ne Ansammlung von Tiefstapelei und der grundsätzlichen Verleugnung jeden Trainings. Wenigstens weilt der Vorjahressieger (sowohl im Laufen als auch im Tiefstapeln) dieser Jahr im Ausland – aber es gibt ja noch genug andere. Die einen behaupten sie würden nur 3 Kilometer schaffen, andere wollen seit Monaten nicht mehr Laufen gewesen sein. Auch der Markus wird wahrscheinlich wie letztes Jahr „nicht trainiert haben“ um sich dann irgendwann während des Laufs mit den Worten „wenn ich so langsam laufe kriege ich Knieschmerzen“ nach vorne zu verabschieden. Naja, bin wirklich sehr gespannt auf den 12. Juni…
Eine kleine Dummheit habe ich mir auch noch geleistet. Ich habe mit Mar(c)athon um 3 Kästen köstlichstes Pils gewettet dass ich auf die 4,8 Kilometer schneller bin als er. KEINE AHNUNG was mich dazu geritten hat . Ich hatte definitiv keinen Tropfen Alkohol getrunken – schon alles ein bisschen seltsam… Naja, da ich den Vergleich unmöglich gewinnen kann, habe ich dieses Wochenende vorsorglich schonmal das erste Drittel des Einsatzes geliefert.
So, jetzt lege ich mal meine Knochen auf Eis – damit der Muskelkater in den nächsten 1-2 Wochen abgeklungen ist :-) Heute mittag habe ich zufällig gesehen dass man nun für den WNSL melden kann. Das werde ich auf jeden Fall spätestens am Wochenende für uns alle machen!
Ich wünsche Euch eine schöne Woche, esst und trinkt reichlich und trainiert nicht so viel!!
Dienstag, 30. März 2010
(Demütigender) Trainingseinstieg
Nun, die erfreulichste Nachricht seit Jahren habe ich am Freitag ja bereits publik gemacht. Oh Mann wie sensationell: endlich geht es wieder zurück!! Und obwohl dieser Freitag schon ab 12.44 Uhr eigentlich nicht mehr zu toppen war, hat es die Eintracht tatsächlich geschafft noch einen drauf zu setzen. Soviel Glück kann man eigentlich innerhalb von 12 Stunden garnicht erleben – umso krasser dass ich es trotzdem erleben durfte. Am Samstag hat dann auch noch der FC nachgezogen und Hannover im eigenen Stadion gedemütigt. Und sogar der Bookie des Spiels bei BWIN war ganz offensichtlich FC-Fan:
Eigentlich hätte man meinen können dass ich es am Wochenende richtig hätte knallen lassen. Davon kann aber keine Rede sein. Vielmehr hat mich die totale Frühjahrsmüdigkeit erwischt – wahrscheinlich befeuert von der Tatsache dass endlich der Druck dieser ganzen Jobsuche vorbei ist. Wie auch immer: eigentlich habe ich hauptsächlich geschlafen und in den wenigen Wachstunden fleissig angefangen Umzugskisten zu packen. Ich verliere wirklich keine Sekunde!
Nun gut: die räumliche Entfernung zu Pfungstadt ist also endlich überwunden – das bedeutet dass ich spätestens ab nächstem Jahr dann unter lokalen Bedingungen trainieren kann – was zu einer WEITEREN Leistungssteigerung führen dürfte :-) Was der neue Job aber für den WNSL 2010 bedeutet bleibt erstmal noch abzuwarten. Fakt ist: ich werde vermutlich irgendwann Mitte/Ende Juni umziehen müssen. Natürlich versuche ich einzrichten, dass die Übung nicht grade am WNSL-Wochenende über die Bühne geht, aber so 100%ig ausschliessen kann ich es leider nicht…
Aber davon ausgehend dass unsere Zusammenkunft wie geplant stattfindet habe ich meine Neuer-Job-Wochenend-Euphorie mit in den Montag reingezogen und bin in mein Training eingestiegen. Am gestrigen Montag war ich nach der Arbeit in Brugg auf der Laufbahn – wo ich die vermutlich lächerlichste sportliche Leistung bot, die dieses Stadion jemals erlebt hat. Oh Gott war das peinlich. Ich bin nichtmal 2 Kilometer gerannt – DAS IST KEIN WITZ. Nach 4,5 Runden habe ich total erschöpft mit Seitenstechen und nem vermutlich völlig überhöhten Puls ausgestiegen weil halt auch wirklich GARNIX ging. Mir war schwindlig, ich war kurzatmig, meine Lunge hat gepfiffen – UNFASSBAR!! Das Lungenpfeifen habe ich übrigens auch heute noch. Langsam fang ich wirklcih an mir Sorgen zu machen. Von den 4,5 Runden bin ich zwischendurch sogar ne halbe Runde gegangen. Ich habe keine Ahnung was los war – ich glaube ich bin momentan tatsächlich so unfit wie noch niemals zuvor in meinem Leben!
Naja, so wirklich Sorgen mache ich mir im Hinblick auf den 12. Juni noch nicht. Die Zeit sollte schon noch reichen um mir zumindest ein nötiges Grundmaß an Kondition zuzulegen. Aber ich denke mal dafür muss ich dann mindestens 3 Mal pro Woche auf die Strecke. Schaun wir mal… Heute und morgen werde ich nicht laufen gehen – Quartalsabschluss. Und am Donnerstag werde ich mich dann auf die A5 begeben um im stockenden Osterverkehr nach Seeheim zu fahren. Wie ich mich kenne werde ich auch das WE in Seeheim nicht laufen – aber nächste Woche steige ich dann (eventuell) richtig ins Training ein – gestern war einfach nur ein Ausrutscher...
Da ich die nächsten 5 Tage sicher nicht zum bloggen komme, wünsche ich schonmal ein schönes (verlängertes) Wochenende und seid so gut: trainiert nicht so viel!!!

