Ich hätte wohl auch sagen können: „Vorbereitung Willi-Nickel-Stadtlauf – Teil 1“ aber Abkürzungen klingen natürlich viel wichtiger; vor allem wenn sie solch einen mystischen Touch haben!
Ein kurzer Rückblick auf das Wochenende. Nach Hause ging es erst am Samstag morgen, wo ich in Mannheim am Bahnhof aufgesammelt wurde. Von dort fuhr ich dann mehr oder weniger direkt nach Weiterstadt um mein Patenkind Ben zu besuchen. Ach ja, Andrea und Marc waren auch da… Danach ging es weiter in den Bangert zur Wohn- und Lebensgemeinschaft Dähn/Sterna wo ich erstmal Essen gemäß Ernährungsplan bekam. Spaghetti (Kohlenhydrate), Hackfleischsoße (Proteine, Fett) und Früchtejoghurt (Vitamine und noch mehr Proteine). Außerdem trank ich jede Menge Wasser, wenn auch vermischt mit Hopfen und Malz. Im Lauf des Abends ging dann endlich auch die EM los, leider mit einer Schlappe meiner Wahlheimat! Seitdem beherrscht die EM eigentlich mehr oder weniger meinen Alltag. Am Sonntag stand dann noch ein Familienfest (theoretisch der Hochzeitstag meiner Eltern, praktisch auch!) auf dem Plan. Seit Sonntag Abend um 19 Uhr bin ich nun wieder in der Schweiz und erfreue mich an der Pause der Fußballpause!
Tja, nun. Die EM ist in vollem Gange und lässt sich dabei ziemlich erfreulich an. Dank der polnischen Medien habe ich im letzten Moment auch noch meine nationalistische Ader geweckt und drücke nun doch auch den Deutschen die Daumen. Vor allem aber natürlich den Holländern und ein bisschen den Tschechen und Schweizern. Zudem bin ich für jede Mannschaft, die gegen Kroatien und Italien spielt!
Die Mafiosi (nicht nur die Italiener, sondern auch die Russen) haben ja schon mal eine herrliche Klatscher erhalten, während (Hup) Holland (Hup) und Deutschland fulminanten Götterfußball gezeigt haben. Mein Sportprogramm in den letzten Tagen war hingegen weder sonderlich ausgedehnt, noch erwähnenswert erfolgreich. Ich bin ja echt mal gespannt, was am Samstag beim Willi-Nickel-Stadtlauf rauskommt. Da die Zeit zwischen den beiden EM-Spielen nicht reicht um meine 10 Kilometer zu laufen, habe ich beschlossen, mich zwischendurch auf 5 Kilometer – dafür aber schnell – zu konzentrieren!
Gestern habe ich diese Distanz dann erstmals hinter mich gebracht. Zielzeit waren 27:56 Minuten, was mit einem einfachen „schändlich“ ziemlich gut umschrieben ist. Wenn ich diese Zeit auf 8,6 Kilometer (WNSL-Distanz) hochrechne, käme ich auf eine Zeit von 48 Minuten. Wenn man nun bedenkt, dass ich zum Ende hin einen üblen Einbruch hatte, kann man nicht davon ausgehen, dass ich die 8,6 Kilometer am Samstag im Schnitt meiner 5 Kilometer gestern werde laufen können. Mein Ziele für Samstag lauten also: 1. Unter 50 Minuten bleiben. 2. Nicht Letzter werden.
Wie ich zumindest erstes Ziel erreichen will, ist mir bisher aber noch schleierhaft. Heute hatte ich eigentlich Krafttraining angesetzt, morgen wieder Laufen und Donnerstag wieder Krafttraining. Dummerweise habe ich mir aber irgendwie den Rücken kaputt gemacht. Ich kann nur hoffen, dass es nur ein Hexenschuss oder ein eingeklemmter Nerv ist und nicht wieder die Bandscheiben. Fakt ist, dass ich bei jeder kleinsten Bewegung einen Schmerz verspüre, als würde mir jemand mit einem rostigen Nagel in ner offenen Wunde rumrühren.
Ich kann beim Laufen z.B. nicht zuerst den rechten Fuß vor den linken setzen, sondern schaffe es nur, das rechte Bein nachzuziehen, was äußerst peinlich aussieht und mich heute auf dem Weg zum Parkplatz ziemlich gequält hat. Beim Dehnen kümmere ich mich normalerweise um sämtliche relevanten Teile meines Körpers; nur einen ignoriere ich hierbei konsequent: meinen Rücken. Die Dehn-Übungen in meinem Buch sehen einfach so peinlich, lächerlich aus, dass ich sie einfach auslasse. In Zukunft werde ich das ändern, da das sicherlich der Grund dafür ist!
Krafttraining ging heute also nicht, stattdessen habe ich die ganze Zeit meinen Rücken mit Dehnübungen versorgt und mit allen möglichen Cremes eingerieben. Leider wird es bisher nicht besser und mittlerweile tut sogar einfach nur sitzen und liegen weh. Bin mir grade nicht so sicher, ob ich morgen überhaupt aufstehen kann…
Sollte morgen wieder alles gut gehen, würde ich meinen Trainingsplan normal fortsetzen. Also morgen zwischen den beiden EM-Kicks die 5 Kilometer laufen und am Donnerstag mich dann mit Krafttraining oder Schwimmen beschäftigen! Am Freitag fahre ich nach der Arbeit direkt nach Mannheim wo ich erstmals die heiligen Hallen von Sanne und Fabian besichtigen werde. Zwischendurch unterbrochen von ein bisschen EM und vielleicht dem ein oder anderen Bierchen. Aber natürlich nicht zu viel; denn am Samstag beginnt dann ja endlich mein lange herbeigesehnter Kampf um Titel….
1 Kommentar:
Vielleicht hilft dein "heiß geliebtes" VANISH ja auch bei Rückenproblemen...
Ich hab übrigens mittlerweile die neue Verbraucherinformation gesehen...
ich sag nur *HUI*
Kommentar veröffentlichen