Samstag, 18. April 2009

Vorbereitung Trainingswiederaufnahme

Sehr geehrtes Autohaus Zeißler,

hiermit storniere ich meine Bestellung für den „BMW Z4 Roadster“. Bei meinem Blog-Quiz wurden nur zwei Fragebögen eingesendet, die Ausschüttung des Gewinns für einen Drittplatzierten bleibt mir damit erspart!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen

El Ricola
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So, die Parasiten bin ich auch losgeworden. Conny und Markus sind soeben abgereist und wenn ich das auf den ersten Blick richtig sehe, habe sie keine Wertsachen im größeren Umfang mitgehen lassen! Das eigentlich geplante Aktiv-Wochenende fiel dann leider dem Wetter zum Opfer, dass einfach mal 2 Tage ne Auszeit genommen hat. Was für ein Fest… So standen dann nur kurze Stadtbesuche in Zürich und Basel an. Zwar auch nett, aber einmal mehr haben wir es nicht geschafft, den Pilatus zu erklimmen. Langsam werde ich nervös; meine Zeit läuft hier ja auch langsam aber sicher ab…

Gute Nachrichten gibt es dafür von meinem Rücken. Die Schmerzen der Verstauchung sind bereits seit Donnerstag Abend vollständig weg. Damit steht einer Wiederaufnahme meines Trainings eigentlich nichts im Wege! Heute aber noch nicht. Denn 1.) bin ich zu faul, 2.) habe ich noch geschätzte 3 Promille von gestern und 3.) habe ich die letzten beiden Tage so viel gegessen, dass sich mein Körper erstmal an die völlig neue Statik gewöhnen muss! Daher geht es erst morgen wieder auf die Piste!

Heute steht außerdem noch das zweifelsohne wichtigste Spiel der Saison an. Die Eintracht empfängt die Kartoffelbauern vom Niederrhein. Sofern wir gewinnen sehe ich das Thema Abstiegskampf als beendet an; sofern wir ein Unentschieden holen, dürfte NORMALERWEISE auch nichts mehr passieren. Nur verlieren wäre die Pest; die ABSOLUTE PEST! Da passt es auch schon wieder super, dass wir schon wieder einen zusätzlichen Verletzten zu beklagen haben! Das dürfte sicherlich die 40. oder 50. Verletzung dieses Saison sein; ohne Übertreibung…

Naja, mal sehen wie es heute dann läuft. Sollte die Eintracht gewinnen, fahre ich nachher noch den FC Fislisbach auswärts beim SC Bad Zurzach schauen. Bei einem Unentschieden VIELLEICHT und bei einer Niederlage DEFINITIV NICHT! Es hängt also allein von der Eintracht ab, ob ich heute nochmal Frischluft bekomme!

So, noch 75 Minuten. Ich muss jetzt mit der mentalen Vorbereitung beginnen! Morgen nach meinem Lauf lasse ich hören, ob und wie es geklappt hat! Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Dienstag, 14. April 2009

verunfallsbedingte Trainingspause

Ja, es ist mal wieder soweit: ich kann nicht trainieren, da es mein Körper nicht zulässt. Diesmal ist es aber keine Albernheit wie eine Blase oder Muskelverhärtung, denn ausnahmsweise leide ich mal unter einer "richtigen" Verletzung!

In der Nacht auf Montag ist mir jemand ungebremst und volle Lotte in meine Karre reingedonnert (der Schweizer würde sagen, mein Auto und ich sind "verunfallt"). Ich habe das ganze fast unbeschadet überstanden, aber mein guter, alter Weggefährte; die grüne Aufstiegs-2003&2005-Golf-Rakete hat es leider stark in Mitleidenschaft gezogen. Was der Gute genau hat, erfahre ich die nächsten Tage, aber das sieht schon sehr nach einem wirtschaftlichen Totalschaden aus!

Das ist umso bitterer, da ich gerade am Samstag nochmal eine Investition in neue Sommerreifen getätigt habe. Ziemlich ärgerlich, wenn die Karre nun nicht mehr repariert wird, bzw. repariert werden kann. Andererseits: die Reifen waren eh "powered by BWIN" :-) An der Stelle nochmal ein Dankeschön an den FC Bayern, Schalke 04, Levadia Tallinn & den FC Liverpool! Dann aber auch noch ein "Schäm dich" an Paris St. Germain - die WICHSER!!! Bevor jetzt Gemotze aufkommt: ich weiß, dass man nicht gegen sein Team (und/oder auf Schalke) wettet, aber warum sollte man nicht an der ganzen Scheiße die im Fußball so passiert, nicht zumindest finanziell partizipieren?!? Tja nun, wenn ich ehrlich bin hätte ich aber lieber die Reifen aus eigener Tasche gezahlt, wenn dafür meine Karre heute noch ganz wäre... Aber "Hätte", "Wenn" und "Aber", wir leben nicht im Konjunktiv!!!

Ungleich besser als meinem Auto geht es zumindest mir, allerdings bin auch ich nicht ganz unbeschadet davongekommen. Ich plage mich nun seit Montag mit einem leichten Schleudertraume (das aber so gut wie weg ist) und einer Verstauchung des Rückens (die leider alles andere als weg ist) rum. Bis heute wusste ich übrigens garnicht, dass man sich den Rücken verstauchen kann, aber es ist wohl so...

Bis einschließlich Freitag muss ich nun komische Pillen fressen und mich jeder (sportlichen) Aktivität entziehen. Am Freitag wird dann entschieden wie es weitergeht! Logischerweise lege ich es nicht drauf an, und habe mir daher eine vorläufige Trainingspause auferlegt!

Die nächsten drei Tage haben sich dann auch zwei Krankenpfleger aus der Heimat angekündigt; Conny & Markus geben sich die Ehre und fallen mal wieder hier ein! Dann wird wohl endlich mal die Mission Pilatus-Überfall in Angriff genommen. Der Rest des Wochenendes wird ausschließlich aus Grillen bestehen; AUSSCHLIEßLICH!!!

Wann es mit dem Laufen weitergeht weiß ich noch nicht; wenn der Rücken Freitag wieder wohlauf ist, werde ich mich vermutlich wieder am Sonntag mit meiner Laufkarriere befassen! Abwarten und Bier trinken...

Eine Anmerkung noch zu meinem letzten Post: ich lege größten Wert darauf, festzustellen, dass es zum Mord in Riniken noch etwas zu sagen gibt! Zunächst mal, der Täter ist gefasst und die Straßen sind definitiv sicher! Viel wichtiger ist aber: der Täter war KEIN Serbe, sondern (welch Überraschung) ein Kosovo-Albaner!!! Und plötzlich macht alles wieder Sinn...
Macht die Frau natürlich auch nicht wieder lebendig und überhaupt die ganze Sache nicht besser! Es gibt Dinge, die ich in meinem Leben nie verstehen werde!!!

Donnerstag, 9. April 2009

Willi-Nickel-Stadtlauf / WNSL - Intervalle Vol. 1

Der Titel mag zwar etwas verwirren, hat aber seinen Grund! Denn wie der Jonas festgestellt hat, erscheint mein Blog mittlerweile beim Google-Ranking auf Platz 4 wenn man nach „Willi-Nickel-Stadtlauf“ sucht! Diese Position gilt es natürlich zu festigen und auszubauen! Daher werde ich die Begriffe „Willi-Nickel-Stadtlauf“ und „WNSL“ von nun an absolut inflationär nutzen!!! Bei „WNSL“ befinden wir uns übrigens nur auf dem 6. Platz. Spitzenreiter ist dort übrigens das „Wright Nuclear Structure Laboratory“. Vielleicht doch keine so gute Idee sich mit denen anzulegen. Hab zwar keine Ahnung was sich dahinter verbirgt, aber es klingt ziemlich gefährlich!!!

Gefährlich ist das Stichwort!!! Alter Schwede, das Leben in Riniken wird langsam aber sicher ZIEMLICH gefährlich! War es im Februar „nur“ ein Postüberfall, so gab es heute tatsächlich einen kaltblütiger Mord auf offener Straße!Vor der Post in Riniken wurde heute Nachmittag eine 35jährige Frau mit mehreren Schüssen „regelrecht hingerichtet“ (Zitat: Aargauer Zeitung).
Mittlerweile wurde der mutmaßliche Täter aber gefasst und ich kann in Ruhe schlafen gehen!

Bevor ich das aber mache, gebe ich zumindest noch ein kurzes Update über mein Läuferdasein! Am Montag verzichtete ich aus Müdigkeitsgründen auf jegliche Form von Sport. Dafür ging es dann am Dienstag aber richtig rund! Sogar wortwörtlich, denn ich begab mich für ein Intervalltraining auf die Tartanbahn des FC Brugg!

Die 8,4 Kilometer des WNSL sind umgerechnet 21 Runden im Stadion! Wenn ich die ganze Geschichte in 42:00 Minuten schaffen will, habe ich pro Runde also 2 Minuten. Mein Plan war heute daher heute 400m-Intervalle, bei denen ich abwechselnd eine Runde schnell und eine langsam laufen wollte. Für die schnellen Runden gab ich mir selbst eine Zielzeit der besagten 2:00 Minuten; für die langsamen wollte ich nicht mehr als 3 Minuten brauchen (mehr wäre mir aber auch egal gewesen).

Wieviele dieserSchnell-Langsam-Kombinationen ich laufen wollte, konnte ich mit mir selbst nicht ausmachen! Zunächst beschloss ich, die Dinger so lang zu laufen, bis ich die 2 Minuten für die schnelle Runde irgendwann nicht mehr schaffe! Allerdings habe ich die Anstrengungen unterschätzt und war davon ausgegangen, dass das ewig dauern könnte! Als nächstes nahm ich mir vor, das Training einfach so lange zu machen bis mir die Lust darauf verging! Über diese Idee konnte ich aber selbst nur lachen; denn wenn es danach ginge, hätte ich die Geschichte vermutlich nach einer halben Runde aufgrund fehlender Lust abgebrochen…

Letztlich startete ich also doch mit dem Ziel, das Training so lang wie möglich durchzuhalten. Ich gab mir selbst aber die Vorgabe, dass ich schon mindestens 5 Durchgänge schaffen sollte, dass 7 Stück „nice to have“ wären und ich mich bei 10 Durchgängen den kompletten restlichen Abend selbst gefeiert hätte!

Schon die erste Runde war übertrieben anstrengend und unterwegs habe ich offensichtlich etwas getrödelt, sodass ich sie nur mit Ach und Krach in 2 Minuten meisterte! Danach stellte sich so was wie Routine ein, wobei negativ anzumerken war, dass ich es in den langsamen Runden kaum noch schaffte, meinen Puls zu drücken! Bereits im „Austraben“ der ersten Runde kam ich nicht unter 170, in der zweiten Runde erst Recht nicht und ab der dritten Runde blieb er sogar über 175! Die letzten Runden ging er dann nicht mal mehr unter 180, war schon ziemlich fies alles!

Im Endeffekt schaffte ich dann 7 Durchgänge, womit ich eigentlich ziemlich zufrieden war! Als großes Problem bleibt nur nach wie vor, dass die Leistung unterm Strich ein Witz war! Ich war nach 7 schnellen Runden schon völlig KO! Beim WNSL brauche ich aber 21 von den Dingern und vor allem: ohne langsame Zwischenrunden in denen man verschnaufen kann!

Nach Beendigung des Laufs war ich zwar komplett fertig, sodass ich an meine letzte schnelle Runde noch nichtmal eine langsam ranhängen konnte (ich beschloss, die Runde stattdessen zu gehen), aber schon circa 10 Minuten später ging es mir wieder blenend! Wenn auch nicht währenddessen, so ist doch festzustellen, dass diese Intervalläufe zumindest im Nachhinein glücklich machen!!!

Mein Durchschnittspuls am Dienstag lag bei 176, mein höchster sogar bei 194 (das ist schon tief im roten Bereich!). Ich wiederhole mich zwar, aber trotzdem: wie soll das denn bitte bis Juni was werden??? Naja, darüber kann ich mir ja immer noch Gedanken machen; zum Beispiel an diesem verlängerten Osterwochenende! Morgen früh (oder besser gesagt heute Nacht) mache ich mich auf den Weg nach Seeheim, wo ich bis Sonntag bleibe! Am Samstag sollte ich dann schon besser mal laufen gehen; mal sehen ob ich das dann auch durchziehe! Ich werde meine Laufsachen wohl zumindest mal einpacken! Das ist das Stichwort, denn langsam sollte ich mal anfangen mit packen!

Und dann heißt es für mich auch wirklich schleunigst ab ins Bett. In 6 Stunden muss ich schon aufstehen und mache mich auf die (dann hoffentlich menschenleere) A5! Ich wünsche Euch allen schöne und erholsame Osterfeiertage!!!

Sonntag, 5. April 2009

Traumwochenende - 8,4 Kilometer Vol. 2

Was für ein TRAUMHAFTES Wochenende!!! Das dürfte so ziemlich das großartigste Wochenende seit Monaten gewesen sein; wenn nicht sogar seit Jahren :-) Eintracht Frankfurt: ZWEI!!!! Energie Cottbus: NUUUUUULLL!!!! Danke: BIIIITTTTEEEE!!!!

Oh Mann war das wichtig und OH MANN was ich mich seitdem in Glückshormonen wälze!!! Nachdem die Schlacht gewonnen war, fuhr ich nach Turgi wo ich dann den nächsten Sieg für die richtige Mannschaft sah: den 0:1-Auswärtssieg des FC Fislisbach beim FC Turgi! Von dort ging es dann gleich zum nächsten Highlight; meinem Kollegen Nils zeigte ich bei dem ein oder anderen Bierchen die Grenzen in „Fifa 2009“ auf. Unfassbar, grade zum zweiten Mal gespielt, und schon bin ich ein Pro!!!

Eintracht Frankfurt – Hannover 96 2:0 √
Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 2:0 x
Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 2:1 x
Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 2:3 √
Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 0:3 √
Hamburger SV – Celtic Glasgow 1:3 √
Hamburger SV – 1. FC Köln 0:3 √
Frankreich – Tschechien 2:3 √
Inter Mailand – Atalanta Bergamo 0:2 √
Aston Villa – FC Liverpool 3:2 √
Aston Villa – FC Liverpool 8:1 √

Das letzte Spiel hat dem Kollegen dann doch nachhaltig die Lust am Spiel genommen. Und ich bin mit der fantastischen Bilanz von 9 Siegen aus 11 Spielen und einem Torverhältnis von 31:12 aus dem Wettkampf gegangen! Ach herje, war das schön...

Zu guter Letzt endete das Wochenende heute Abend damit, dass wir die BWIN-Bank sprengten! Mal sehen wie lang es noch dauert, bis BWIN uns dafür Geld bietet, dass wir aufhören bei ihnen Wetten zu platzieren! Traumhaft, traumhaft, traumhaft!!! Und ManU und der FCZ machen ihre Tore in der Nachspielzeit – ENDLICH profitieren wir mal von den Last-Minute-Dingern!!!

Aber leider ist das hier kein Sportwetten-Blog, sondern ein Lauf-Blog, womit wir dann auch bei dem einzig negativen dieses Wochenendes wären! Denn heute habe ich einen – einmal mehr – erbärmlichen Laufversuch absolviert! Gestern entschied ich spontan, nicht laufen zu gehen. Meine Muskeln waren dann doch nicht so hundertprozentig fit, daher entschied ich mich für das Fahrrad und absolvierte eine etwa 45-Minütige Bergetappe! Die war allerdings übel genug, ich glaube ich habe noch nie so sehr geschwitzt wie gestern, als ich wieder heimkam; EKELHAFT!!! Es ist halt auch einfach viel zu hügelig hier, als das man mit dem Rad rumfahren könnte...

Da ich gestern nun nicht lief, tat ich das heute. Das ist ja grundsätzlich nicht schlecht, aber wenn es so läuft wie heute, dann ist das nicht unbedingt zweckmäßig. Ich wollte eigentlich einen „Regenerations“-Lauf machen, bei dem mein Puls nie über 159 steigen sollte! Nach 200 Metern (das ist kein Witz!) war ich aber schon bei 161. Es ist wirklich zum kotzen!!!

Zwar bekam ich die Sache zwischendurch in den Griff, das lag aber maßgeblich daran, dass es bergab ging. Danach wurde es aber katastrophal (um mal in der DSF-Sportreporter-Sprache zu bleiben). Letztlich hatte ich für den gesamten Lauf einen Schnitt von 162, das ist schon ziemlich albern! Teilweise ist das zu erklären, da ich einfach viel zu warm angezogen war. Langärmlig und langbeinig bei gefühlten 33 Grad. Ich hatte nach etwa 500 Metern schon überlegt, zurückzulaufen und mich umzuziehen, habe es dann aber gelassen. War auf jeden Fall viel zu warm! Da der Puls sowieso völlig ruiniert war, beschloss ich zum Ende hin dann auch, das Tempo nicht mehr künstlich tief zu halten! Wobei das nicht bedeuten soll, dass ich dadurch merklich schneller wurde! Bereits nach einem Drittel der Strecke bekam ich dann auch wieder Gesellschaft von einer Blase. Nicht zu glauben, heute bin ich die Saucony gelaufen und die waren eigentlich meine Geheimwaffe. Mit denen hatte ich noch nie Blasenprobleme, aber das ist jetzt dann wohl auch Geschichte!

Ich kann diese ganze Blasen-Scheiße echt nicht mehr haben; das nimmt einem wirklich den (wenigen, verblieben Spaß) am Laufen. Auf dem einigermaßen qualvollen Heimweg traf ich daher folgende Entscheidung: am 14. Juni 2009 um circa 17 Uhr werde ich vom aktiven Laufsport zurücktreten und meine Schuhe EINFÜRALLEMAL an den Nagel hängen! Ach was freu ich mich da jetzt schon drauf!!!

Meine Gesamtzeit betrug am Ende 1:06 Stunden bei einem Durchschnittspuls von 162. Damit war ich sogar NOCHMAL langsamer, alias schlechter als bei meinem ersten Lauf! Morgen werde ich definitiv einen Ruhetag einlegen, am Dienstag laufe ich das nächste Mal. Wie und wie lang weiss ich noch nicht genau; könnte sein, dass ich mir mal wieder Intervalle auf den Speiseplan setze. Aber das entscheide ich am Dienstag spontan!

Aber als Fazit bleibt trotzdem festzuhalten: auch diese peinlichen 66 Stolperminuten heute Mittag konnten nicht über ein perfektes Wochenende hinwegtäuschen!!


Lauf 2:
Zeit: 65:00 Minuten
Avr. HF: 162 / min
Geschw.: 7,75 km/h

Vergleich zum erstem Lauf:
Zeit: 61:01 Minuten (+6,5 %)
Avr. HF: 162 / min (+/- 0,0 %)
Geschw.: 8,26 km/h (-6,1 %)

Vergleich zum letztem Lauf:

Zeit: 61:01 Minuten (+6,5 %)
Avr. HF: 162 / min (+/- 0,0 %)
Geschw.: 8,26 km/h (-6,1 %)

Samstag, 4. April 2009

Das wird schon... irgendwann - 4,2 Kilometer Vol. 2

Ha, und schon wieder gelaufen; das nimmt ja gar kein Ende mehr! Nach einem erfolgreichen Tag im Büro machte ich mich gegen zwanzig vor 6 auf den Weg auf meine kleine Runde; also die halbe WNSL-Distanz! Im Gegensatz zum letzten Mal versuchte ich nicht, den zweiten Teil mindestens in der gleichen Zeit zu laufen wie den ersten; sondern ich gab von Anfang an „alles“!

Das Resultat war eine Zeit von 27:35 Minuten, was eine Verbesserung zu meinem ersten Versuch um immerhin 53 Sekunden ist! Dazu stellte sich zum Ende hin raus, dass ich wohl theoretisch doch noch etwas schneller gekonnt hätte, aber diese Erkenntnis kam mir erst auf den letzten Metern; da war es dann auch egal! Die Zeit war zwar noch relativ annehmbar, mein Puls war es hingegen nicht! Durchschnittlich lag er bei 177, im Maximum bei 188! Der Schnitt von 177 sind 90% von meinem maximalen Puls. 90% ist der Wert mit der man kurze Wettkämpfe bis zu 10 Kilometer Länge läuft! Fazit: ich laufe vom Puls bereits im oberen Bereich (de facto sogar etwas darüber) und brauche trotzdem für die halbe Distanz 27:35 Minuten; mathematisch hochgerechnet also eine Gesamtzeit von 55:05 Minuten!

Nun gut, nach wie vor: ich befinde mich immer noch im Anfangsstadium meines Trainings. Es ist noch jede Menge Zeit und damit auch noch jede Menge Potential für Verbesserungen. Zudem macht mir die Tatsache Mut, dass ich den WNSL letztes Jahr in einem völlig erbärmlichen Zustand mit knapp 44 Minuten gemeistert habe. Viel unfitter werde ich dieses Jahr kaum an den Start gehen können…

Nichtsdestotrotz überlasse ich das mal lieber nicht dem Zufall. Morgen plane ich einen weiteren Lauf; vorausgesetzt meine Beine machen mit; derzeit fühlen sie sich ganz gut an! Wird dann über die gesamte WNSL-Distanz gehen, ich habe ihn aber zu einem Regenerationslauf ausgerufen. Ich versuche die ganze Zeit über, den Puls nicht über 160 steigen zu lassen, egal wie sehr die Zeit darunter leidet! Meinetwegen kann das auch 1,5 Stunden dauern!

Mittags verbringe ich dann mit ein bisschen Fussballgucken; Gott sei Dank sind diese völlig sinnfreien Länderspiele wieder vorbei und wir können wieder in den Kampf um den Klassenerhalt einsteigen!Oh Mann, ich würde ALLES dafür geben, dass wir morgen die Sorben schlagen. Wenn das passiert sollte das Thema direkter Abstieg eigentlich erledigt sein, wenn nicht wird es langsam aber sicher zappenduster!

Nach dem Kick geht es dann ganz kurz ins Büro, bevor ich dann 50 Meter Luftlinie von meinem Büro das Derby zwischen dem FC Turgi und dem FC Fislisbach anschauen werden; AUSWÄRTSSIEG, AUSWÄRTSSIEG!!! Zum Abschluss des Abends geht es dann nach Baden zu meinem deutschen Kollegen Nils um ein paar Beers zu verhaften! Klingt soweit erstmal ziemlich rund, wobei meine Laune massgeblich davon abhängen wird, was zwischen 15:30 und 17.20 Uhr passieren wird! Am Sonntag mache ich dann Ruhepause, vorausgesetzt ich laufe morgen. Falls ich das nicht tue, gibt es den Lauf natürlich am Sonntag! Ich lasse es Euch wissen…

Lauf 1:
Zeit: 27:35 Minuten
Avr. HF: 177 / min
Geschw.: 9,21 km/h

Vergleich zum erstem Lauf:
Zeit: 28:28 Minuten (-3,3 %)
Avr. HF: 169 / min (+4,7 %)
Geschw.: 8,91 km/h (-3,4 %)

Vergleich zum letztem Lauf:

Zeit: 28:28 Minuten (-3,3 %)
Avr. HF: 169 / min (+4,7 %)
Geschw.: 8,91 km/h (-3,4 %)

Donnerstag, 2. April 2009

1,0 x WNSL - 8,4 Kilometer Vol. 1

Da ich komplett im Arsch bin, fasse ich mich heute mal äußerst kurz! Irgendwie hat die Zeitumstellung etwas zeitverzögert zugeschlagen. Nachdem Montag und Dienstag eigentlich noch alles in Ordnung war, schaffe ich es seit gestern nicht vor 9 Uhr aufzustehen! Kommt ziemlich gut an im Büro; grade jetzt während dem Q-Abschluss wo ja so gut wie nix zu tun ist! Aber egal, das ist ein anderes Thema!

Viel wichtiger ist da, dass ich am Dienstag mal wieder laufen war. Und das dann sogar über die volle WNSL-Distanz von 8,4 Kilometern. Erfreuliches gibt es zum Lauf eigentlich nichts zu sagen, mal davon abgesehen, dass ich angekommen bin! Alles andere war einfach nur traurig. Meine Gesamtzeit betrug 1:01 Stunden! Das sind sage und schreibe 17 Minuten mehr als bei meinem WNSL 2008! Mein durchschnittlicher Puls betrug zwar „nur“ 162, aber umso weiter der Lauf voranschritt, umso mehr merkte ich, dass ich am Limit meiner Leistungsfähigkeit lief! Umso verwunderlicher für mich, dass der Puls so niedrig war! Ich hatte zum Ende hin auf jeden Fall KEINE Möglichkeit, das Tempo noch mal zu erhöhen! Auf dem zweiten Teil meines Laufs war ich dann auch deutlich langsamer als auf dem Hinweg! Etwa 28:45 Minuten war meine Zeit am Wendepunkt. Auf dem Rückweg war ich also etwa 3 Minuten langsamer als auf dem Hinweg. Mannmannmann…

Besonders traurig war aber, dass ich auf dem Rückweg Besuch von einem alten Freund bekam, vom guten alten „Blase“. Ich bin mit den Brooks gelaufen, mit denen ich früher eigentlich weniger Probleme mit Blasen hatte, aber das ist wohl Vergangenheit. Ey WEHE das geht wieder so los wie beim „Marathon-Training“ (das Wort ist ziemlich irreführend – zumindest wenn man nicht den kompletten Blog kennt). Ebenso bekam ich auf etwa der Hälfte des Weges Probleme mit dem rechten Oberschenkel, aber Gott sei Dank nicht an der Stelle zur Hüfte; sonst hätte ich mir wirklich Sorgen gemacht. Ja, was gibt es noch zu bemängeln: meine Knie haben auf dem Rückweg auch weh getan, und seit Mittwoch morgen fühlt sich mein Fuß so an als hätte ich ihn irgendwie ausgerenkt. Ich habe zwar keine Schmerzen, aber irgendwie das Gefühl, es müsste mal *knack* machen, sich wieder einrenken und alles wäre gut… Ich drehe und renke an meinem Fuß schon den ganzen Abend rum, aber von einem *knacks* keine Spur! Morgen werde ich dann sehen ob und wie es „läuft“…

So, ich muss ins Bett! Dazu motiviert mich auch, dass ich hier grade 5 Minuten lang „Germany’s next Topmodel“ geguckt habe und das wirklich krank macht!!! Was für ein grausames, menschenunwürdiges TV-Format… Egal, morgen habe ich wieder einen Lauf geplant, halbe WNSL-Distanz. Je nachdem wie ich mich dann am Samstag fühle gibt es gleich den nächsten Lauf! Schließlich ist es jetzt langsam mal an der Zeit, mir so was wie einen Rhythmus zuzulegen! Dann aber los!

Das Wochenende über bleibe ich endlich mal wieder hier in der Schweiz. Neben dem Nachgehen meiner Trainingstätigkeit, beginne ich in den nächsten Tagen dann auch mal die Gestaltung meiner Zukunft. Schaun mer mal was dabei rauskommt!


Lauf 1:
Zeit: 61:01 Minuten
Avr. HF: 162 / min
Geschw.: 8,26 km/h

Vergleich zum erstem Lauf:
Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
Geschw.: - / -

Vergleich zum letztem Lauf:

Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
Geschw.: - / -

Donnerstag, 26. März 2009

Der Weg zum Erfolg - 13 Trainingstipps!!!

Hier passiert mal wieder nicht besonders viel. Nachdem der Winter sich eigentlich schon verpisst hatte, beschloss er am Dienstag nochmal vorbeizuschauen! Seitdem kann man sich hier bei Temperaturen um den Nullpunkt und reichlich Niederschlägen (je nach Temperatur Regen oder Schnee) erfreuen! Ich hab kein Problem damit, ein Pienser zu sein; und bei dem Wetter gehe ich sicherlich nicht laufen! Zumal ich derzeit im Begriff dazu bin, krank zu werden! Das muss ich ja nicht noch zusätzlich unterstützen...

Bleibt die Frage offen, warum ich mich heute schon wieder melde! Ganz einfach: da ich im Tippen ein ganz großer bin, dachte ich mir "Mensch Junge, bevor das am 13. Juni ein Spaziergang wird, hilfst du deinen Versager-Freunden mal ein bißchen!"

Denn jetzt wo ich mich wieder hochkonzentriert im Training befinde (wenn auch NICHT im Moment), ist der Ausgang des Willi-Nickel-Stadtlaufes eigentlich schon so gut wie entschieden. Okay, für Euch geht es noch um einen sicherlich spannenden Kampf um Platz zwei, aber mir ist im Grunde relativ egal, wer von Euch der erste Verlierer wird!

Damit ich Euch nicht 3-4 Mal, sondern allenfalls 1-2 Mal überrunde, will ich Euch hier und heute ein bisschen in Eurem Training unterstützen. Schließlich bin ich Leistungssportler mit jeder Menge Erfahrung im Lauftraining. Deshalb verrate ich Euch heute die Tricks und Kniffe, die Ihr bei Eurem Training unbedingt beachten solltet, wenn der 13. Juni 2009 für Euch nicht vollends demütigend ablaufen soll.

Für ein erfolgreiches Training muss auf eine Vielzahl von Dingen geachtet werden. Nur die disziplinierte Kombination der folgenden 13 Punkte wird zum echten Trainingserfolg führen:

1.) Muttersöhnchen haben im Leistungssport keine Chance. Du mußt dir endlich Respekt verschaffen. Also hör auf rumzuheulen und benimm dich endlich wie ein... äh... Mädchen:
2.) Alkohol kann jeden Trainingserfolg zunichte machen. Ein Verzicht auf Alkohol ist daher unumgänglich, andernfalls drohst du alles kaputt zu machen, was du dir durch langes Training aufgebaut hast:
3.) Egal wie du auf andere wirkst: in erster Linie geht es darum, dass du mit deinem Verhalten leben kannst. Auch Adrian Monk mag seltsam sein, aber vor allem ist er genial. So abnormal und skurril dein Verhalten auch scheint – LASSE REDEN. Versuche nicht dich zu ändern, sondern das Beste aus deinen Ticks zu machen:

4.) Konzentriere dich auf DEIN Training. Ob deine Leistung reicht oder nicht hängt allein von dir selbst ab. Versuche nicht einfach nur besser zu sein, als die Konkurrenz. Hole das Maximum aus dir raus, dann ist das Rüberschauen zu deinen keuchenden Wettbewerbern überhauptnicht nötig:
5.) Die medizinische Versorgung ist extrem wichtig. Egal ob du eine Fussknochenwurzelköpfchenentzündung hast, oder nur einen harmlosen Knorpelschaden oder Kreuzbandriss. Achte auf die Auswahl deiner Ärzte; ihre Qualität kann über Sieg oder Niederlage entscheiden!
6.) Aberglaube ist schön und gut, aber er wird dich in deinem Vorhaben nicht weiterbringen. Also verabschiede dich von der schwachsinnigen Idee, dass dir einzelne Sachen oder Personen Glück oder Pech bringen:
7.) Niemals und unter keinen Umständen sollte man sich von Hunden aus der Ruhe bringen oder gar einschüchtern lassen. Egal ob Bello, Waldi oder Jermaine; immer souverän bleiben; Hunde spüren so etwas:
8.) Die richtige Taktik ist das A und O. Es ist völlig egal, was die Leute zu deiner Strategie sagen. So sinnlos sie auch erscheinen mag, wenn du von ihr überzeugt bist, dann befolge sie konsequent. Du allein weißt, was am besten für dich ist:
9.) Lerne Verantwortung zu übernehmen. Für dich, dein Training und die Tatsache, dass dein ständiger Erfolg dich bald zu einem sehr einsamen Menschen machen könnte. Geh nicht davon aus, dass du viel Unterstützung von den Neidern um dich rum erhältst. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied:
10.) Lerne endlich, ehrlich mit deinen Schwächen umzugehen. Hör auf, die Schuld auf andere, Unbeteiligte zu schieben. Nur deine Leistung entscheidet über Erfolg oder Versagen:
Ach „Ehre“, und dabei wolltest du doch aus Protest eigentlich garnix sagen...

11.) Leistungssportler stehen unter besonderem, öffentlichen Druck. Wer diesem nicht standhält, dem droht der totale geistige Kollaps. Also immer star(c)k bleiben und nicht verrückt machen lassen:

12.) In dieser kranken Welt da draußen laufen unzählige, völlig durchgedrehte Leute herum. Das sollte dir bewusst sein. Also leg dich nie, NIE, NIEMALS mit den falschen Leuten an! Diese Regel gilt übrigens nicht nur fürs WNSL-Training, sondern für alle Bereiche des Lebens:
13.) Von nix kommt nix. Um einen Trainingsfortschritt zu erreichen, muss man in erster Linie mal trainieren. Also raff dich auf, „escape the sofa“ um nicht zu sagen: LAUF, DU PIENSER!!!
Ich wünsche Euch viel Erfolg (bzw. sagen wir lieber: Spaß) bei Eurer Vorbereitung auf den 10. Pfungstädter Willi-Nickel-Stadtlauf!!! 13. Juni 2009 – noch 79 Tage!!!

Montag, 23. März 2009

0,5 x WNSL - 4,2 Kilometer Vol. 1

Seit meinem letzten Post ist eigentlich nicht spektakulär viel passiert. Am Wochenende war ich natürlich mal wieder in der Heimat. Am Freitag bin ich die A5 diesmal ein bisschen weiter hoch gefahren als sonst; ich war mit Andrea im Darmstädter Staatstheater. Christoph Maria Herbst hat aus „Millionär“ gelesen! Extrem lustig!!! Der Spaßfaktor wurde dann am Samstag nurnoch von Dieter Nuhr getoppt, dessen Show in St. Leon-Rot ich gemeinsam mit Conny und Markus beiwohnte! Das Wochenende hat auf jeden Fall mal für einigen Muskelkater gesorgt; allerdings im Zwerchfell. Naja, also wenn das Zwerchfell Muskeln hätte..

Auch sonst war der Samstag verhältnismäßig versöhnlich. Die Eintracht hat einen Punkt in Düsseldorf erspielt, was ich so niemals erwartet hätte. Wenn ich aber höre, welche Schikanen sich die NRW-Bullen mal wieder für friedliche Frankfurter Fußballfans ausgedacht hatten, bin ich gar nicht so traurig darüber, dass ich nicht hinkonnte! ALL COPS ARE BASTARDS!!! A propos Bullen: der Markus hat sich beim Derby in Köln bei den grünen Schlägern wohl einiges abgeguckt und seine neu erlernten Fähigkeiten dann direkt mal in die Tat umgesetzt. Das Spiel zwischen der TSV Trebur und der SKG Bickenbach wurde in der 93. Minute beim Stand von 2:2 aufgrund von Massentumulten abgebrochen. Kurz zu den Fakten: ein Treburer Zuschauer ist aufs Spielfeld gerannt um einem Bickenbacher Spielen einen Faustschlag zu versetzen. Daraufhin stürmten immer mehr Leute den Platz und es kam zu Tumulten und Schlägerein, was den Schiedsrichter dazu bewog, das Spiel abzubrechen! Ziemlich lustig ist unter dem Gesichtspunkt, wie es eine (Trebur-nahe) Zeitung gesehen hat:"Der Schlichtungsversuch von Spielausschussmitglied Reiner Roth wurde weder von Bickenbachern noch vom Schiedsrichter als solcher gesehen". Wie geil ist das denn? Ja ne, ist schon komisch, dass der Faustschlag des Treburers nicht als Schlichtungsversuch gesehen wurde! Oh Mann, was für Bauern...

Aber egal! Zurück zum Thema Muskelkater. Der hat sich nämlich aus meinen Beinen verabschiedet. Damit hat sich mir gestern nach Ankunft in der Schweiz die Möglichkeit ergeben, schon wieder laufen zu gehen! Die Chance habe ich natürlich vertan und bin so gestern erstmals einen halben WNSL gelaufen. Als ich am Dienstag meine Routen ausgemessen habe, habe ich natürlich auch eine 4,2 Kilometer-Strecke ausgemessen. Diese war gestern dann erstmals fällig. Als kleine Herausforderung gab ich mir selbst die Aufgabe, die zweite Hälfte der Gesamtstrecke schneller zu laufen als die erste. Das ist für mich nicht nur sowieso schon schwer, sondern vor allem deswegen eine Herausforderung, da es auf dem ersten Teil bergab und auf dem zweiten Teil bergauf geht. Eine zusätzliche Schwierigkeit stellte ich dann am Wendepunkt fest; auf dem Hinweg hatte ich Rückenwind; auf dem Rückweg also Gegenwind! Umso überraschender war, dass ich die zweiten 50% nicht nur genauso schnell war, sondern sogar 14 Sekunden schneller. Hinweg: 14:22 Minuten, Rückweg: 14:06 Minuten; Total: 28.28 Minuten. Dafür musste ich auf dem Heimweg allerdings auch ziemlich fies kämpfen. Meine Puls hatte vor dem Wendepunkt einen Schnitt von 159, auf dem Rückweg dann einen von 179. Mein höchster Puls war sogar 184. Ist alles kein Thema, aber gut war auch diese Leistung sicherlich nicht! Wenn ich die Zeit so noch mal laufen könnte wäre ich immer noch bei einer Gesamt-WNSL-Zeit von 56:56 Minuten! Also rund 17 Minuten (!) langsamer als ich gerne wäre, und 13 Minuten langsamer als bei meinem letztjährigen Lauf! Irgendwas stimmt noch nicht so ganz hab ich das Gefühl...

Aber es gibt auch eine positive Nachricht. Heute habe ich keinen Muskelkater – NICHT IM GERINGSTEN. Ich spüre kein bisschen, dass ich gestern Sport gemacht habe. Diesen Zustand werde ich natürlich nutzen und mir jetzt versuchen, einen vernünftigen Rhythmus anzutrainieren! Heute habe ich zwar nichts gemacht, aber heute war auch Waschtag; da habe ich keine Zeit für rumgerenne! Morgen plane ich dann aber wieder einen Lauf, ob ich den über 4,8 Kilometer, 8,4 Kilometer oder über 10 Kilometer mache, weiss ich noch nicht genau. Ich werde das spontan entscheiden! Auf diese drei Distanzen werde ich mich aber in den nächsten 2,5 Monaten beschränken. Ich bin mal sehr gespannt, wie sich das entwickelt...

Lauf 1:
Zeit: 28:28 Minuten
Avr. HF: 169 / min
Geschw.: 8,91 km/h

Vergleich zum erstem Lauf:
Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
Geschw.: - / -

Vergleich zum letztem Lauf:

Zeit: - / -
Avr. HF: - / -
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Donnerstag, 19. März 2009

Streckenausmessung

Sehr geehrte(r) Fahrzeughalter(in),

die im Auftrag der HSG Facility Management ABG, Wallisellen, durchgeführte Parkplatzkontrolle hat ergeben, dass Sie gegen das geltende und signalisierte Parkreglement verstossen haben. Der schriftlichen Aufforderung (am Fahrzeug angebrachter Steckzettel), die Parkgebühr-Nachforderung innert der Bedenkfrist einzuzahlen, wurde keine Folge geleistet:

Übertretung: D202 (die Parkkarte nicht aufgelegt)
Ort: ABB Schweiz AG Turgi, Nr. 43 Parkplatz B II
Zeit: 28.01.2009, 10:27
Fahrzeug: Personenwagen, AG371160, VW, GRU

Obwohl die Bedenkfrist abgelaufen ist, bieten wir Ihnen die Gelegenheit, die Bezahlung der Parkgebühr-Nachforderung von Fr. 60,00 innerhalb der nächsten 10 Tage mit beigelegtem Einzahlungsschein nachzuholen.

Freundliche Grüße

Securitas AG
Parking Management
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Mannmannmann, wie mich diese Firma derzeit abfuckt! Würde gerne mal wissen, welche andere paranoide Firma auf dieser Welt, ihre Mitarbeiter wie Kriminelle behandelt; von Siemans der Deutschen Bahn und der Telekom mal abgesehen :-) Zumindest eine Änderung meines Zeitplans habe ich heute Abend beschlossen. Ich fange ab sofort damit an, meine Bewerbungsunterlagen vorzubereiten. Und dann geht es so schnell los wie möglich!!! Aber vorher freue ich mich noch auf ein paar lustige Diskussionen mit der Firma Securitas und dem Facility-Verantwortlichen der ABB in Turgi. Meine soeben abgeschickte Email an Securitas hätte ich jetzt – im Nachhinein und vor allem nach einem Becks betrachtet – zwar nicht nochmal so geschrieben, aber man muss ja auch mal deutliche Worte finden dürfen! Ich merke, wie ich momentan in einer ziemlich guten Verfassung für derartige Diskussionen bin: ziemlich gereizt und eher verhalten kompromissbereit! Hach, was wird das noch interessant! Und dabei kann das Thema Auto(fahren) doch so lustig sein (vor allem ab Minute 0:45 wenn die Zeit mitläuft):

Aber jetzt habe ich mich für heute Abend schon genug mit dem Thema Auto rumgeärgert, also lassen wir es gut sein! Schliesslich gibt es noch jede Menge andere unerfreuliche Themen, auf die ich eingehen kann! So zum Beispiel darauf, dass ich mir gestern mal mein Fahrrad geschnappt und meine (in letzter Zeit gelaufenen) Runden ausgemessen habe! Erfreulich war, dass ich beide Runden kürzer geschätzt habe, als sie letztendlich waren! Trotzdem ist es kein Grund zur Freude! Denn die Runde ist nun auch nicht so viel länger, dass sie meine schlechte Zeit in irgendeiner Weise rechtfertigen würde!

Anyway, meine vorgestern gelaufene Runde war nicht 4,2 Kilometer lang, sondern 4,8 Kilometer. Und die kleine Runde, die ich vorher schon zweimal gelaufen bin, ist nicht 2 Kilometer, sondern 2,4 Kilometer lang! Wie gesagt: immerhin etwas, aber nach wie vor weiterhin jenseits von Gut und Böse! Meine Zielzeit für den WNSL 2009 sind weniger als 42:00 Minuten! Das wäre (wenn ich richtig rechne) eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 km/h. Und bei meinem vorgestrigen Lauf hatte ich (wenn ich mich abermals nicht verrechne) im Schnitt eine Geschwindigkeit von 8,40 km/h. Ähhhh… GEHT’S NOCH??? Wie soll denn das bitte klappen? Naja, wie vorgestern schon gesagt: ich habe ja noch ein bißchen Zeit! Ich sollte nur aufpassen, dass das für die nächsten 2,5 Monate nicht zu meinem Standardspruch wird!

Zu erwähnen wäre, dass ich - aufgrund meines Laufes – schon seit gestern unter fiesestem Muskelkater leide. Allerdings sehe ich das ausnahmsweise mal nicht negativ; im Gegenteil. Ist zwar etwas peinlich, nach 4,8 Kilometern so einen Muskelkater zu haben. Aber andererseits zeigt das ja nur, dass ich einfach nur auf dem Nullpunkt jeder menschlichen Fitness bin. Und damit wären dann Dreckszeit und Dreckstempo schon erklärt! Es ist noch einiges an Luft nach oben; und das werde ich VOLLUMFÄNGLICH rausholen!!!

Gestern hatte ich mit Radfahren ja auch schon eine RECOMP-Einheit – seitdem tut mir zudem noch mein… äh… Sitzfleisch weh! Ich bin schon eine wirklich jämmerliche Pfeife – ich weiß!!! Den restlichen Abend verbringe ich übrigens mit Aufräumen (das ist nach wie vor dringend notwendig) und packen! Morgen geht es wieder nach Deutschland. Abends bin ich im Staatstheater in Darmstadt (Christoph-Maria Herbst liesst aus „Millionär“ – WAS FÜR EIN FEST!!!) und Samstags Abends fahre ich mit Conny und Markus nach St. Leon-Rot zu Dieter Nuhr. Klingt also nach einem reichlich lustigen Wochenende; wenn da zwischendurch nicht noch der Eintracht-Kick in Düsseldorf wäre; das wird sicher nicht besonders lustig! Egal, ich erlebs ja nur vorm Fernseher!

So, 20:10 Uhr – ich muss Schluß machen: gleich fängt „Alarm für Cobra 11 an“. Werde mir nebst meinem Aufräumprogramm den Hamburger Auftritt in Istanbul angucken. Und ganz nebenher natürlich meine Muskelbeschwerden behandeln: „Spürstes in de Knoche reiße, trink en Ebbelwoi; en heiße!“. Äppler hab ich zwar nicht, aber immerhin Becks. In dem Sinne: Prost!!!