Oh Mann, es gibt echt Profi-Fußballvereine, die noch ne Spur lächerlicher sind, als die Fußballhure aus dem Kraichgau. Und damit meine ich gar nicht mal das Projekt „Rasen Ballsport Leipzig“ – den neuesten Versuch von „Red Bull“ –Besitzer Mateschitz die Fußballkultur dieser Welt ein weiteres Stückchen zu zerstören! Vielmehr rede ich vom TSV 1860 München. Dem Verein der seine Anhänger (aufgrund der fantastischen letzten Saison) mit einer Preiserhöhung belohnt. Die Stehplatzdauerkartenpreise steigen von 114 auf 145 Euro – das ist eine Erhöhung von gerade mal 25%. Aber dafür bietet der Verein auch im Fall der Erfolglosigkeit eine Geld-zurück-Garantie! Sollte der TSV am Ende der Saison in der unteren Hälfte der Tabelle stehen, gibt es 5% des Dauerkarten-Preises zurück. Respekt, das wären immerhin rund 7 Euro! Für eine weitere Drexx-Saison zahlen die Fans dann also nurnoch rund 20% mehr als dieses Jahr. Ein wirklich fairer Deal!!!
Aber egal, wie immer gibt es natürlich viel wichtigere Dinge im Leben als Fußball – also zumindest momentan; in der Sommerpause! Da wäre zum Beispiel der Willi-Nickel-Stadtlauf 2009, der ja bekanntlich am vergangenen Wochenende stattgefunden hat.
Ausgangspunkt dieses hochklassigen Sportevents war eigentlich schon der Freitag. Da rückte nämlich die Laufkonkurrenz aus Nordrhein-Westfalen an – soweit sie nicht schon seit Mittwoch da war! Zur Einstimmung auf das Wochenende ging es abends in den Bayrischen Biergarten in Seeheim! Schon da war die Laune eigentlich ausgezeichnet, was aber zweifelsohne nicht am „Darmstädter Pils“ (tüah!!!) gelegen hat. Eigentlich ein absolutes Wunder, dass wir es bei diesem Getränk überhaupt so lange dort ausgehalten haben! Aber immer noch besser so als anders. Ich hatte nämlich zwischenzeitlich die Befürchtung, dass wir an jenem Freitag-Abend alle vor einem Glas Wasser im Biergarten sitzen würden, jeder mit dem Versuch etwas NOCH leichteres zu trinken als die anderen. So gesehen war es doch ziemlich entspannt. Und mal ehrlich: ich denke mal wir hätten uns an dem Abend auch locker alle 10 Bier in den Kopp schütten können – den Lauf am Samstag hätte es nicht beeinträchtig. Klingt nach nem Plan für das nächste Jahr!
Der Samstag war bei mir dann schon vom Frühstück an geprägt von absoluter Wettkampfnervosität. Ich konnte kaum ruhig rumsitzen und wäre am liebsten direkt losgelaufen. Stattdessen stand dann aber eine intensive Sportler-Ernährungskur auf dem Plan. Ich denke mal Profiläufer wie Uwe Bernd oder Haile Gebrselassie hätten sich komplett krankgelacht, wenn sie uns in den beiden Stunden vorm Lauf gesehen hätten. Wir stopfen uns zu mit Bananen, PowerRiegeln, PowerGel und kohlensäurefreien Getränken – nur um dann später auf der Strecke rumzuschleichen, als wollten wir die ganze Veranstaltung ins Lächerliche ziehen! Für einen dermaßen amateurhaft vorgetragenen 8,4-Kilometer-Lauf war unser Treiben vielleicht doch ein wenig übertrieben!
Aber gut, soweit sind wir ja noch lange nicht: Im Laufe des Nachmittags trudelten alle Teilnehmer inklusive Anhang im Trainingscenter Odenwaldstrasse ein. Einzig die Sanne wurde schmerzlich vermisst; sie konnte krankheitsbedingt nicht erscheinen – ich denke das ist eine akzeptable Begründung. Dafür dass wir aber neben Sanne auch auf ihren Backkünste verzichten mussten, kann ich kein Verständnis aufbringen. Das nächste Mal gibt’s dann zwei Kuchen, gell?
Von Sanne mal abgesehen waren alle schön brav am Start. Da wären zum einen die Bonner: Anne, Elena, Jonas, Joscha & Tobi. Daneben natürlich die Sektionen Mannheim (Fabian, Corneli & Clemens) und Weiterstadt (Ben, Andrea & Marc) und last but not least die Einheimischen: der MFC Bangert (Conny & Markus) sowie natürlich Renate und Heinz.
Nachdem wir fleißig rumgetrödelt hatten, ging dann um viertel vor 4 alles ganz schnell. Hals über Kopf brachen wir auf nach Pfungstadt, wo wir sehr pünktlich zum Start von Joscha aufliefen. Er hatte sich also tatsächlich dazu durchgerungen, den Jedermanns-Lauf zu absolvieren. ÜBERRAGEND JUNGE – ich fand das echt ÜBERTRIEBEN COOL!!! Die Leistung war ebenfalls sehr ansprechend – zumindest in den Passagen in denen er die „Joscha Ultras“ passierte war er reichlich schnell unterwegs!
Und so war es dann auch Joscha, der am Samstag die mit Abstand beste Zeit von uns allen lief. Unter 30 Minuten, da kam nicht mal der Tobi ran! Auf dem Bild besonders gut zu sehen, was für ein Genießer der Joscha doch ist. Mit geschlossenen Augen und einem entspannten Lächeln im Gesicht kam er Runde für Runde an uns vorbei! Was hatte der einen Spaß:
Umso grösser die Freude von Joscha wurde, umso kleiner wurde sie bei uns anderen Läufern. Ich würde mal behaupten, eigentlich hatte niemand mehr so richtig Lust auf den Lauf. Das Gefühl kannte ich noch sehr gut von letztem Mal, da wollte ich es eigentlich auch spontan sein lassen!
Dennoch hieß es dann gegen 16.55 Uhr: ab in die Startaufstellung. Zwar wurde meine Lust immer kleiner, aber wenigstens passierte endlich mal was und man musste nicht mehr sinnlos warten, sich dehnen, komische Getränke runterwürgen und sich mithilfe von 20-Meter-Strecken warmlaufen. Mit dem Startschuss verflog dann meine ganze Unlust – von der ersten Sekunde des Laufes war ich plötzlich total heiß aufs Laufen! Gleich zu Beginn formierten sich die WNSL-Finisher zu einem sehr kleinen und sehr langsamen Grüppchen. Alle WNSL-Finisher? Nein!!!
Denn leider hatte der Tobi keine Lust, sich zu integrieren. Ganz im Gegenteil: er grenzte sich in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 17.50 Uhr vollkommen aus. So hatte der Rest der WNSL-Finisher schon nach etwas 500 Metern einen (etwa ebensogrossen) Respektsabstand.
Zum Lauf vom Tobi braucht man ansonsten eigentlich nicht allzu viel sagen. Die Bilder sagen alles. So gut gelaunt guckt der Junge auch, wenn er grade von nem 4:0-Heimsieg gegen Gladbach aus dem Stadion heimschlendert:
Tête de la Course
Er konnte es kräftemäßig sogar aufbringen, vergnügt in die Kamera zu winken – ohne zu schwitzen und ohne zu atmen. Fabian war es auch aufgefallen:
Fazit: der Tobi nutzte seine knapp 40 Minuten um uns mal allen ordentlich die Grenzen aufzuzeigen, und mit einem nicht unerheblichen Vorsprung den internen Sieg des WNSL-2009-Finisher-Hauptlaufs einzufahren! Respekt Junge, das war eine starke (und - vor allem aufgrund der vermeintlichen Lockerheit - sehr beeindruckende) Leistung!
Etwas spannender wurde es dann um die Plätze. Denn die 6 anderen Kämpfer liefen relativ lang gemeinsam – VIEL GEMEINSAMER konnte man eigentlich nicht laufen. Ich glaube genau an dieser Stelle mutmaßte einer von uns (Jonas?) dass die Läufer hinter uns wahrscheinlich gerne an uns vorbeigelaufen wären; wir aber die komplette Strasse versperrt hatten:
Le Peloton
Elena verloren wir zwar schon ein paar Minuten früher (was ich überhaupt nicht mitbekam), aber sie hat sich dann andere Freunde gesucht:
Erst ab Runde 4 ereignete sich dann beim Rest der Truppe sowas wie ein echtes Ausscheidungsrennen. Wenn auch anders als man es vom Radeln in L´Alpe d’Huez kennt. Denn dort passiert ja eigentlich immer, dass jeweils einer von der Gruppe abreißen lässt. Bei uns war es aber umgekehrt: Denn es ließ nie immer nur einer abreißen, sondern immer der ganze Rest der Gruppe. Erst machte sich Markus (mit einer etwas eigenartigen Taktik) von dannen, dann Jonas, gefolgt von mir und zuletzt war es Fabian, der Marc allein zurückließ! Naja, sagen wir mal FAST ALLEIN:
Dieser letzte Ausriss war besonders perfide vorgetragen, da Fabian an der letzten Wende auf der Eberstädter Strasse loszog, nachdem er Marc gefragt hatte, ob das die letzte Runde sei! Nur etwa 500 Meter vorher hatte Fabian Marcs Frage - ob er „noch Körner“ habe – für alle laut hörbar verneint! Pfui Fabian!!! Pfui-Pfui!!!
Gar nicht „pfui“ war hingegen die Leistung des „WNSL-Finisher“-Supporters Club. Bei jedem Passieren der Hofeinfahrt, wo sich die Mitglieder häuslich eingerichtet hatten, wurde ordentlich akustischer Terror gemacht und ganze nebenbei auch noch überlebensnotwendiges Wasser gereicht.
Als ich dann nach 46:59 Minuten die Ziellinie überquerte, war ich trotz der nicht gerade berauschenden Leistung einigermaßen stolz. Mein persönliches Ziel (unter 48 Minuten) hatte ich geschafft und circa 100 Meter vor dem Ziel mit einem Endspurt sogar noch die Stütz-Strumpf-Lady kassiert! Im Nachhinein ärger ich mich ein bisschen darüber, wie ich den Lauf angegangen bin. Denn am Anfang hätten wir das Tempo vielleicht doch etwas höher angehen sollen. Ich hatte (wie gesagt im Nachhinein) das Gefühl, dazu wäre ich in der Lage gewesen. Da ich aber zu viel Angst hatte, später irgendwann einzubrechen – passte ich mich dem Tempo der Gruppe an. Markus erzählte mir später, dass es ihm ähnlich ging. Ich hoffe mal, dass wir das nicht alle gemacht haben? Dann hätten wir uns wirklich mal nach allen Regeln der Kunst selbst ausgebremst...
Egal, kein Grund zum Ärgern. Auch wenn es zwischenzeitlich nicht immer so aussah – der Lauf hat mir wirklich Spaß gemacht. Besonders erfreulich war, dass die WNSL-Finisher nicht ganz leer ausgegangen sind. Elena erspurtete (*hüstel*) für „uns“ einen zweiten Platz bei den Frauen – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
Die größte Freude nach dem Lauf war allerdings (zumindest bei mir) die Vorfreude auf das abendliche Grillen inklusive unzähliger geplanter, alkoholischer Ernährungsplanvergehen! Und diese Vorfreude ist auf dem obligatorischen Team-Foto auch allen anderen deutlich anzusehen:
Mit einem feucht-fröhlichen und reichlich lustigen Abend ging dann dieser sportliche Tag zu Ende. Besonders lustig in Erinnerung geblieben ist mir Joschas Geschichte, wie er den völlig überforderten Streckenposten nach der Uhrzeit fragte! Dazu vielleicht demnächst noch mal mehr...
Am Sonntag nach dem Frühstück standen dann ruhige RECOMP-Einheiten auf dem Plan. Die einen liefen im Christian-Stock-Stadion zum großen Match Gut-gegen-Böse auf. Anbei der Synchron-Formationstanz von Fabian (Gut) und Markus (Böse):
Andere bevorzugten den Besuch des Jugenheimer Schwimmbads, von wo es aber kaum Bilder gibt, da Bilder machen dort nicht sonderlich gern gesehen wird. Pffff, Jugenheimer halt. Die ham alle einen an der Klatsche!!! Nach diesem Abschließenden Sportprogramm verbrachten wir noch 1-2 Stunden auf dem Balkon damit, rumzusitzen und über müde Beine und die Hitze zu klagen, bevor dann endlich alle Schmarotzer aufbrachen und unser Haus wieder in ein friedliches Heim verwandelten!
Bliebe eigentlich nurnoch allen Akteuren dieses Wochenendes zu danken: zum einen natürlich den Läufern die verhinderten, dass ich dieses Jahr wieder allein auf die Strecke musste (Elena, Fabian, Jonas, Joscha, Marc, Markus & Tobi). Dazu natürlich auch die zahlreichen und lautstarken Supporters (Andrea, Anne, Ben, Clemens, Conny, Corneli, Heinz & Renate). Und den beiden Letztgenannte dann nochmal ein besonderer Dank für 3 Tage Catering & Logistik vom Feinsten - ÜBERRAGEND!!! Last but not Least sei zu betonen, dass wir die Sanne schmerzlich vermisst haben; aber Sanne: spätestens nächstes Jahr bist du natürlich dabei. DENN:
NACH DEM WNSL IST VOR DEM WNSL!
39:59 MINUTEN SIND ZU UNTERBIETEN!
NOCH 360 TAGE
Aber egal, wie immer gibt es natürlich viel wichtigere Dinge im Leben als Fußball – also zumindest momentan; in der Sommerpause! Da wäre zum Beispiel der Willi-Nickel-Stadtlauf 2009, der ja bekanntlich am vergangenen Wochenende stattgefunden hat.
Ausgangspunkt dieses hochklassigen Sportevents war eigentlich schon der Freitag. Da rückte nämlich die Laufkonkurrenz aus Nordrhein-Westfalen an – soweit sie nicht schon seit Mittwoch da war! Zur Einstimmung auf das Wochenende ging es abends in den Bayrischen Biergarten in Seeheim! Schon da war die Laune eigentlich ausgezeichnet, was aber zweifelsohne nicht am „Darmstädter Pils“ (tüah!!!) gelegen hat. Eigentlich ein absolutes Wunder, dass wir es bei diesem Getränk überhaupt so lange dort ausgehalten haben! Aber immer noch besser so als anders. Ich hatte nämlich zwischenzeitlich die Befürchtung, dass wir an jenem Freitag-Abend alle vor einem Glas Wasser im Biergarten sitzen würden, jeder mit dem Versuch etwas NOCH leichteres zu trinken als die anderen. So gesehen war es doch ziemlich entspannt. Und mal ehrlich: ich denke mal wir hätten uns an dem Abend auch locker alle 10 Bier in den Kopp schütten können – den Lauf am Samstag hätte es nicht beeinträchtig. Klingt nach nem Plan für das nächste Jahr!
Der Samstag war bei mir dann schon vom Frühstück an geprägt von absoluter Wettkampfnervosität. Ich konnte kaum ruhig rumsitzen und wäre am liebsten direkt losgelaufen. Stattdessen stand dann aber eine intensive Sportler-Ernährungskur auf dem Plan. Ich denke mal Profiläufer wie Uwe Bernd oder Haile Gebrselassie hätten sich komplett krankgelacht, wenn sie uns in den beiden Stunden vorm Lauf gesehen hätten. Wir stopfen uns zu mit Bananen, PowerRiegeln, PowerGel und kohlensäurefreien Getränken – nur um dann später auf der Strecke rumzuschleichen, als wollten wir die ganze Veranstaltung ins Lächerliche ziehen! Für einen dermaßen amateurhaft vorgetragenen 8,4-Kilometer-Lauf war unser Treiben vielleicht doch ein wenig übertrieben!
Aber gut, soweit sind wir ja noch lange nicht: Im Laufe des Nachmittags trudelten alle Teilnehmer inklusive Anhang im Trainingscenter Odenwaldstrasse ein. Einzig die Sanne wurde schmerzlich vermisst; sie konnte krankheitsbedingt nicht erscheinen – ich denke das ist eine akzeptable Begründung. Dafür dass wir aber neben Sanne auch auf ihren Backkünste verzichten mussten, kann ich kein Verständnis aufbringen. Das nächste Mal gibt’s dann zwei Kuchen, gell?
Von Sanne mal abgesehen waren alle schön brav am Start. Da wären zum einen die Bonner: Anne, Elena, Jonas, Joscha & Tobi. Daneben natürlich die Sektionen Mannheim (Fabian, Corneli & Clemens) und Weiterstadt (Ben, Andrea & Marc) und last but not least die Einheimischen: der MFC Bangert (Conny & Markus) sowie natürlich Renate und Heinz.
Nachdem wir fleißig rumgetrödelt hatten, ging dann um viertel vor 4 alles ganz schnell. Hals über Kopf brachen wir auf nach Pfungstadt, wo wir sehr pünktlich zum Start von Joscha aufliefen. Er hatte sich also tatsächlich dazu durchgerungen, den Jedermanns-Lauf zu absolvieren. ÜBERRAGEND JUNGE – ich fand das echt ÜBERTRIEBEN COOL!!! Die Leistung war ebenfalls sehr ansprechend – zumindest in den Passagen in denen er die „Joscha Ultras“ passierte war er reichlich schnell unterwegs!
Und so war es dann auch Joscha, der am Samstag die mit Abstand beste Zeit von uns allen lief. Unter 30 Minuten, da kam nicht mal der Tobi ran! Auf dem Bild besonders gut zu sehen, was für ein Genießer der Joscha doch ist. Mit geschlossenen Augen und einem entspannten Lächeln im Gesicht kam er Runde für Runde an uns vorbei! Was hatte der einen Spaß:
Dennoch hieß es dann gegen 16.55 Uhr: ab in die Startaufstellung. Zwar wurde meine Lust immer kleiner, aber wenigstens passierte endlich mal was und man musste nicht mehr sinnlos warten, sich dehnen, komische Getränke runterwürgen und sich mithilfe von 20-Meter-Strecken warmlaufen. Mit dem Startschuss verflog dann meine ganze Unlust – von der ersten Sekunde des Laufes war ich plötzlich total heiß aufs Laufen! Gleich zu Beginn formierten sich die WNSL-Finisher zu einem sehr kleinen und sehr langsamen Grüppchen. Alle WNSL-Finisher? Nein!!!
Denn leider hatte der Tobi keine Lust, sich zu integrieren. Ganz im Gegenteil: er grenzte sich in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 17.50 Uhr vollkommen aus. So hatte der Rest der WNSL-Finisher schon nach etwas 500 Metern einen (etwa ebensogrossen) Respektsabstand.
Zum Lauf vom Tobi braucht man ansonsten eigentlich nicht allzu viel sagen. Die Bilder sagen alles. So gut gelaunt guckt der Junge auch, wenn er grade von nem 4:0-Heimsieg gegen Gladbach aus dem Stadion heimschlendert:
Er konnte es kräftemäßig sogar aufbringen, vergnügt in die Kamera zu winken – ohne zu schwitzen und ohne zu atmen. Fabian war es auch aufgefallen:
Fazit: der Tobi nutzte seine knapp 40 Minuten um uns mal allen ordentlich die Grenzen aufzuzeigen, und mit einem nicht unerheblichen Vorsprung den internen Sieg des WNSL-2009-Finisher-Hauptlaufs einzufahren! Respekt Junge, das war eine starke (und - vor allem aufgrund der vermeintlichen Lockerheit - sehr beeindruckende) Leistung!Etwas spannender wurde es dann um die Plätze. Denn die 6 anderen Kämpfer liefen relativ lang gemeinsam – VIEL GEMEINSAMER konnte man eigentlich nicht laufen. Ich glaube genau an dieser Stelle mutmaßte einer von uns (Jonas?) dass die Läufer hinter uns wahrscheinlich gerne an uns vorbeigelaufen wären; wir aber die komplette Strasse versperrt hatten:
Elena verloren wir zwar schon ein paar Minuten früher (was ich überhaupt nicht mitbekam), aber sie hat sich dann andere Freunde gesucht:
Gar nicht „pfui“ war hingegen die Leistung des „WNSL-Finisher“-Supporters Club. Bei jedem Passieren der Hofeinfahrt, wo sich die Mitglieder häuslich eingerichtet hatten, wurde ordentlich akustischer Terror gemacht und ganze nebenbei auch noch überlebensnotwendiges Wasser gereicht.
Egal, kein Grund zum Ärgern. Auch wenn es zwischenzeitlich nicht immer so aussah – der Lauf hat mir wirklich Spaß gemacht. Besonders erfreulich war, dass die WNSL-Finisher nicht ganz leer ausgegangen sind. Elena erspurtete (*hüstel*) für „uns“ einen zweiten Platz bei den Frauen – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
Am Sonntag nach dem Frühstück standen dann ruhige RECOMP-Einheiten auf dem Plan. Die einen liefen im Christian-Stock-Stadion zum großen Match Gut-gegen-Böse auf. Anbei der Synchron-Formationstanz von Fabian (Gut) und Markus (Böse):
Bliebe eigentlich nurnoch allen Akteuren dieses Wochenendes zu danken: zum einen natürlich den Läufern die verhinderten, dass ich dieses Jahr wieder allein auf die Strecke musste (Elena, Fabian, Jonas, Joscha, Marc, Markus & Tobi). Dazu natürlich auch die zahlreichen und lautstarken Supporters (Andrea, Anne, Ben, Clemens, Conny, Corneli, Heinz & Renate). Und den beiden Letztgenannte dann nochmal ein besonderer Dank für 3 Tage Catering & Logistik vom Feinsten - ÜBERRAGEND!!! Last but not Least sei zu betonen, dass wir die Sanne schmerzlich vermisst haben; aber Sanne: spätestens nächstes Jahr bist du natürlich dabei. DENN:
NACH DEM WNSL IST VOR DEM WNSL!
39:59 MINUTEN SIND ZU UNTERBIETEN!
NOCH 360 TAGE
2 Kommentare:
Um meine perfide Strategie noch mal klarzustellen:
Als der Marc mich fragte, ob ich noch Körner für die letzte Runde hätte, bezog ich das auf eine GENERELLE Tempoverschärfung. Dafür hätte es aber vom Puls her nicht gereicht.
Trotzdem entschuldige ich mich hiermit dafür, ihn nicht vorgewarnt zu haben, dass ich beabsichtigte die letzten 400m in schnellerem Tempo (auch Schlußspurt genannt) zu gehen.
@Mark: nächstes Jahr reden wir einfach mehr miteinander!
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