Sonntag, 25. Mai 2008

Mit Pacemaker - 10 Kilometer Vol. 10

Wie erwähnt hat sich der Tobi dazu herabgelassen, mich in den letzten 5 Tagen mal mit seiner Anwesenheit zu beglücken. Was wir die letzten Tage gemacht haben, ist eigentlich schnell erzählt und handelt zumeist von Kölsch und/oder Grillfleisch. Theoretisch hatten wir einige touristische Attraktionen auf dem Plan, letztendlich waren wir allerdings nur am Donnerstag in Bern. War solala, da die Stadt irgendwie nur bei richtig gutem Wetter auch Spaß macht. So war es ganz nett, aber leider eben auch nicht mehr…

Am Freitag Mittag konnten wir uns dann dazu durchringen, meine 10 Kilometer-Strecke zu absolvieren. Gegen 16 Uhr ging es bei reichlich warmen Wetter los. Es war eine wirklich nette Abwechslung, diesen Höllenritt mal nicht alleine, sondern in Begleitung zu machen. Alleine wird es dann halt doch irgendwann etwas langweilig… Der ganze Lauf war (zumindest aus meiner Sicht) ziemlich angenehm, da Tobi zwar nicht unbedingt als Pacemaker, aber dafür als Pulse-Maker fungierte. So einen tiefen Durschnittspuls (152) hatte ich bisher noch nie, dazu war die Zeit von 1:19 auch durchaus akzeptabel. Besonders seltsam war der tiefe Puls vor allem deshalb, weil wir eigentlich mindestens 30% des Laufes am quatschen waren. Aber gut…

Tobias absolvierte den Lauf übrigens absolut souverän und ohne erkennbare Schwächen – darüber hinaus trug er aufgrund von skurrilen, zwischenzeitlichen Geh-Passagen sehr zur Belustigung des Autoren bei. Aber mal im Ernst: die 10 Kilometer, untrainiert und mit Handicap an Fuß und Knie: RESPEKT!!!

Danach widmeten wir uns wieder (WOHLVERDIENT!!!) dem, was wir am besten können:

Am Samstag konnte ich mich dann wenigstens noch mal richtig darüber abfucken, was mir Comunio zugelost hat. Soll jetzt keiner mit so nem Blödsinn wie „Ist doch nur ein Spiel“ kommen. Hier geht es um viel mehr… Konsequenterweise habe ich wenigstens in beiden Comunios Dreck zugelost bekommen. Naja, muss ich jetzt wenigstens nicht nur halb rumquängeln!!!

Insgesamt war das ganze Wochenende eigentlich extrem übertrieben glatt – allerdings aus Marathon-Trainings-Sicht nicht allzu relevant. Von daher ein Mantel des Schweigens über die rund 500 Ernährungsplan-Verfehlungen, die ich (bzw. wir) uns am geleistet haben. War aber trotzdem – oder halt gerade deswegen – ziemlich nett!!!

Lauf 10:
Zeit: 1:19 Stunden
Avr- HF: 152 / min
Geschw.: 7,59 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: 1:18 Stunden (- 1,3 %)
Avr. HF: 159 / min (-4,4 %)
Geschw.: 7,69 km/h (- 1,3 %)

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (-4,8 %)
Avr. HF: 157 / min (-3,2 %)
Geschw.: 7,23 km/h (+5,1 %)

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