Samstag, 15. März 2008

Back in black - 10 Kilometer Vol. 4

Manch einer mag sich wundern, über den Titel dieses Posts. Was zum Teufel hat mein Marathon-Training mit „back in black“ zu tun. Nun – EINIGES!!! Der Sinn ergibt sich natürlich einerseits aus meinem feschen Laufoutfit, dass sich komplett in Schwarz hält (zumindest jetzt im Winter wo ich mit langen Klamotten laufe). Hose schwarz, Jacke schwarz, Handschuhe schwarz, Mütze schwarz, Schuhe NICHT schwarz (auf der Sohle aber schon). Das ist auch einer der Gründe, warum ich unmöglich bei Dunkelheit trainieren könnte. Wahrscheinlich würde ich es nicht überleben; schließlich enthält meine Route fast 3 Kilometer auf der Schnellstrasse zwischen Villigen und Riniken!

Der Titel hat aber nicht nur damit zu tun, dass wieder heute zu früher Stunde, ein zwei Meter langes, schwarzes Etwas über irgendwelche gottverlassenen Felder in Riniken geschlurft ist. Der Titel erfasst viel mehr das Thema der heutigen „Mottofahrt“ nach Karlsruhe.

Wie es bei mir nun mal so ist, habe ich praktisch den gesamten Lauf nur an diesen heutigen Kick gedacht. Ich bin sowas von heiß, dass ich mich zügeln musste, heute nicht schon um 6 Uhr morgens aufzustehen und direkt loszufahren.

Warum erzähle ich das alles? Ganz einfach: weil die Lauferei sich langsam aber sicher zu einer Routine entwickelt. Das ist überhaupt nicht negativ gemeint; im Gegenteil: ich bin froh darüber. Dennoch bietet der heutige Lauf aber eben nicht die Fülle an Eindrücken und Erlebnissen, die ich jetzt unbedingt hier im Blog loswerden müsste. Mal davon abgesehen, dass ich beim passieren des Ortsausgangs von Rüfenach (etwa Kilometer 8) plötzlich Hunger auf Kuchen bekam! Wie Ihr seht. Alles nicht so spannend…

Meine Zeit war schwach, meine Herzfrequenz auch. Allerdings auch nichts worüber man sich jetzt schwarz („back in black“ – da schließt sich der Kreis) ärgern müsste. Unterm Strich bleibt festzustellen, dass mein Kreislauf wohl noch nicht für frühmorgendliche Läufe ausgelegt ist. Immerhin bin ich gelaufen - auch wenn Fortschritte für das bloße Auge nicht zu erkennen sind... Mit Spannung erwarte ich das Befinden meiner Beine heute Abend. Bisher habe ich nach meinen Läufen ja immer relaxt, mal gucken wie sich „3 Stunden im Block stehen“ auswirken.

Dazu übrigens noch was: wenn wir heute nicht MINDESTENS einen Punkt holt, werde ich NIE WIEDER vor einem Spiel der Eintracht laufen gehen. Nach dem unverdienten 1:1 gegen Bochum letzte Woche, müsste ich dann nämlich davon ausgehen, dass mein Laufen vor dem Spiel der Eintracht Pech bringt. Nur gut, dass ich nicht abergläubisch bin…

So, ich muss los. Die A5 wartet auf mich.

AUSWÄRTSIEG, AUSWÄRTSSIEG!!!

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Lauf 4:
Zeit: 1:24 Stunden
Avr- HF: 160 / min
Geschw.: 7,14 km/h

Vergleich zum letzten Lauf:
Zeit: 1:15 Stunden (+12,0%)
Avr. HF:163 / min (-1,8%)
Geschw.: 8,00 km/h (-10,7%)

Vergleich zum ersten Lauf:
Zeit: 1:23 Stunden (+1,2%)
Avr. HF: 157 / min (+1,9%)
Geschw.: 7,23 km/h (-1,2%)

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