Eigentlich hatte ich angedacht, für mein heutiges Krafttraining wieder den Fitnessraum meines Arbeitgebers zu nutzen. Als ich aber mit der Arbeit fertig war, war mir gar nicht mehr danach, auch meine Freizeit in den heiligen Hallen der Firma zu verbringen. Also absolvierte ich das „Krafttraining“ in meiner Wohnung. Das Wort „Krafttraining“ ist vielleicht ein bisschen übertrieben; wenn man bedenkt, wie üppig mein Angebot an privaten Fitnessgeräten ist. Hier mal mein Versuch, sämtliche Teile auf ein Foto zu quetschen:
Allerdings haben mich auch diese beiden Hanteln schon einigermassen gefordert! Krafttraining für den Marathon besteht eigentlich primär aus Übungen für Arme und Oberkörper. Denn man muss natürlich in der Lage sein, während der rund 42 Kilometer auch die Arme entsprechend mitzubewegen. Das war für mich bei meinen 10 Kilometerläufen schon recht anstrengend; zumal ich in der Vergangenheit mit einer falschen Armhaltung gelaufen bin.
Mein „Krafttraining“ bestand also aus Übungen für Arm-, Brust-, Rücken- und Bauchmuskulatur die insgesamt rund 40 Minuten dauerten. Ich weiss nicht mehr genau, ab wann es anstrengend wurde, aber am Ende war ich ziemlich kaputt!
Heute hatte ich aber nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen organisatorischen Teil auf der „Pendenzenliste“. Im Rahmen meiner Marathon-Vorbereitung muss ich diverse Einheiten unter Wettkampfbedingungen laufen. Dazu gehört mindestens ein Wettkampf über 10 Kilometer und mindestens ein Halbmarathon.
Ich habe für mich beschlossen, in diesen Läufen auf absolute Qualität zu achten und nur die besten und prestigeträchtigsten Läufe zu absolvieren um somit schon in den Testläufen auf die Crème de la Crème der Laufelite zu treffen. Als absoluter Leckerbissen in der deutschen Laufszene gilt der „Willi-Nickel-Stadtlauf“ in Pfungstadt (einem Nachbarort meiner deutschen Heimat). Am 14. Juni 2008 steht der „9. Willi-Nickel-Stadtlauf“ an und ich werde dabei sein. Die Startgebühr beträgt ganz 6 Euro – inklusive einem T-Shirt (da kann mir dann keiner erzählen, dass die nicht von indischen Kindern genäht wurden). Wer sich erst nach dem Meldeschluss (12. Juni 2008) anmeldet, zahlt allerdings 2 Euro mehr (oh-ha).
Die Distanz beträgt 8.400 Meter und passt damit blendend in meine geplanten Trainingsfortschritte. Der Lauf beginnt um 17.00 Uhr. Das bedeutet: wenn ich schnell genug bin, kann ich um 18 Uhr pünktlich zum Anpfiff von Schweden – Spanien (Gruppe D) vor einem glühenden Grill im Bangert oder ersatzweise der Odenwaldstrasse sitzen und mir halbliterweise eisgekühltes Bier und den ein oder anderen Brocken Fleisch genehmigen.
Jetzt brauch übrigens kein unqualifizierter Kommentar zum Thema Ernährungsprogramm kommen. Über das Thema bin ich mir noch nicht 100%ig einig. Ich werde es aber in den nächsten Wochen dann auch mal hier zur Sprache bringen...
Aber à propos unqualifiziert: vielleicht findet sich ja noch die ein oder andere Person aus z.B. Weiterstadt, Seeheim oder Mannheim, die sich ebenfalls (nicht?) die Blösse gibt und die 8,4 Kilometer des „9. Pfungstädter Willi-Nickel-Stadtlaufes“ mitläuft. Ich bin für jeden (schlechter trainierten) Mitläufer dankbar!!!
1 Kommentar:
DA ich auch dieses Jahr wieder am BASF-Firmencup auf dem Hockenheimring teilnehme, wäre dies natürlich ein gutes Training um noch einmal meine Tempohärte zu festigen. Frag mich in zwei Wochen nochmal, aber tendenziell käme außer dem Umzug nix dazwischen.
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