Zunächst mal ein kurzer Nachtrag zu meinem gestrigen Lauf. Denn wie es aussieht, ist die ganze Sache vielleicht doch nicht so problemlos gelaufen, wie ich zunächst dachte. Mir ist nämlich ein ziemlicher Fauxpas unterlaufen. Als ich gestern Abend noch die Schuhe „zum trocken aufhing“ und dafür meine Einlagen rausnahm, musste ich feststellen, dass das Standard-Fussbett aus dem Hause „Brooks“ noch im Schuh war. Ich hatte also meine Einlagen über die Standard-Einlagen gelegt und war damit gelaufen. Das ist so natürlich nicht der Plan. Zwar könnte man notfalls drüber nachdenken, ob ich das einfach immer mache, aber wie ich gestern erwähnte, fand ich die Schuhe nicht so 100%ig bequem; ich denke mal das dürfte der Grund dafür gewesen sein. Jetzt könnte man das zwar auch positiv sehen (könnte ja ein Grund für die schlechte Zeit und den schlechten Puls sein), aber als ich die Schuhe heute auf dem Weg zum Schwimmbad nur mit meinen Einlagen trug, merkte ich direkt, dass die Dinger direkt an den gereizten Blasenstellen rieb. Ich fürchte, ich laufe mir mit denen doch Blasen. Aber das werde ich morgen bei meinem nächsten Lauf erfahren...
Das Schwimmen war eigentlich nicht so aufregend. Eigentlich geht so ne RECOMP-Einheit mindestens eine Stunde, aber darauf hatte ich dann doch keinen Bock. Also beschloss ich einfach einen Kilometer ernsthaft zu schwimmen und dann noch 1-2 Bahnen locker rumzuplantschen. So tat ich es dann auch, was alles in allem etwa 40 Minuten dauerte. Und damit war mein Sportprogramm für heute auch schon wieder beendet!
Wenn es aber schon sportlich nicht viel zu berichten gibt, kann ich mich ja mal zu ein paar andere Sachen äussern, die mir auf dem Herzen liegen:
1. Zukunft:
Zwar hat sich an meinem Entschluss, die ABB und die Schweiz zu verlassen, nichts geändert, am Zeitpunkt aber wohl schon. Ich habe, nach den erfolgreicheren letzten Tagen, nun doch beschlossen, den Marathon in meiner Prioritätenliste wieder vor die Jobsuche zu schieben. Wenn ich beides könnte, würde ich es tun, aber ich habe weder die Zeit, meine Unterlagen vorzubereiten, noch hätte ich die Zeit für Vorstellungsgespräche etc… Neuer Plan ist also, die Jobsuche nach meinem Marathon (26. Oktober) zu intensivieren. Mal davon ausgehend, dass ich frühestens im November einen Job finde, bedeutet das (bei meiner Kündigungsfrist von 3 Monaten), dass ich frühestens ab 1. März 2009 wieder in Deutschland in Lohn und Brot stehe.
2. Andrea Ypsilanti
Was für eine dumme, dreist lügende F..... Es ist echt nicht zu fassen, was die sich erlaubt. So konsequent und kaltblütig dürfte bisher wohl noch niemand einen Wahlbetrug lanciert, bzw. ein Wahlversprechen gebrochen haben. Aus dieser Partei auszutreten war neben der Marathon-Anmeldung (*hüstel*) die beste Aktion, die ich dieses Jahr gebracht habe!!!
3. Olympia:
Dieses Wochenende habe ich erstmals ein wenig Olympia geschaut und ich muss sagen, dass ich den ziemlichen Hass hab. Kann doch nicht wahr sein, dass diese dopingkonsumierenden, menschenrechtsverletzenden Kommunisten-Schlitzköpfe den Medaillenspiegel gewinnen. Wie der Markus schon sagte: es ist einfach nur entsetzlich, wie diese kommunistischen Unterdrücker-Regime auf diesen Prestige-Effekt bauen. Ich habe nun ein paar Live-Berichte gesehen. Am Freitag sah ich noch ein paar Minuten Frauenfussball (das gibt nen separaten Punkt), Samstags vor meinem 15KM-Lauf kam dann Tischtennis und Handball. War echt sauspannend, aber wenn ich auch nur an die Chinesen im Medaillenspiegel denke, vergeht mir direkt wieder die Lust daran. ALLES GEDOPT!!! Im Übrigen habe ich auch festgestellt, dass ich NIEMALS an einem Turnier wie Olympia teilnehmen könnte. Von der Talentlosigkeit mal abgesehen, vor allem auch von meinen „social skills“. Ey, wenn ich gestern Timo Boll gewesen wäre, hätte ich dem komischen Japsen gegenüber original bei jedem von dessen dämlichen Punktgewinnen (inkl. Jubel) mal volles Pfund meinen Schläger in die Fresse gedonnert. Das hat echt saumässig genervt! Aber egal: der Timo hat ja gewonnen...
4. Frauenfussball
So, Frauenfussball. Also ich lege mich jetzt mal fest: das geht wirklich ÜBERHAUPTNICHT. Der nächste der behauptet, Frauenfussball wäre technisch, taktisch und in punkto FairPlay so sauber und deshalb so angenehm anzusehen, der FÄNGT SE!!! Das ist wirklich das allerletzte. Ich habe wirklich nur die zweite Hälfte der Verlängerung von Deutschland-Schweden gesehen und ich habe NOCH NIE in meinem Leben schlechteren Fussball gesehen. Das ist wirklich so was von erbärmlich. Auf Geschichten wie Schusstechnik und Spielübersicht wird offensichtlich ebenso wenig Wert gelegt wie auf einfachste taktische Dinge wie z.B. einen Konter vernünftig zu fahren. Baseball z.B. heisst bei Frauen nicht Baseball, sondern Softball. Vielleicht könnte man das für Frauen“fussball“ auch machen, damit der Begriff „Fussball“ nicht weiter verschandelt wird!
5. echter Fussball
Tja nun, der gestrige Bundesligatag war dann doch nicht so toll, wie es erstmal aussah. Der FC hat sein Spiel doch noch verloren. Und zu allem Übel teilen sich Hoppenheim und die arbeitslosen Bergarbeiter gemeinsam Platz 1 in der Liga. So war das dann eigentlich nicht geplant. Da kann ich ja nur hoffen, dass heute Abend auf die glorreiche SGE Verlass ist; in knapp 40 Minuten geht es los. Edlichendlichendlich hat das Warten ein Ende. Aber wie eigentlich des Öfteren habe ich mal wieder so ein richtig beschissenes Gefühl. Irgendwie glaub ich, dass da heute Abend nichts geht! Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren!
Tja nun, das war es von meiner Seite. Morgen Abend möchte ich gerne 12 Kilometer laufen; wieder mit den neuen Schuhen, aber diesmal „nur“ mit meinen orthopädischen Einlagen. Ich bin jetzt schon nervös und habe irgendwie kein gutes Gefühl...
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